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Sieg für Daniel Albrecht beim
Saisonauftakt der Herren in Sölden

Die Schweizer haben den
Weltcup-Saisonauftakt der Herren in Sölden dominiert. Daniel Albrecht
gewinnt den 1. Riesenslalom der Saison mit einer Gesamtzeit von 2:15,78
und verweist seinen Landsmann Didier Cuche um 0,14 Sekunden auf den 2.
Platz und war im Ziel sichtlich erleichtert: „Am Start war ich ziemlich
nervös, weil ich gehört habe, dass der Didier so weit vorne ist. Ich hab
mir gedacht: Ich muss das runterbringen".
Auch Didier Cuche zeigte sich
zufrieden mit dem 2. Rang. „Ich hätte nie gedacht, dass ich heute so
weit vorne lande. Beim Runterfahren fühlt man sich eigentlich nicht so
toll, weil es rattert, es schlägt und dann kommen so viele Kräfte in den
Kurven und man überlegt, ob man das durchhält bis ins Ziel“.
Albrecht realisierte seinen dritten
Weltcupsieg, nachdem er im Vorwinter in Beaver Creek den Riesenslalom
und die Kombination für sich entschieden hatte. In Sölden lagen die
bisherigen Schweizer Erfolge länger zurück. Der letzte Sieg datierte aus
der Saison 1996 (Steve Locher), den letzten Podestplatz hatte es 2002
(Michael von Grünigen) gegeben.
Als Dritter auf dem Podest steht der
Amerikaner Ted Ligety, der bereits 1,25 Sekunden hinter dem Schweizer
liegt. „Ich glaube ich fahre noch nicht so gut wie in der letzten Saison
zum selben Zeitpunkt. Ich bin sehr glücklich mit dem 3. Platz. Es sind
sehr viele Burschen, die sehr gut fahren, aber wir müssen uns die ganze
Saison anstrengen.“
Den undankbaren 4. Platz nimmt wieder
einmal der Österreicher Benjamin Raich ein, dem in Sölden weiterhin ein
Platz auf dem Siegerstockerl versagt bleibt. Ihm fehlen 1,30 Sekunden
auf den Sieger Albrecht. „Ich konnte den Ski nicht so richtig gehen
lassen, das war das Hauptproblem im Steilen und so gewinnt man einfach
nichts. Man muss einfach ans Limit gehen und grad am Anfang, beim ersten
Rennen hat man noch nicht so das Gefühl für den Rhythmus und das Limit
und das ist es, was mir heute abgegangen ist. Ich hatte noch nicht die
Sicherheit. Ich hab aber gesehen, dass ich bereits mithalten kann.“
Fünfter wird der Franzose Thomas
Fanara (+1,44), 6. Christoph Gruber +(1,47) 7.Romed Baumann (+1,56), der
über die interne österreichische Qualifikation ins Rennen kam und mehr
als zufrieden war: "Es war heute ein Super-Tag für mich. Ich habe das,
was ich mir vorgenommen habe, voll erreicht. Im Steilhang habe ich
vielleicht nicht alles riskiert, aber unten im Flachen habe ich ihn
brutal gehen lassen".
Der österreichische
Riesentorlaufeuropacupsieger der letzten Saison Philipp Schörghofer
(+1,57) kann sich von Rang 13. auf den 8. Platz verbessern. "Ich bin
sehr froh, dass der Saison-Auftakt so geklappt hat. Mein Ziel ist es,
nach dieser Saison unter den Top 15 zu sein".
Der Schweizer Carlo Janka (+1,58)
Sekunden belegte Platz 9 vor dem US-Amerikaner Bode Miller (+1,59) der
im Steilhang einen Platz auf dem Treppchen verschenkte und sich mit Rang
10 begnügen mußte.
Ein bemerkenswertes Comeback gab der
Norweger Aksel Lund Svindal. 334 Tage nach seinem schweren Sturz
bestritt er sein erstes Weltcuprennen, das er mit 1,76 Sekunden
Rückstand als Dreizehnter beendete. Zum drittplatzierten Ted Ligety
fehlte ihm indes nur eine halbe Sekunde.
Schweizer, Amerikaner, Österreicher
und ein Franzose machten die Plätze in den Top Ten unter sich aus. Die
besten Norweger waren Kjetil Jansrud als 11. und Aksel Lund Svindal wie
bereits erwähnt als 13. Die Italiener hatten ihre besten Läufer mit
Alberto Schiepatti auf Platz 14, Manfred Mölgg wurde 17. gefolgt von
Davide Simoncelli auf Rang 18. Von den Schweden kam nur Markus Larsson
als 23. in die Ergebnisliste.
Bereits in zwei Wochen steht für Damen
und Herren jeweils ein Slalom in Levi an.
Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria:
M. Riedler
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1. Daniel Albrecht SUI 2:15,78

2. Didier Cuche SUI 2:15,92

3. Ted Ligety USA 2:17,03

4. Benjamin Raich AUT 2:17,08

5. Thomas Fanara FRA 2:17,22

6. Christoph Gruber AUT 2:17,25

7. Romed Baumann AUT 2:17,34

8. Philipp Schörghofer AUT 2:17,35

9. Carlo Janka SUI 2:17,36

10. Bode Miller USA 2:17,37

Daniel Albrecht führt nach dem 1.
Lauf in Sölden

Der Schweizer Daniel Albrecht geht
nach dem 1. Lauf der neuen Saison bei den Herren mit 1.07,30 Minuten als
Führender von der Piste. Einige Läufer sind ihm dicht auf den Fersen und
wollen ihm den Sieg des 1. Saisonrennens noch streitig machen.
Erster Verfolger ist der Österreicher
Benjamin Raich als 2. mit nur 0,12 Sekunden Rückstand. "Die
Ausgangsposition ist gut", sagte Raich im Ziel, "aber das hatte ich
schon öfter, davon kann ich mir noch nichts kaufen. Im zweiten Lauf
werde ich deshalb voll angreifen." Danach kommt auf Platz 3 wieder ein
Schweizer - Didier Cuche - 0,26 Sekunden hinter dem Teamkollegen
Albrecht.
Auf dem Gletscher oberhalb von Sölden
hat vor sechs Jahren mit Michael von Grünigen letztmals ein Schweizer
einen Podestplatz erreicht. Und nun liegen bei Halbzeit gleich zwei
Schweizer in diesem Bereich.
Auch die beiden Amerikaner Ted Ligety
als 4. (+0,27) und Bode Miller als 5. (+0,32) sowie der Österreicher
Christoph Gruber, der am Start Schwierigkeiten hatte, als 6. mit 0,80
Sekunden Rückstand liegen noch unter einer Sekunde hinter dem Schweizer.
Genau 1 Sekunde Rückstand hat der
Franzose Thomas Fanara bei seiner Wiederkehr in den Weltcup und belegt
damit Rang 7. Der Österreicher Mario Matt beendet den 1. Lauf als 8.
(+1,01). 9. ist Marc Berthod aus der Schweiz (+1,03), 10. der
Österreicher Romed Baumann (+1,21).
Bester Italiener ist Massimiliano
Blardone auf Platz 11 gefolgt von seinem Teamkollegen Alberto Schiepatti
als 12.
Der Norweger Aksel Lund Svindal, der
letztes Jahr den Weltcupauftakt in Sölden gewonnen hat, erreicht bei
seinem Comeback nach 11-monatiger Verletzungspause Rang 14.
Pech hatte der Kärntner Rainer
Schönfelder, der beim Einfahren gestürzt und mit schmerzhaftem
Bluterguss am Unterschenkel ins Rennen gegangen war. Der 31-Jährige
verlor in der Folge 1,79 Sekunden und als 20. alle Chancen auf einen
Podestplatz.
Für den Deutschen Felix Neureuther,
mit der hohen Startnummer 64 ins
Rennen gegangen, reichte es nicht
für den Finaldurchgang. Mit einem Rückstand von 2,61 Sekunden mußte er
sich mit Rang 34 begnügen
Auch der Flachauer Hermann Maier
(2,77) verpasste die Teilnahme am zweiten Durchgang. Mitfavorit Hannes
Reichelt schied aus.
Einen schalen Nachgeschmack beim
ersten Weltcup-Wochenende des Winters hinterlässt eine Diebstahlserie in
Sölden. Waren am Vortag die deutschen Damen betroffen, erwischte es
diesmal die Österreicher Mario Matt und Mario Scheiber. Nach Angaben von
Österreichs Alpinchef Hans Pum waren am Samstagnachmittag Unbekannte in
das Doppelzimmer von Matt und Scheiber im Mannschaftshotel eingedrungen,
und hatten Handys, einen Laptop, eine Spielkonsole und Kleidung
mitgenommen.
Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria:
Monika Rieder
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Übertragungszeiten:
LIVE: Sonntag, 26.10.2008 - 09.15 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Sölden (AUT)
1. Riesenslalom der Herren - 1.Durchgang
LIVE: Sonntag, 26.10.2008 - 09.40 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Sölden (AUT)
1. Riesenslalom der Herren - 1.Durchgang
LIVE: Sonntag, 26.10.2008 - 12.10 Uhr -
ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Sölden (AUT)
1. Riesenslalom der Herren - 2.Durchgang
LIVE: Sonntag, 26.10.2008 - 13.00 Uhr -
SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Sölden (AUT)
1. Riesenslalom der Herren - 2.Durchgang




Startliste Riesenslalom in Sölden -
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Das letzte
Rennen - Riesenslalom der Herren - Weltcupfinale in Bormio
Ligety gewinnt RTL in Bormio und
holt Kristall

Mit einem Traumlauf gewinnt der Amerikaner Ted
Ligety heute den letzten Riesentorlauf der Saison und sichert sich damit
auch die kleine Kristallkugel für diese Disziplin. „Meine Nerven sind
okay. Ich war schon sehr nervös, es war eine Menge Druck. Ein Traum wird
für mich wahr. Speziell im Riesentorlauf den Weltcup zu gewinnen, ist
mir viel wert!“
Leider kann Benni Raich (AUT +0,31) es seinem
Herzblatt Marlies Schild nicht nachmachen: ein fehlerfreier zweiter Lauf
reicht nur zu Platz 2 - sowohl im heutigen Rennen, als auch in der
RTL-Gesamtwertung. „Ich habe keinen so schlechten Lauf gehabt. Der
zweite Lauf vom Ted war sicher stark. Sicher bin ich enttäuscht. Es war
ein Riesen-Ziel, dass ich die Kugel noch schaffe. Aber Zweiter muss man
erstmal werden – und Dritter im Super G“ sprach Raich und tröstet sich
mit der Kugel seiner Marlies, die er als „großen Erfolg für UNS“
bezeichnet.
Der junge Franzose Cyprien Richard (+0,68) fährt
heute noch auf das Podest und lässt damit viel für die nächste Saison
erhoffen. Gleich dahinter sensationell auf Platz 4 Teamkollege
Jean-Baptiste Grange, der sein bestes RTL-Resultat einfährt und sein
Selbstvertrauen für den morgigen Kampf im Slalomweltcup schleift.
Mit Platz 5 darf sich Didier Cuche (SUI +0,88)
trösten, wenn gleich ihm SuperG-Kristall sicher lieber gewesen wäre.
Entgegen aller gestrigen Diskussionen meinte er zum Super-G-Ergebnis
fair: „Der Einzige der meinen Sieg verhindert hat, war ich selber. Ich
habe zuviel taktiert und bin einfach ein schlechtes Rennen gefahren“
Davide Simoncelli (ITA +1,11) trägt sich mit Platz
6 wieder einmal in den vorderen Zeilen einer Ergebnisliste ein. Nur 2
Hundertstel dahinter Hannes Reichelt (AUT +1,13), der zwar mit seiner
heutigen Leistung nicht ganz zufrieden war, aber dennoch auf seine
bisher beste Weltcupsaison zurückblicken darf.
Palander-Nachfolger Marcus Sandell (FIN +1,16)
unterstreicht sein Talent mit Platz 8 und man darf vielleicht schon in
der nächsten Saison mit ersten Podestplätzen des jungen Finnen rechnen.
Nur Platz 9 für den Südtiroler Manfred Mölgg
(+1,20) – ein für seine Verhältnisse schon fast „schlechtes“ Ergebnis,
wenn man sich die Saison anschaut. Er will es aber schnell wegstecken
und all seine Energie auf den morgigen Kampf gegen Grange um
Slalomkristall konzentrieren.
Ex aequo auf Platz 10 noch Didier Defago (SUI
+1,24) und Rainer Schönfelder (AUT).
Gratulation an Ted Ligety zu seinem ersten Kristall
und auch Benni Raich zum zweiten und Manfred Mölgg zum dritten
Gesamtrang!
Aus dem Austria Skiweltcup
Infopoint: Claudia Egger
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1. Ted Ligety USA 2:18,04

2. Benjamin Raich AUT 2:18,35

3. Cyprien Richard FRA 2:18,72

4. Jean-Baptiste Grange FRA 2:18,78

5. Didier Cuche SUI 2:18,92

6. Davide Simoncelli ITA 2:19,15

7. Hannes Reichelt AUT 2:19,17

8. Marcus Sandell FIN 2:19,20

9. Manfred Mölgg ITA 2:19,24

10. Rainer Schönfelder AUT 2:19,28

. Didier Defago SUI 2:19,28

Bode Miller schießt scharf gegen FIS

Sölden - Gesamt-Weltcup-Sieger Bode
Miller hat sich im Rahmen eines Medientermins seiner Skifirma Head beim
Thema Sicherheit kein Blatt vor den Mund genommen und scharf in Richtung
des internationalen Skiverbands (FIS) geschossen.
"Man kann reden soviel man will, es
ändert sich nichts. Es würde sich nicht einmal etwas ändern, wenn einer
von uns Athleten sterben würde. Dann würde eben einer weg sein und ein
neuer kommen. Jeder ist austauschbar, auch die absoluten Spitzenfahrer.
Die FIS würde es trotzdem weiterhin geben", meinte der 31-Jährige.
Laut Miller gab es seitens der
Athleten den einen oder anderen inspirierenden Vorschlag zur
Verbesserung der Sicherheitslage, "aber wir haben leider nur sehr
geringe Erwartungen". Miller bekräftigte einmal mehr, dass er das
Problem in den veralteten und verkrusteten Strukturen in der FIS-Spitze
sieht. Miller entsprach mit seinen Aussagen übrigens genau dem am
Donnerstagabend präsentierten Saison-Motto von Head, Miller, Hermann
Maier und Co. seien nämlich die "Rebellen des Weltcups".
Aber auch sportlich scheint Miller
bestens gerüstet für die WM-Saison zu sein. Die im Saisonfinish
zugezogene Verletzung an der rechten Hand in ausgeheilt. Der Amerikaner
ist so wie im vergangenen Winter als unabhängiges Ein-Mann-Team
unterwegs. Durch den Weltcup tourt das "Team America" mit drei Trucks -
Wohnung und Kraftkammer inklusive.
Miller, der in seine dritte Saison als
Head-Fahrer geht, hat im Sommer Krafttraining und sehr viel Skitraining
absolviert, u.a. in seiner Heimat New Hampshire, Aspen, Neuseeland (u.a.
gemeinsam mit dem ÖSV-Team) und Österreich.
Die Ziele liegen als
Gesamt-Weltcup-Titelverteidiger und mit einer WM-Saison vor sich auf der
Hand. Doch Miller möchte in diesem Winter auch im Slalom wieder ganz
vorne mitmischen. "Der Gesamtsieg in Slalom und Abfahrt sind Ziele",
meinte Miller, der mit Rainer Schönfelder und Markus Larsson zwei neue
Slalom-Spitzenathleten im Head-Team hat.
Ein Gerücht wollte Miller vor
Saisonstart noch vom Tisch wischen. Die Thesen, wonach Miller seit
längerem auf Alkohol und Partys verzichte, stimmen nämlich nicht. "Ich
mache, was ich will. Und wenn ich Party machen will, dann mache ich
Party."

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Die Rückkehr der „Maschine“ Svindal

Am Sonntag kehrt der 25-Jährige Aksel
Lund Svindal in den Weltcup zurück. Und sein Ziel ist klar: "Ich möchte
meine alte Form zurückgewinnen", sagt er. Dass er diese bereits in
Sölden unter Beweis stellt, glauben zumindest seine Konkurrenten, für
die Svindal Aspirant Nummer eins für den Gewinn des Gesamtweltcups ist.
"Ich schätze Svindal am stärksten von
allen ein. Er ist der große Favorit für Sölden und für die gesamte
Saison", meint Hermann Maier, selbst vierfacher Gesamt-Weltcup-Sieger
und also auch Dominator im Ski-Zirkus.
Auch Gesamt Weltcupsieger Bode Miller
erwartet ein starkes Comeback: „Sicher, er ist lange kein Rennen mehr
gefahren, das könnte am Anfang vielleicht ein Problem sein. Aber ich
gehe davon aus, dass er gleich wieder voll da sein wird. Er ist so groß,
so stark, hat eine solide Technik.“
Benjamin Raich, der Svindal im
Gesamtweltcup herausfordern will, glaubt ebenfalls an einen starken
Norweger in diesem Winter. "Prinzipiell ist so etwas sehr schwer zu
sagen. Aber Svindal ist ein genialer Skifahrer und er ist körperlich
wieder fit. Deshalb rechne ich sehr stark mit ihm."
Auch für Hannes Reichelt ist der
Norweger am Sonntag am Rettenbachferner "der absolute Topfavorit, weil
ich weiß, dass er schon ziemlich stark in Form ist". Die direkten
Vergleiche seien, meint der Salzburger, sehr aufschlussreich gewesen.
"Da hat man gesehen, dass er auch körperlich wieder in guter Verfassung
ist. Er ist schon wieder eine Maschine", sagt Reichelt.
Spricht man von der Maschine Svindal,
dann ist sein knapp 1,90 Meter großer und rund 100 Kilogramm schwerer
Körper gemeint. "Durch die Zwangspause habe ich erst so richtig
realisiert, wie wichtig dieser Sport für mich ist", sagt Svindal.
Während seiner Verletzungspause hielt
Svindal stets Kontakt zu den Kollegen, besuchte sogar Matthias Lanzinger
nach dessen folgenschweren Sturz im Krankenhaus in Oslo. „Ich weiß, wie
wichtig Unterstützung nach einer Verletzung ist“, versicherte Svindal.
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Gesamtweltcup:
Raich soll es
richten

Nach Aksel Lund
Svindal (2007)
und Bode Miller
(2008) soll 2009
der Sieger im
alpinen
Gesamtweltcup
der Herren
wieder aus
Österreich
kommen. Die
ÖSV-Hoffnungen
ruhen dabei
einmal mehr auf
den Schultern
von Benjamin
Raich, dem
Gewinner der
großen
Kristallkugel
2006. "Der Sieg
im Gesamtweltcup
ist das große
Ziel. Aber
planbar ist so
etwas nicht, das
muss sich
ergeben. Ich
habe in der
Vorbereitung
versucht, die
idealen
Voraussetzungen
dafür zu
schaffen",
meinte Raich vor
dem Saisonstart
am Sonntag mit
dem
Riesentorlauf in
Sölden.
Als seine
größten
Konkurrenten im
Kampf um den
Gesamtweltcup
stuft der
Pitztaler
Miller, Svindal,
Didier Cuche und
Daniel Albrecht
ein, aber auch
den einen oder
anderen
ÖSV-Kollegen. In
der vergangenen
Saison hatte
Raich 111 Punkte
hinter Miller
Rang zwei im
Gesamtweltcup
belegt, auch im
Rennen um die
Disziplinenwertungen
war der
Atomic-Pilot
ausnahmsweise
leer
ausgegangen.
Der Tatsache,
dass Österreich
den
Gesamtweltcup
zuletzt zweimal
nicht gewonnen
hat, kann Raich
durchaus auch
Positives
abgewinnen.
"Dadurch sieht
man, wie schwer
der Weltcup zu
gewinnen ist.
Und dadurch wird
der Weltcup auch
mehr wert",
sagte der
30-Jährige, der
bis dato 30
Weltcup-Siege
auf dem Konto
hat.
ÖSV-Musterschüler
Raich hat
kurioserweise in
Sölden noch
keinen einzigen
Stockerlplatz
erreicht. "Ich
war schon einige
Male knapp dran,
geschafft habe
ich es aber noch
nie", weiß Raich,
der in Sölden
schon zweimal
Vierter und
einmal Fünfter
war.
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Marco Büchel
will in Sölden
punkten

In Sölden hat
Marco Büchel in
der Saison
1996/97 mit
einem 21. Rang
zwar seine
allerersten
Weltcuppunkte
gewonnen,
dennoch liegt
ihm der Hang
nicht allzusehr.
«Es ist eine
technisch
schwierige
Strecke und mit
jedem Jahr wird
es noch
schwieriger. Der
Gletscher zieht
sich mehr und
mehr zurück,
wodurch der
Schlusssteil-Hang
immer länger
wird».
Gerade dort
sieht Marco
Büchel im
Riesenslalom
sein grösstes
Problem. Er
erklärt: «Im
letzten Jahr
stand ich in
dieser Disziplin
ziemlich im
Schilf und
wusste auch
nicht wieso.
Dieses Jahr bin
ich technisch
stärker und
weiss auch, wo
es im
Riesenslalom
immer noch
happert, nämlich
bei der
Risikobereitschaft
und dem Timing
bei den
Schwüngen»,
erklärt Büchel
und präzisiert:
«Ein optimaler
Schwung braucht
Geduld und
Risiko. Im
flachen Gelände
schaffe ich
dies, im
Steilhang leider
nicht.»
Für den
sonntäglichen
Riesenslalom und
Weltcupauftakt
hat sich der
Balzner drei
Ziele gesetzt.
«Erstens ins
Ziel kommen.
Zweitens mich
für den zweiten
Lauf
qualifizieren
und drittens
Punkte holen,
und das in
dieser
Reihenfolge»,
lacht Büchel.
Die Erwartungen
für Büchels
erstes Rennen
sind wie erwähnt
nicht sonderlich
gross. Trotzdem
lässt er es sich
jedes Jahr nicht
nehmen, beim
ersten Rennen
der Saison dabei
zu sein. «Es ist
ein
wettkampfmässiges
Training und ich
spüre in Sölden
jeweils zum
ersten Mal in
der Saison das
Kribbeln des
Weltcups.»
Büchel wird
deshalb, wie er
zugibt, auch
etwas nervös
sein, wenns am
Sonntag am Start
losgeht. Er
stellt aber
klar: «Es ist
sicher nicht die
gleiche
Nervosität wie
bei einer
Abfahrt in
Kitzbühel.»
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Sölden ist mit
„Sicherheit“
bereit

Der Tiroler
Skiort Sölden
ist für das
Ski-Weltcup
Opening am
kommenden
Wochenende
bestens
gerüstet. Die
Piste
präsentiert sich
in perfektem
Zustand und die
Rennfahrer aus
aller Welt haben
den Weg auf den
Gletscher
bereits
gefunden.
Am Wochenende
werden also die
Bilder aus
Sölden wieder um
die ganze Welt
gehen. Und nach
einem Jahr Pause
wird der
Weltcup-Auftakt
heuer auch
wieder in
Deutschland zu
sehen sein. Eine
unbezahlbare
Werbung nicht
nur für Sölden.
In Sachen
Sicherheit
wollen
Österreichs
alpine
Ski-Weltcup-Veranstaltungsorte
weiterhin als
Maßstab
fungieren.
Höchstes Niveau
in diesem
Bereich ist laut
Rennleiter
Rainer Gstrein
auch bei den
Auftakt-Riesentorläufen
in Sölden
garantiert.
"Bei den
Weltcup-Rennen
in Österreich
ist stets der
höchste
Sicherheitsstandard
gewährleistet,
das war schon
immer so und
wird auch heuer
in Sölden wieder
so sein. Für
Sölden ist ein
super
Sicherheitsplan
ausgearbeitet
worden",
erklärte Gstrein.
Der
Rettungshelikopter
steht in Sölden
- so wie
zahlreiche
Rettungsautos -
im Zielareal
direkt neben der
Rennstrecke. Im
Fall der Fälle
wäre der
Hubschrauber in
spätestens 20
Flugminuten in
einem der
Verletzung
adäquaten
Spital. Das
Organisationskomitee
in Sölden stellt
zudem drei
Rennärzte zur
Verfügung, hinzu
kommen die
ohnehin
anwesenden
Mannschaftsärzte
der Teams.
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Lanzinger: "Auf
die Läufer hört
scheinbar
keiner"

Auszug aus einem
Interview der
„Kleinen Zeitung
Graz“ mit
Matthias
Lanzinger,
geführt von
Michael Schuen.
Das Schicksal
von Matthias
Lanzinger
bewegte
Österreich. Nur
vom
Internationalen
Schi-Verband hat
Lanzinger bis
heute wenig
gehört.
Herr
Lanzinger, in
einer Woche geht
der Schi-Weltcup
in Sölden los.
Werden Sie live
dabei sein und
sich die Rennen
vor Ort ansehen?
MATTHIAS
LANZINGER: Ja,
ich werde dabei
sein. Nicht
zuletzt, weil
ich in der neuen
Weltcup-Saison
für den ORF in
"Sport am
Sonntag" die
Rennen
analysieren
werde.
Marlies
Schild hatte im
Training einen
Sturz mit einer
ähnlichen
Verletzung...
LANZINGER: Ich
kann mit ihr
mitfühlen. Sie
war Favoritin
für diesen
Winter, war sehr
gut drauf. Ich
bin mit ihr in
der Schule in
der gleichen
Klasse gesessen,
kenne sie sehr
gut. Und ich
weiß auch, was
sie schon
durchgemacht
hat, sie hatte
so viele
Verletzungen.
Aber wir wissen
alle, dass der
Schisport
gefährlich ist.
Benni Raich
sagte zuletzt,
dass er
FIS-Renndirektor
Günter Hujara
schon vor zwei
Jahren darauf
aufmerksam
gemacht hat,
dass die neuen
Regeln -
breitere Schi,
dafür weniger
Standhöhe - der
falsche Weg
sind, weil es
noch
gefährlicher
wird. Was sagen
Sie?
LANZINGER: Benni
hat absolut
Recht. Wir haben
schon im
Training
gesehen, dass es
einige ganz
blöde Stürze und
viele Unfälle
gegeben hat.
Aber ich weiß
nicht, wer bei
der FIS in den
Gremien sitzt,
die das
entscheiden -
also kann ich
nicht sagen, ob
sie sich
auskennen. Sie
werden sich was
gedacht haben,
aber auf die
Läufer hört
scheinbar
keiner.
Zu Ihrem
Unfall - haben
Sie das Gefühl,
dass sich im
Schisport danach
etwas geändert
hat?
LANZINGER: Sagen
wir so: Es hat
mich schon
verwundert, dass
in den
FIS-Regeln nicht
vorgesehen war,
dass ein
Rettungshubschrauber
vor Ort sein
muss - und nicht
nur irgendein
ein
Hubschrauber.
Aber auch diese
Regeln müssen
Gremien und
Ärzte erstellen.
Hat sich in
der Zwischenzeit
eigentlich
jemand von der
FIS bei Ihnen
gemeldet?
LANZINGER: Nein,
gerührt hat sich
niemand. Weder
Günter Hujara
oder Präsident
Gianfranco
Kasper. Ich habe
nur von Werner
Wörndle, der
jetzt statt
Peter
Schröcksnadel im
Exekutiv-Komitee
sitzt, einen
Brief bekommen,
in dem er mir zu
meiner
Einstellung
gratuliert hat.
Aber sonst hat
niemand mir mit
gesprochen.
In Sölden
werden Sie
Günter Hujara
sicher begegnen.
Haben Sie eine
Vorstellung, was
dann passiert?
LANZINGER: Ich
werde ihn nicht
suchen, aber es
ist gut möglich,
dass wir uns
über den Weg
laufen, ja. Wenn
ich ihn treffe,
werde' ich ihm
die Hand geben.
Ich bin ihm ja
nicht böse, wir
sind erwachsene
Männer. Und ich
erwarte auch
nicht, dass er
sich für
irgendetwas
entschuldigt. Er
muss ja auch an
seine Position
denken.
Was darf man
von Aksel Lund
Svindal nach
seinem Sturz und
einem Jahr Pause
erwarten?
LANZINGER: Er
wird sicher ganz
stark. Aber nach
so einem Unfall
stellt sich die
Frage, ob er
schon die
Substanz für
eine ganze
Saison hat.
Körperlich ist
er anscheinend
gut drauf, in
den ersten
Rennen wird er
gut dabei sein.
Aber es bleibt
abzuwarten, ob
es für einen
ganzen Winter
reicht.

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Grünes Licht für
Weltcup-Auftakt
in Sölden

Den
Auftaktrennen
des alpinen
Skiweltcups in
Sölden steht
nichts im Weg.
Vertreter des
Internationalen
Skiverbands FIS
haben nach der
offiziellen
Schneekontrolle
grünes Licht für
die beiden
Riesenslaloms
vom übernächsten
Wochenende zum
Auftakt des
alpinen
Ski-Weltcups
2008/09 in
Sölden gegeben.
Die Strecke am
Rettenbachferner
ist eine Woche
vor den Rennen
fast rennfertig
und fertig
präpariert. Laut
Rennleiter
Rainer Gstrein
befinden sich
derzeit
durchgehend 30
bis 40
Zentimeter
Natur- und
Maschinenschnee
auf dem Hang. Im
Start- und
Zielbereich
wurden
Maschinenschneedepots
angelegt, um für
einen
eventuellen
Warmwettereinbruch
gerüstet zu
sein.
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WM-Saison für
Palander vorbei

Palander plagten
nach seiner
Scheinbein-OP
das gesamte
Sommer-Training
über Schmerzen.
Auch nach Wochen
Reha in Kroatien
trat keine
Besserung ein.
Als der
fliegende Finne
im Juli erstmals
zum
Geltschertraining
in Saas Fee
anreiste, hatte
er immer noch
starke
Schmerzen.
Palanders-Coach
Christian
Leitner: «Kalles
Arzt in
Finnlands sprach
damals trotzdem
von einem
Fehlalarm. Wir
könnten Vollgas
weiter
trainieren, das
Knie wäre
lediglich leicht
entzündet.»
Doch als Kalle
letzte Woche in
Sölden die noch
heftigeren
Schmerzen
beklagte, zog
Leitner die
Notbremse: «Bei
seiner Anreise
humpelte er wie
ein schwerst
Invalider und
die Schmerzen
waren derart
gravierend, dass
er kaum noch
selber die
Socken anziehen
konnte. Da war
für mich der
Zeitpunkt
gekommen, um das
ganze von einem
Top-Arzt in
Österreich
untersuchen zu
lassen.» Leitner
ging mit dem
Sieger von 15
Weltcuprennen
zum Salzburger
Star-Arzt Arthur
Trost, dieser
stellte
Pallander eine
erschütternde
Diagnose: die
Entzündung im
Knie frisst den
Schienbeinknochen
auf.
Nach
Untersuchungen
stand fest: Eine
neuerliche OP
ist
unumgänglich.
Eine Platte im
Schienbein wurde
durch einen
35-Zentimeter-Nagel
ersetzt. "Wir
haben die Platte
entfernt und
einen Nagel in
den Knochen
eingepflanzt",
schildert Dr.
Eero Hyvönen den
Eingriff. Und
zeigte sich
zuversichtlich,
dass Kalle
zurückkommen
wird.
"Alles ist
soweit okay.
Natürlich sind
Schmerzen da,
aber der Doktor
hat gemeint,
dass alles gut
gelaufen ist",
meint Palander
in einem Video
auf seiner
Homepage.
Palanders
Trainer Leitner
mußte die
schwere der
Verletzung
akzeptieren:
«Damit ist diese
Saison für Kalle
gelaufen.»
Hoffentlich nur
diese Saison und
nicht die ganze
Karriere
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Alois Vogl
beendet Karriere

Planegg (dsv)
Alois Vogl vom
SC Zwiesel
beendet seine
Karriere als
alpiner
Skirennfahrer.
Der 36-jährige
Slalom-Spezialist
begründet diesen
Schritt mit
einem zu großen
Trainingsrückstand
in Folge einer
langjährigen
Darmerkrankung.
Der 36-jährige
Bundespolizist
sieht keine
Möglichkeit
mehr, auf hohem
Niveau in der
Weltspitze zu
fahren. „Ich
hatte in den
letzten Jahren
mit den Folgen
einer
Darmerkrankung
zu kämpfen und
musste immer
wieder
pausieren. Eine
Behandlung im
Sommer dieses
Jahres verlief
zwar positiv und
ich fühle mich
fit. Aber um
ganz vorne
mitzufahren, ist
der
Trainingsrückstand
einfach zu groß.
Ein Start bei
Weltcup-Rennen
macht unter
diesen
Voraussetzungen
keinen Sinn
mehr. Ich habe
deshalb den
Entschluss
gefasst, meine
aktive Karriere
als
Skirennfahrer zu
beenden.“
Alois Vogl wird
auch nach
Beendigung
seiner Karriere
als aktiver
Skirennfahrer
bei der
Bundespolizei
bleiben.
„Darüber hinaus
könnte ich mir
vorstellen, dem
alpinen Skisport
in welcher Form
auch immer treu
zu bleiben."
Wolfgang Maier,
Sportdirektor
Alpin: „Wir
bedauern den
Rücktritt von
Alois Vogl. Es
ist schade, dass
man Aktive mit
einem solch
hohen
Leistungspotential
durch
langjährige
Erkrankungen
verliert. Alois
wäre auch mit
seinen 36 Jahren
noch in der Lage
gewesen, auf
internationalem
Niveau ganz
vorne
mitzufahren. Wir
werden Alois
Vogl im Rahmen
der
Weltcup-Rennen
in
Garmisch-Partenkirchen
verabschieden.“
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Hermann Maier
glaubt an
starkes
Svindal-Comeback

Der viermalige
Gesamtweltcupsieger
Hermann Maier
(Österreich)
erwartet für die
in drei Wochen
beginnenden
alpinen
Ski-Saison ein
erfolgreiches
Comeback des
lange verletzten
Norwegers Aksel
Lund Svindal.
«Ich schätze ihn
am stärksten
ein. Er ist der,
der in meine
Fußstapfen
treten kann, was
die Seriensiege
betrifft. Er
hatte sehr lange
Zeit, sich
vorzubereiten.
Er brennt aufs
Comeback», sagte
Maier in Wien.
Doppel-Weltmeister
Svindal hatte
sich vor knapp
einem Jahr so
schwer verletzt,
dass er danach
als amtierender
Gesamtweltcupsieger
fast die gesamte
Saison
ausgefallen war.
Nicht nur
Svindal bereitet
sich intensiv
auf die neue
Saison vor, auch
der «Herminator»
trainierte
fleißig, um im
WM-Winter vorne
mitzumischen.
«Die volle
Konzentration
gilt dem Super-G
und der Abfahrt.
Aber wenn ich
eine gute Form
habe, dann
starte ich auch
in Sölden im
Riesentorlauf»,
sagte der
35-Jährige mit
Blick auf die
traditionellen
Gletscherrennen
am 25. und 26.
Oktober im
österreichischen
Sölden.
«Ich habe viel
Ausdauer und
Kraft trainiert.
Wenn ich mit den
Jungen trainiere
und sehe, dass
ich noch gleich
gut, vielleicht
besser, bin,
motiviert mich
das natürlich»,
sagte der
Doppel-
Olympiasieger
von 1998, der
sich nicht
festgelegt hat,
ob die kommende
Saison seine
letzte sein
wird. Bei den
Weltmeisterschaften
vom 3. bis zum
15. Februar 2009
im französischen
Val d'Isère will
Maier auf jeden
Fall am Start
sein.
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Marc Berthod
zwickt der
Rücken

Der Winter naht,
doch das
schweizer
Ski-Team plagen
Verletzungssorgen.
Shooting-Star
Marc Berthod
kämpft mit
erheblichen
Rückenschmerzen
und muss im
Training
pausieren.
Dem zweifachen
Adelboden-Sieger
macht diese
Blessur schon
seit langem zu
schaffen, nun
zieht er einen
Züricher
Spezialisten
heran, um für
Sölden topfit zu
werden.
Berthod gilt für
den Auftakt-RTL
am 26. Oktober
neben Didier
Cuche und Daniel
Albrecht als
einer der großen
Hoffnungsträger
im Lager der
Eidgenossen.
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Bildausfall im Hauptmarkt: Sölden droht Mattscheibe
Der Auftakt zum Ski-Weltcup - traditionell in Sölden (25./26. Oktober).
Schnee hätte man, das deutsche Fernsehen lockt das jedoch auch nicht an.

Über österreichische TV-Leitungen lockt Sölden mit dem Skiweltcup eine Million Fans vor die Bildschirme, die deutschen TV-Schirme bleiben womöglich auch heuer dunkel.
Besonders bedauerlich da 50 % der Skigäste aus Deutschland kommen und demzufolge sich der Webewert für den Veranstalter halbiert. „Das tut uns weh", gesteht Falkner, Geschäftsführer der Ötztaler Gletscherbahnen und Organisationschef des Ski-Weltcups am Rettenbachferner.
Nach aktuellem Stand werden die beide Riesentorläufe am 25. und 26. Oktober nicht per TV in den Ötztaler Hauptmarkt transportiert.
Noch im vergangenen Jahr hieß es seitens des ZDF, „die hohen Produktionskosten und das Wetter-Risiko" stünden in keinem Verhältnis zu den erwarteten Einschaltquoten. Diesmal ortet Falkner die Gründe in der abgekühlten Kommunikation: „Da ist im Vorjahr einiges falsch gelaufen, den guten Draht muss man erst wieder herstellen."
Die Mattscheibe konterkarieren Sölden-Zahlen vom heimischen Markt, wo Damen- und Herren-Rennen jeweils knapp eine Million Zuschauer vorweisen: „Wir sind nach Kitzbühel das zweitstärkste Renn-Wochenende bei den Österreichern."
Am abgesicherten Budget der Ötztaler (700.000 €) kann die deutsche Fernseh-Absenz jedoch ebenso wenig rütteln wie an der Schneesicherheit. „Die Kanonen laufen, wir müssen keine Angst haben." Ein Trostpflaster.
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Weltcup-Comeback
von Svindal

Vor elf Monaten
wäre Superstar
Aksel Lund
Svindal (25)
nach einem
Horror-Crash
beim
Abfahrtstraining
in Beaver Creek
(USA) fast
verblutet. Jetzt
ist der
norwegische
Super-Elch
wieder voll im
Saft!
Norwegens
Männerchef
Marius Arnesen
ist rund eine
Woche vor dem
Weltcupauftakt
sehr
zuversichtlich,
was das beste
Pferd in seinem
Stall anbelangt:
«In unseren
Trainingscamps
in Neuseeland
und Chile fuhr
er schon wieder
fast so stark
wie im letzten
Jahr.» Und das
will etwas
heissen, denn:
bis er sich nach
dem Sturz in
Beaver Creek
schwere
Gesichtsverletzungen
und eine tiefe
Schnittwunde am
Gesäss zuzog,
fuhr der
Wikinger dem
Rest der Welt
nur so um die
Ohren. Von den
ersten drei
Rennen der
letzten Saison,
gewann er zwei.
Doch danach
folgte für Aksel
die härteste
Zeit seiner
sportlichen
Laufbahn: fünf
Monate lang,
musste er seinen
lädierten Körper
(15 Kilo
Gewichtsverlust)
fast täglich in
der
«Folterkammer»
des norwegischen
Olympiastützpunktes
in Oslo quälen.
Darum freut sich
der Norweger
extrem, dass er
nächste Woche in
Sölden endlich
wieder in viele
bekannte
Ski-Gesichter
blicken darf.
«Den
regelmässigen
Kontakt mit
meinen
Rennfahrerkollegen
habe ich fast
noch mehr
vermisst, als
die Rennen»,
erzählt Aksel.

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BLICK
ZURÜCK SAISON 2007/08:
Svindal gewinnt Riesenslalom in
Sölden

Im ersten Durchgang durch einige schwere Fehler
noch nicht am Podest, gibt Aksel Lund Svindal (NOR) im zweiten Lauf so
richtig Gas und lässt die Gegner stehen. „Wenn ich früher solche Fehler
wie im ersten Lauf gemacht hab, war ich kaum in den besten 30 – jetzt
bin ich so 6. Ich wusste, für den zweiten Lauf ist noch etwas drin …“ .
Er siegt mit 0,32 Sekunden Vorsprung auf den Halbzeitführenden
Amerikaner Ligety und mit 0,39 Sekunden auf den Finnen Palander. „Leider
Nein“ heißt es wieder für einen Podestplatz beim Heimrennen von Benjamin
Raich. Mit 0,66 Sekunden Rückstand auf seinen Gesamtweltcuprivalen vom
Vorjahr, muss er sich mit Platz 4 zufrieden geben. Platz 5 belegt nach
einer grandiosen Aufholjagd Bode Miller (USA +1,06 Sek) – ganz wie wir
ihn kennen: viel Geschwindigkeit, viel Risiko und trotz eines
Riesenpatzers pfeilschnell! Nachdem Massimiliano Blardone erst die
Brille verloren hatte und dann ausschied, bleibt es an Manfred Mölgg (ITA
+1,16 Sek) hängen, mit Platz 6 die Ehre der Italiener zu retten. Auf
Platz 7 der junge Franzose Thomas Fanara (+1,25 Sek) und dahinter auf
Platz 8 Didier Cuche (SUI 1,31 Sek), der im Ziel wieder seinen Ski Salto
schlagen ließ. Mit Alberto Schieppati (+1,60 Sek) als 9. bringen die
Italiener noch einen Läufer unter die Top Ten und als 10. freut sich der
junge Österreicher Matthias Lanzinger über sein bestes
Riesentorlaufergebnis. Mit 3 Läufern unter den besten 15 bzw 7 unter den
ersten 20 hofft die österreichische Mannschaft, endlich im Riesentorlauf
auf steigende Tendenz. Was ist das Resumée dieses Saisonauftaktes? Nun,
es wird in der neuen Saison anscheinend nicht viel Neues geben - DER
Favorit auf den Gesamtweltcup ist der gleiche wie im Vorjahr: Aksel Lund
Svindal aus Norwegen – der anscheinend noch mehr trainiert hat und in
einer noch besseren Form ist. Die Verfolger sind zumindest im
Riesentorlauf die üblichen Verdächtigen … aus erfreulich vielen
unterschiedlichen Nationen!
Aus dem Skiweltcup
Infopoint Austria: C. Egger

1. Aksel Lund Svindal NOR 2:17,87

2. Ted Ligety USA 2:18,19

3. Kalle Palander FIN 2:18,26

4. Benjamin Raich AUT 2:18,53

5. Bode Miller USA 2:18,93

6. Manfred Mölgg ITA 2:19,03

7. Thomas Fanara FRA 2:19,12

8. Didier Cuche SUI 2:19,18

9. Alberto Schieppati ITA 2:19,47

10. Matthias Lanzinger AUT 2:19,52
BLICK
ZURÜCK SAISON 2005/06:
Bode Miller
siegt beim
Weltcupauftakt in Sölden
Der
Sölden-Sieger 2004 heißt wieder Bode Miller! Der US-Amerikaner
wiederholt seinen Vorjahres-Triumph und gewinnt mit dem eindrucksvollen
Vorsprung von 1,17 Sekunden vor dem Italiener Massimiliano Blardone und
dem Drittplazierten Kalle Palander aus Finnland. Rang 4 sicherte sich der
Franzose Joel Chenal vor dem besten ÖSV Läufer Hans Knauß, der trotz
einiger Fehler Platz fünf belegt. Rainer Schönfelder fährt mit
Laufbestzeit im zweiten Durchgang von Platz 18 auf Rang sechs vor. Die
weiteren Platzierungen in den Top 10: Thomas Grandi aus Kanada sicherte
sich Platz 7 vor Frederik Nyberg aus Schweden und den beiden auf Rang 9
zeitgleichen Didier Cuche aus der Schweiz und dem Österreicher Andreas
Schifferer. Der Flachauer Hermann Maier verbessert sich im zweiten
Durchgang von Rang 19 auf Platz 14 und schob sich vor Trainings-Kollege
Walchhofer der als 15. das Rennen beendete.
Der
Blick zurück - Saison 2003/04
Bode Miller dominiert
Weltcupauftakt in Sölden
ÖSV Team nicht auf dem Stockerl - aber 5 unter den ersten 9

Der US Amerikaner Bode
Miller startet mit einer überragenden Vorstellung in die neue
Weltcupsaison und wies beim Auftaktrennen Österreicher und Franzosen in
die Schranken. Mit einem Vorsprung von 1,03 Sekunden gewann Miller den
ersten Riesenslalom der Saison vor den beiden Franzosen Frederic Covili
(FRA) und Joel Chenal (FRA). Den undankbaren vierten Platz sicherte sich
überraschend der Italiener Arnold Rieder. Auf den Rängen 4 bis 9 folgten
mit einer starken Teamleistung die Fahrer des ÖSV, Benjamin Raich, Heinz
Schilchegger, Hans Knauß, Stephan Eberharter und Andreas Schifferer.
Fredrik Nyberg (SWE) kompletedierte die Top 10 des Weltcupauftaktrennens.
Für Hermann Maier (AUT) reichte es beim ersten Rennen "nur" für
Rang 16. Maier nach dem Rennen: "Es fehlt mir noch die letzte
Sicherheit, ich hab noch nicht alles riskiert. Sölden kommt noch zu früh
für mich, in Amerika will ich dann voll dabei sein." Als bester
Rennläufer des Team Swiss kam Tobias Grünenfelder (SUI) auf Rang 13 ein
Platz vor seinem Teamkollegen Didier Cuche (SUI) ins Ziel. Ambrosi
Hoffmann (SUI - 18.)und Marco Casanova (SUI -19.) sammelten Weltcuppunkte.
Marco Büchel (LIE) und Christian Mayer (AUT) schieden im Finaldurchgang
aus. Das gleiche Schicksal ereilte, jedoch bereits im 1. Durchgang die DSV
Läufer Andreas Ertl und Felix Neureuther.

Platz 1: Bode
Miller (USA) |

Platz 2: Frederic
Covili (FRA) |

Platz 3: Joel
Chenal (FRA) |

Platz 4: Arnold Rieder (ITA) |
Der
Blick zurück - Saison 2002/03
Eberharter gewinnt 1.
Riesenslalom der Saison
Der große Skistar des
letzten Jahres Stephan Eberharter startet mit einem Sieg beim 1. Weltcup
Riesenslalom der Saison in Sölden. Auf dem zweiten Rang folgt, mit einem
Rückstand von 13 Hundertstelsekunden, der Riesenslalom Weltcupsieger des
Vorjahres Frederic Covili aus Frankreich. Den dritten Platz auf dem Potest
sicherte sich der Schweizer Michael von Grünigen ( Rückstand 73
Hundertstel Sekunden). Auf den Rängen 4 bis 6 folgen Kjetil-Andre Aamodt
aus Norwegen, Bode Miller aus den USA und Fredrik Nyberg aus Schweden. Der
einzige deutsche Starter Andreas Ertl könnte sich nicht für den 2.
Durchgang qualifizieren.

Frederic Covili |

Stephan Eberharter |

von Grünigen |
Der
Blick zurück - Saison 2001/02
Covili (F) Überraschungssieger
in Sölden

Der Franzose Frederic
Covili gewinnt den erste Riesenslalom der Saison beim Weltcup Auftakt in Sölden.
Mit einem fehlerlosen zweiten Lauf setzte sich Covili an die Spitze. Auf
Rang zwei folgt der Österreicher Stephan Eberharter vor den zeitgleichen
drittplatzierten Michael von Grüningen (SUI) und Fredrik Nyberg (SWE).
Der einzige deutsche Starter Alois Vogel verfehlte den zweiten Durchgang
äußerst knapp. Er belegte nach dem ersten Durchgang Rang 32 ( Rückstand
auf Platz 30 nur 5 Hunderstel Sekunden ) und durfte somit nicht mehr im Finaldurchgang antreten. Die
Leistung von Alois Vogel, der mit Startnummer 53 ins Rennen ging, lässt
jedoch auf weitere gute Leistungen in der Saison 2001/02 hoffen.

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