Die Italienerin Nadia Fanchini gewinnt
in einer Zeit von 1:20,97 den Super G von Lake Louise. Die 22-Jährige,
die am Freitag in der Abfahrt bereits Zweite geworden war, setzte sich
bei ihrem Debütsieg im Weltcup vor der Salzburgerin Andrea Fischbacher
und der Schweizerin Fabienne Suter durch, die mit jeweils 28 hundertstel
Sekunden Rückstand auf Fanchini ex aequo Zweite wurden.
Fischbacher wußte bei der ersten
Analyse, wo sie den durchaus möglichen Sieg liegen gelassen hat: "Im
unteren Teil habe ich auf der schwierigen und sehr weichen Piste in
einer Kurve nachdrücken müssen, das hat mir dann im Finish gefehlt",
erklärte Fischbacher.
Anja Paerson als Viertplatzierte
bewies einen eindeutigen Formanstieg, auch wenn sie nach einem schweren
Fehler im Schlussteil den sicheren Sieg verschenkte, während
Speed-Dominatorin Lindsey Vonn mit Rang neun nicht überzeugen konnte.
Als zweitbeste Österreicherin
plazierte sich Elisabeth Görgl auf Rang zwölf. Direkt dahinter folgten
ihre Teamkolleginnen Nicole Hosp und Maria Holaus. Nicht nach Wunsch
verlief das Rennen für "Speed-Queen" Renate Götschl die sich, nach einem
schweren Fahrfehler mit Rang 33 begnügen mußte.
Das Schweizer Team konnte sich nicht
nur über den 2. Rang von Fabienne Suter freuen. Unmittelbar hinter der
routinierten Nadia Styger fuhr Andrea Dettling wie schon in der Abfahrt
zwei Tage zuvor auf den hervorragenden elften Rang. Beide verloren nur
wenig mehr als sechs Zehntel auf Siegerin Nadia Fanchini. Die weiteren
Schweizerinnen vermochten nicht zu überzeugen. Fränzi Aufdenblatten
hielt als 16. noch einigermaßen mit.
Maria Riesch aus Deutschland mußte
sich bei ihrer Paradedisziplin mir Rang 24 begnügen: «Ich habe Fehler
gemacht, aber die weiche Piste war auch nicht nach meinem Geschmack», so
die enttäuschte Titelverteidigerin im Super G Weltcup nach dem Rennen.
Die Oberstdorferin Gina Stechert genoss nach der Abfahrt «Weihnachten
und Geburtstag an einem Tag». Im Super-G konnte sie ihr großes Potential
nur andeuten und schied nach Zwischenbestzeit aus.
Wegen Schneefalls musste der Start des
abschließenden Rennens auf der "Men's Olympic East Summit"-Piste um eine
halbe Stunde verschoben werden, doch die Pistenkommandos leisteten unter
der Führung von Damen-FIS-Renndirektor Atle Skaardal ganze Arbeit, wie
auch Fischbacher betonte: "Man muss vor den Verantwortlichen wirklich
den Hut ziehen, dass sie die Piste so gut hingebracht haben."
Das letzte
Rennen - SUPER G Weltcupfinale der Damen in Bormio
Fabinne Suter gewinnt Super G in
Bormio
Maria Riesch sichert sich Super G Weltcupkugel
Die 23-jährige Schweizerin Fabienne Suter gewinnt
beim Saisonfinale in Bormio ihren zweiten Super-G in Serie und verwies
die US Amerikanerin Lindsey Vonn und Alexandra Meissnitzer aus
Österreich auf die Plätze. Maria Riesch sichert sich die
Disziplinenwertung.
Suter vermochte sich mit der Startnummer 21 trotz
der weicher werdenden Piste um 26 Hundertstel-Sekunden vor
Gesamtweltcup-Leaderin Lindsey Vonn zu setzen. Mit diesem 2. Rang ist
Vonn der der Sieg im Gesamtweltcup kaum mehr zu nehmen. Vor den noch
ausstehenden Slalom und Riesenslalom liegt sie 197 Punkte vor der
nächsten Verfolgerin Maria Riesch.
Riesch sicherte sich heute mit einem sechsten Platz
und dem gleichzeitigen fünften Platz von Elisabeth Görgl die kleine
Kristallkugel im Super-G. Die Partenkirchnerin feiert damit die bislang
erfolgreichste Saison ihrer Karriere. "Die Kombi-Kugel war auf jeden
Fall ein Erfolg. Super-G hat aber einen höheren Stellenwert, es freut
mich riesig, dass es geklappt hat", so Riesch. Hilde Gerg war im Jahr
2002 die letzte Deutsche, der der Gesamtsieg in der zweitschnellsten
alpinen Disziplin gelang. Zwei Kristallkugeln in einer Saison - das
schaffte von den deutschen Athletinnen zuletzt Katja Seizinger im Jahr
1998.
Elisabeth Görgl hätte das Rennen gewinnen müssen,
um am Ende die Super-G-Kristallkugel in Händen halten zu dürfen und war
danach nicht allzu enttäuscht: "Ich habe alles probiert, es hat halt
nicht funktioniert. Für nächstes Jahr haben wir noch etwas zu tun. Es
war ein großer Traum und es wäre super gewesen, wenn es aufgegangen
wäre."
Ein großer Traum erfüllte sich für Alexandra
Meissnitzer. Sie beendete mit ihrem 44. Stockerlplatz eine große
Karriere. "Ich freu mich total", war Meissnitzer von ihrer starken
Vorstellung im Ziel selbst überrascht, "Wie ich über die Ziellinie
gefahren bin, habe ich mir nur gedacht 'geschafft!'" Dort wurde die
Abtenauerin bereits von ihrem Teamkolleginnen mit einer Sektdusche
empfangen. Trotz des tollen dritten Platzes möchte Alexandra Meissnitzer
ihren Rücktritt nicht revidieren: "Selbst wenn ich mit zwei Sekunden
Vorsprung gewonnen hätte würde ich nicht weiterfahren."
Lovely Lindsey Vonn geht heute als
Top-Favoritin in den Super-G (19.00 Uhr, ORF 1).
Geboren in Minnesota, aufgewachsen in
Colorado, wohnhaft in Tirol – aber in den kanadischen Rockies zu Hause:
Lindsey Vonn holte bei der ersten Damen-Abfahrt der Saison ihren fünften
Sieg auf dieser Strecke in aufeinanderfolgenden Jahren.
Die US-Amerikanerin untermauerte ihre
Ausnahmestellung im Weltcup mit einer absoluten Klassefahrt: Während
beinahe alle ihre Kolleginnen schwer mit dem heftigen Wind und dem
Schneefall zu kämpfen hatten, legte sie eine Zeit von 1:26,10 hin – 0,61
Sekunden vor der Zweitplatzierten, der Italienerin Nadia Fanchini. „Der
Schlüssel bei Wetter wie diesem ist es, sich nicht einschüchtern zu
lassen“, lachte Vonn. „Du musst einfach hinausgehen und die ganze
Strecke hinunter kämpfen.“
Die Titelverteidigerin, die
behauptete, einen fehlerhaften Lauf hingelegt zu haben, sagte nach ihrem
Sieg: „Man muss eine positive Einstellung mitbringen. Natürlich hätte
ich hinausschauen und denken können, das wird sicher kein guter Tag.
Aber mein Trainer hat gesagt: ‚Wenn du denkst, dass du verlierst, dann
wird genau das passieren.'?“?
Logisch, dass Vonn auch als absolute
Top-Favoritin in den Super-G am Sonntag geht. Auch ÖSV-Damen-Cheftrainer
Herbert Mandl räumt ein: „In dieser Form ist sie praktisch unschlagbar.
Wenn Lindsey keinen Fehler macht, fahren wir derzeit nicht wirklich um
den Sieg mit.“
Dennoch hat auch er noch Asse im
Ärmel: Auch Renate Götschl ist nicht ganz abzuschreiben. Die 33-Jährige
rätselte zwar nach Platz zwölf in der ersten Abfahrt, wo sie die Zeit
liegen gelassen hatte – „Natürlich sind 1,3 Sekunden Rückstand nicht
lustig“ – denkt aber nicht ans Aufgeben: „Ich glaube aber, dass ich es
noch kann.“ Eine Meinung, die auch Mandl teilt: „Es ist sehr knapp
hergegangen, Götschl war nur drei Zehntel hinter Platz vier.“
Aber auch mit Super-G-Weltmeisterin
von 2007, der Schwedin Anja Paerson ist noch rechnen, genauso wie mit
der Deutschen Maria Riesch, die diese Saison schon zwei dritte Plätze
geholt hat.
Und schließlich sind da auch auf
ÖSV-Seite noch Andrea Fischbacher und Maria Holaus, die sich in Lake
Louise als beste Österreicherinnen Platz fünf teilten – und
Überraschungsläuferin Anna Fenninger. Die 19-Jährige war mit Startnummer
41 bei widrigen Bedingungen noch in die Top Ten gefahren. Und laut Mandl
ist ihre allerbeste Disziplin der Super-G.
BLICK
ZURÜCK SAISON 2007/08:
Schild gewinnt Super G in Lake
Louise
Eine Überraschungs-Siegerin gab es am
Sonntag beim Damen-Super-G in Lake Louise. Die Schweizerin Martina
Schild setzt sich in 1:16,21 vor der Deutschen Maria Riesch (+0,20) und
der Schwedin Jessica Lindell-Vikarby (+0,42) durch und feierte den 1.
Weltcup-Sieg ihrer Karriere. "Das Gefühl ist noch unbeschreiblich. Mal
wieder etwas ganz was neues. Es ist schön, die Saison so starten so
können. Wir hatten zuletzt sicher ein Loch, haben uns aber wieder gut
aufgebaut. Ich hab mir für die Saison viel vorgenommen, auch in der
Abfahrt. Ich hab so ziemlich alles so erwischt, wie ich mir das
vorgestellt habe." freute sich die Siegerin im Zielraum. Überrascht von
ihrer Plazierung war auch die Deutsche Maria Riesch: "Ich hab hier schon
sehr viele gute Ergebnisse gehabt. Im Super G hab ich noch nicht so
viele schöne Erinnerungen hier. Da ist es umso schöner, dass hier Platz
zwei rausschaut. Ich hab mir nach meiner Fahrt nicht viel ausgerechnet,
war da nur knapp vor Lindell-Vikarby. Da wäre ich schon mit einem
Top-Ten-Platz zufrieden gewesen. Beste Österreicherin wurde Alexandra
Meissnitzer als Vierte (+0,48). Fränzi Aufdenblatten aus der Schweiz
(5.) verpasste das Podest nur um neun Hundertstel, Fabienne Suter wurde
Zehnte. ÖSV-Ass Renate Götschl verpasste nach einem Fahrfehler ein Tor.
US-Superstar Lindsey Vonn rutscht auf einer Eisplatte aus, blieb aber
unverletzt.
BLICK
ZURÜCK SAISON 2005/06:
Götschl feiert Super G Sieg in Lake
Louise
Nach der deutschen Maria Riesch am Freitag konnte sich
am heutigen Sonntag auch die Österreicherin Renate Götschl über einen
Comeback Sieg freuen. Mit Nummer 12 stellte die Steierin eine Bestzeit
auf, an die keine mehr annähernd herankam. Die Speedkönigin aus dem
ÖSV-Skiteam feierte im vierten Rennen nach ihrer Verletzung ihren 39.
Weltcupsieg. Am Samstag hatte die 31-jährige Götschl hinter Kildow Platz
zwei in der Abfahrt erobert, nun legte sie den 14. Super-G-Sieg ihrer
Karriere nach. "Super, einen schöneren Abschluss des Wochenendes kann
man sich nicht wünschen. Ich habe nicht viel nachgedacht, bin drauf
losgefahren und das Meiste hat funktioniert." Die Fahrt sei "fast
perfekt" gewesen. "Ich wollte alles riskieren und habe nicht an den Sieg
gedacht." Der Super-G in Lake Louise bleibt damit weiter fest in der
Hand der ÖSV-Damen, 2003 siegte Götschl, 2004 Michaela Dorfmeister und
2005 Alexandra Meissnitzer, die diesmal ausschied. Auf dem zweiten Platz
folgt die Abfahrtsvortagssiegerin Lindsey C. Kildow vor der Kanadierin
Kelly Vanderbeek. Erfreulich aus Sicht der Österreichischen
Skimannschaft das Abschneiden von Katharin Wilhelm auf Rang 4, sowie der
7. Platz von Nicole Hosp. Für die Schwedin Anja Pärson reichte es hinter
Genervieve Simard (CAN) und vor Emily Brydon für Rang 6. Als beste
deutsche Rennfahrerin plazierte sich Petra Haltmayr auf Platz 9. Die
Schweizerin Martina Schild realisierte als Zehnte immerhin ihr bestes
Super-G-Ergebnis im Weltcup (bisher Rang 14) und war entschprechend
zufrieden. In der Abfahrt hatte sie lediglich die Ränge 32 und 35
erreicht, was ihr doch einiges Kopfzerbrechen bescherte. „In der Abfahrt
wollte ich vielleicht etwas zu viel“, mutmasste die Olympia-Zweite aus
Grindelwald, doch mir war schon vorher klar, dass ich mich im Super-G
derzeit wohler fühle.“
1. Renate Götschl AUT 1:20,86
2. Lindsey C. Kildow USA 1:21,73
3. Kelly Vanderbeek CAN 1:21,77
4. Kathrin Wilhelm AUT 1:21,85
5. Genevieve Simard CAN 1:22,02
6. Anja Pärson SWE 1:22,03
7. Nicole Hosp AUT 1:22,13
Der Blick zurück
- Saison 2005/06 Meissnitzer führt österreichischen
3fach Sieg an
Bis zum vierten Saisonrennen hat es mit dem ersten
Saisosieg für die ÖSV Damen gedauert! Dafür triumphierten die ÖSV-Damen
beim heutigen Super G in Lake Louise. Alexandra Meissnitzer führt den
sensationellen Dreifachsieg der Österreicherinnen an. Die größte Sensation
ist dabei sicherlich Andrea Fischbacher, die ihren ersten Weltcupsieg nur
um eine Zehntel verpasste sich aber sehr über den zweiten Rang auf dem
Stockerl freute! Der Dritte Range geht mit einem Rückstand von 0,83
Sekunden an Michaela Dorfmeister. Auch im DSV und beim Team Swiss Lager
konnte man sich freuen. Martina Ertl wurde Vierte, Nadia Styger sicherte
sich Rang 5. Die Abfahrtssiegerin des Vortages Lindsey C. Kildow musste
sich mit dem 6. Platz begnügen, war jedoch beste US Amerikanerin noch vor
ihrer Teamkollegin Kirsten L Clark (7.). Die Ränge 8 und 9 waren mit
Marlies Schild und Elisabeth Görgl fest in österreichischer Hand. Die Top
Ten komplettierte die US Amerikanerin Libby Ludlow.
Der
Blick zurück - Saison 2004/05
Michaela Dorfmeister
gewinnt SUPER G von Lake Louise
Österreichischer
Doppelsieg beim letzten Übersee-Rennen !Michaela Dorfmeister gewinnt den
SUPER G von Lake Louise vor ihrer Landsfrau Renate Götschl und der US
Amerikanerin Lindsey C. Kildow die mit dem Selbstvertrauen des
Abfahrtssiegs im Rücken auch heute auf das Podest fahren konnte.
"Das war heute die letzte Möglichkeit für mich, hier zu gewinnen,
diese Chance habe ich genutzt. Ich habe, so glaube ich, hier 13 Jahre
herfahren müssen, um endlich einen Sieg zu feiern. Den habe ich mir
wirklich verdient. Ich bin stolz auf mich und Atomic, denn die Geräte
sind heute wieder marschiert", lautete der erste Kommentar von
Dorfmeister. Auch Renate Götschl war "hochzufrieden" mit ihrem
zweiten zweiten Platz innerhalb von 24 Stunden, nachdem sie sich am Vortag
nur Hilde Gerg - ebenfalls um 15/100 - geschlagen geben müsste. "Ich
habe es oben im Steilhang liegen gelassen. Da habe ich das Doppeltor
versäumt und bin in den 'Sumpf' gekommen. Das war die entscheidende Zeit,
die mir auf den Sieg gefehlt hat", erklärte die Steirerin.
"Trotzdem kann ich sehr zufrieden sein, denn ich habe einen Fehler
gemacht und war trotzdem vorne dabei. Jetzt kann ich beruhigt
heimfahren." Aber auch die DSV Rennfahrerinnen konnten mit dem
erreichten zufrieden sein. Hilde Gerg fehlten gerade mal 6 Hunderstel
Sekunden für einen Podestplatz und die Lenggrieserin Martina Ertl konnte
sich am Ende über einen sechsten Rang freuen. Einen ganz starken Eindruck
hinterließ auch die Kroatin Janica Kostelic, die mit einem fünften Platz
ihre Ambitionen auf den Gewinn des Gesamtweltcup weiter untermauerte und
Anja Pärson im Duell der Allrounderinnen merklich zusetzt. Die
Schweizerinnen enttäuschten erneut. Wie in der Abfahrt (12.) war Sylviane
Berthod beste Schweizerin. Mit der hohen Nummer 54 errang sie noch den 13.
Platz. Ansonsten holte nur noch Fränzi Audenblatten als 22.
Weltcuppunkte. Nadia Styger schied schon vor der ersten Zwischenzeit aus.
Die Plätze 1 bis 10 verteilten sich wie folgt: 1. Michaela Dorfmeister
(AUT) 1:16,24. 2. Renate Götschl (AUT) 0,15 zurück. 3. Lindsey Kildow
(USA) 0,40. 4. Hilde Gerg (GER) 0,46. 5. Janica Kostelic (CRO) 0,57. 6.
Martina Ertl (GER) 0,61. 7. Katja Wirth (AUT) 0,86. 8. Brigitte Obermoser
(AUT) 0,92. 9. Ingrid Jacquemod (FRA) und Julia Mancuso (USA) 1,10. Am
kommenden Wochenende stehen in Altenmarkt-Zauchensee ein Super G (Samstag)
und ein Slalom (Sonntag) auf dem Programm.
1.Platz: Michaela Dorfmeister
2. Platz: Renate Götschl
3. Platz: Lindsey Kildow
4. Platz: Hilde Gerg
5. Platz: Janica Kostelic
6. Platz:
Martina Ertl
7. Platz: Katja Wirth
8. Platz: Brigitte Obermoser
Der
Blick zurück - Saison 2003/04
ÖSV Doppelerfolg beim
SUPER G der Damen in Lake Louis
Götschl siegt vor Dorfmeister - Hilde Gerg auf Platz 3
Platz 1: Renate Götschl
Platz 2: Michaela Dorfmeister
Renate Götschl feierte
zum Abschluss der Überseerennen in Lake Louis ihren ersten Weltcup
Saisonsieg. In einer Zeit von 1:14.98 Sekunden siegte sie vor ihrer
Landsfrau Michaela Dorfmeister (Rückstand +0.51 - Platz 2) und der besten
DSV Läuferin Hilde Gerg (+0.68 - 3.). Den 4 Rang sicherte sich die US
Amerikanerin Kirsten L Clark (+0.87 - 4.) vor der besten Schweizerin Nadia
Styger die mit Startnummer 35 noch in die Top 5 fuhr. Auf den Plätzen 6
bis 10 folgten: Magda Mattel (FRA - +1.00 - 6.), Martina Lechner (AUT -
+1.00 - 6.-zeitgleich), Carole Montillet (FRA - +1.08 - 8.), Martina Ertl
(GER - +1.28 - 9.) und Katja Wirth (AUT - +1.31 - 10.).
Platz 3: Hilde Gerg
Platz 4: Kirsten Clark
Der Blick zurück - Saison 2002/03
Karen
Putzer gewinn Super G in Lake Louise !
Ihren
dritten Weltcupsieg feierte in Lake Louise die Italienerin Karen Putzer.
Riesenerfolg auch für den DSV und Martina Ertl die sich nach einer
rasanten Fahrt nur knapp (29 Hundertstel) hinter Putzer auf Rang 2
platzieren konnte. Dritte wurde, die Siegerin der gestrigen Abfahrt Carole
Montillet aus Frankreich. Auf den Rängen 4 bis 8 folgten Kirsten Clark
(USA), Michaela Dorfmeister (AUT), Genevieve Simard (CAN), Janica Kostelic
(CRO) und Emily Brydon (CAN). Beachtlich auch die Leistung von Isabelle
Huber die mit Startnummer 43 auf den 21. Platz vorfuhr. Petra Haltmayr ist
immer noch auf der Suche nach der Form der letzten Jahre. Sie musste sich
mit Rang 37 begnügen. Ausgeschieden sind Regina Häusl und Maria Riesch.
Der
Blick zurück - Saison 2001/02
Lake Louis, 01.12.2001
Petra Haltmayr gewinnt SUPER G in Lake Louise
Also es geht ja doch.
Nach Tagen der Enttäuschung schaffte Petra Haltmayr den Sprung nach ganz
vorne. Sie gewann den 1. Super G der Saison 2001/02 mit einem Vorsprung
von 66 Hunderstel Sekunden vor der Französin Carole Montillet. Platz 3
sicherte sich die US Amerikanerin Caroline Lalive vor der nächsten DSV
Fahrerin. Hilde Gerg, die sich in Lake Louis in bestechender Frühform
zeigte, kam mit einem Zeitrückstand von 84 Hunderstel Sekunden auf einen
hervorragenden 4. Platz. Nicht ganz so zufrieden, aber mit Aufwärtstrend
dürfte Martina Ertl sein. Sie führ mit einem Zeitrückstand von 1,7
Sekunden auf Rang 18. Keine Weltcuppunkte könnten heute Isabelle Huber
(35.) , Sylvia Brauner (41.), Alexandra Grauvogl (56.) und Regina Häusl
(ausgeschieden) einfahren. Das nächste Damenrennen findet erst am
09.Dezember (Slalom) in Sestriere statt.