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Raich gewinnt Riesenslalom in Beaver Creek

Benjamin Raich rettete im Riesentorlauf von Beaver Creek die Ehre der Österreicher – und wie!! Er gewann den Riesentorlauf von Beaver Creek mit der zweitbesten Laufzeit im Finaldurchgang. Der Hauch von nur einer Hundertstel Sekunde bringt dem Tiroler nach fast einem Jahr den ersten Sieg vor dem Halbzeitführenden Ted Ligety aus Amerika.

„Nach dem ersten Durchgang und 1. Sekunde Rückstand war es natürlich sehr schwierig. Aber es kann natürlich immer was passieren. Nachdem Ligety eine halbe Sekunde vorne war bei der letzten Zwischenzeit hab ich mir gedacht es schaut nicht gut aus für mich, das wird sich nicht mehr ausgehen. Ich hab voll gehen lassen ich hab einfach echt probiert alles am Limit zu fahren und vor allem im unteren Teil ist mir das im Gegenteil zum 1. Lauf sehr gut gelungen.“

Ligety konnte somit sein Heimrennen nicht für sich entscheiden. Er war im 2. Durchgang oft zu direkt auf dem Weg und verspielte seinen eigentlich recht großen Vorsprung von 1,05 Sekunden auf den Österreicher.

Aksel Lund Svindal fuhr auf Rang 3 (+0,10 Sek) – man kann ihn mit den beiden Siegen in Abfahrt und Super G und dem heutigen 3. Platz getrost „Mr. Beaver Creek 2008“ nennen. Der Norweger nimmt 260 Weltcuppunkte aus Amerika mit nach Europa.

Platz 4 ging mit einem Rückstand von 0,15 Sekunden an Svindals Teamkollegen Kjetil Jansrud, der sich mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang von Platz 13 vorschob.

Fünfter wurde als bester Italiener Davide Simoncelli (+0,31 Sek), der seinen im 1. Lauf noch besseren Teamkollegen Massimiliano Blardone (12. +1,44 Sek) und Manfred Mölgg (20. +2,49 Sek) weit hinter sich ließ.

Rang 6 und 7 belegten die Schweizer Didier Cuche (+0,58 Sek) und Didier Defago (+0,75 Sek). Die Schweizer Daniel Albrecht (Sieger des Riesentorlaufes von Sölden) und Marc Berthod schieden im 2. Lauf aus.

Platz 9 teilten sich Carlo Janka, ebenfalls aus der Schweiz und Jean-Baptiste Grange aus Frankreich mit 1,21 Sekunden Rückstand. Grange bewies mit diesem Rennen, dass er nicht nur im Slalom zu den besten Rennläufern zählt.

Bode Miller wurde seine riskante Fahrweise wieder einmal zum Verhängnis, nach einigen bereits sehr gefährlichen Situationen im oberen Teil, rutschte er im unteren, steileren Teil der Strecke weg und konnte sich nicht mehr ins nächste Tor retten.

Wenn die Österreicher Benjamin Raich nicht hätten …
Erst auf Platz 14 landete der zweitbeste ÖSV-Läufer Romed Baumann (+1,90 Sek), 15. wurde Marcel Hirscher (+1,94 Sek) und 16. Stepahn Görgl (+2,16 Sek).

Neben Albrecht und Berthod schieden im zweiten Lauf auch noch Sandell (FIN) und Gruber (AUT) so wie schon erwähnt Bode Miller aus.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler

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1. Benjamin Raich AUT 2:24,61


2. Ted Ligety USA 2:24,62


3. Aksel Lund Svindal NOR 2:24,71


4. Kjetil Jansrud NOR 2:24,76


5. Davide Simoncelli ITA 2:24,92


6. Didier Cuche SUI 2:25,19


7. Didier Defago SUI 2:25,36


8. Ivica Kostelic CRO 2:25,47


9. Jean-Baptiste Grange FRA 2:25,82
. Carlo Janka SUI 2:25,82


ENDSTAND Riesenslalom der Herren in Beaver Creek - Hier klicken

Ligety führt nach erstem Durchgang

Der Amerikaner Ted Ligety kommt beim 1. Lauf des Riesentorlaufes von Beaver Creek am schnellsten in Fahrt und führt das Feld mit einer Zeit von 1:11,31 an. Ligety erwischt dabei die „gefährlichen“ Stellen des Laufes am besten und kann im Finish seinen Vorsprung auf über eine halbe Sekunde ausbauen. „Ich bin sehr zufrieden, das gestrige Super-G Resultat hat mir Selbstvertrauen gegeben und ich mag so schnelle Riesentorläufe.“

Hinter dem führenden Amerikaner liegt Didier Cuche aus der Schweiz mit 56 Hundertstel Rückstand auf Platz 2, dicht gefolgt vom bisherigen „Beaver Creek Hero“ der letzten beiden Tage Aksel Lund Svindal aus Norwegen, der nur 69 Hundertstel hinter dem Führenden liegt.

Mit Daniel Albrecht auf Rang 4 droht Ted Ligety schon der zweite starke Schweizer Verfolger. Ihm fehlen 8 Zehntel auf Platz 1. Auf Platz 5 reiht sich der Amerikaner Bode Miller mit 9 Zehntel Rückstand ein. Er war bei einigen Toren zu spät dran, konnte allerdings die Passage beim Golden Eagle fehlerfrei bewältigen.

Auf Rang 6 und 7 folgen mit etwas mehr als einer Sekunde Rückstand auf Ligety die besten Italiener Massimiliano Blardone (+1,01 Sek.) und Manfred Mölgg (+1,03 Sek.).

Erst auf Platz 8 reiht sich mit Benjamin Raich (+1,05 Sek) der Beste Österreicher ein. „Da wo es schneller geht, war ich von der Zeit her auch schneller. Bis zur letzten Zwischenzeit war ich gut dabei. Unten war ich teilweise ein bisschen zu früh dran - hab die Schwünge angedriftet. Das kostet Zeit.“

Didier Defago aus der Schweiz liegt auf Rang 9 (+1,09 Sek.) und Davide Simoncelli aus Italien kommt mit dem Rückstand von 1,10 Sekunden auf Rang 10.

Rennläufer aus dem DSV-Team waren nicht am Start.

Ausgefallen sind: John Kucera (CAN), Jimmy Cochran (USA) Matts Olson (SWE) Steve Missillier (FRA)und eine Riege Österreicher: Hannes Reichelt, Mario Matt, Hermann Maier, Philipp Schörghofer

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler
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Zwischenstand Riesenslalom der Herren in Beaver Creek - Hier klicken

Übertragungszeiten:

LIVE: Sonntag, 07.12.2008 - 17.30 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Beaver Creek, CO (USA)
2. Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Sonntag, 07.12.2008 - 17.40 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Beaver Creek, CO (USA)
2. Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Sonntag, 07.12.2008 - 17.45 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Beaver Creek, CO (USA)
2. Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Sonntag, 07.12.2008 - 20.15 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Beaver Creek, CO (USA)
2. Riesenslalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Sonntag, 07.12.2008 - 20.40 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Beaver Creek, CO (USA)
2. Riesenslalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Sonntag, 07.12.2008 - 20.45 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Beaver Creek, CO (USA)
2. Riesenslalom der Herren: 2. Durchgang




Startliste Riesenslalom der Herren in Beaver Creek - Hier klicken

Das letzte Rennen - Riesenslalom der Herren - Saisonauftakt in Sölden
Sieg für Daniel Albrecht beim Saisonauftakt der Herren in Sölden

Die Schweizer haben den Weltcup-Saisonauftakt der Herren in Sölden dominiert. Daniel Albrecht gewinnt den 1. Riesenslalom der Saison mit einer Gesamtzeit von 2:15,78 und verweist seinen Landsmann Didier Cuche um 0,14 Sekunden auf den 2. Platz und war im Ziel sichtlich erleichtert: „Am Start war ich ziemlich nervös, weil ich gehört habe, dass der Didier so weit vorne ist. Ich hab mir gedacht: Ich muss das runterbringen".

Auch Didier Cuche zeigte sich zufrieden mit dem 2. Rang. „Ich hätte nie gedacht, dass ich heute so weit vorne lande. Beim Runterfahren fühlt man sich eigentlich nicht so toll, weil es rattert, es schlägt und dann kommen so viele Kräfte in den Kurven und man überlegt, ob man das durchhält bis ins Ziel“.

Albrecht realisierte seinen dritten Weltcupsieg, nachdem er im Vorwinter in Beaver Creek den Riesenslalom und die Kombination für sich entschieden hatte. In Sölden lagen die bisherigen Schweizer Erfolge länger zurück. Der letzte Sieg datierte aus der Saison 1996 (Steve Locher), den letzten Podestplatz hatte es 2002 (Michael von Grünigen) gegeben.

Als Dritter auf dem Podest steht der Amerikaner Ted Ligety, der bereits 1,25 Sekunden hinter dem Schweizer liegt. „Ich glaube ich fahre noch nicht so gut wie in der letzten Saison zum selben Zeitpunkt. Ich bin sehr glücklich mit dem 3. Platz. Es sind sehr viele Burschen, die sehr gut fahren, aber wir müssen uns die ganze Saison anstrengen.“

Den undankbaren 4. Platz nimmt wieder einmal der Österreicher Benjamin Raich ein, dem in Sölden weiterhin ein Platz auf dem Siegerstockerl versagt bleibt. Ihm fehlen 1,30 Sekunden auf den Sieger Albrecht. „Ich konnte den Ski nicht so richtig gehen lassen, das war das Hauptproblem im Steilen und so gewinnt man einfach nichts. Man muss einfach ans Limit gehen und grad am Anfang, beim ersten Rennen hat man noch nicht so das Gefühl für den Rhythmus und das Limit und das ist es, was mir heute abgegangen ist. Ich hatte noch nicht die Sicherheit. Ich hab aber gesehen, dass ich bereits mithalten kann.“ 

Fünfter wird der Franzose Thomas Fanara (+1,44), 6. Christoph Gruber +(1,47) 7.Romed Baumann (+1,56), der über die interne österreichische Qualifikation ins Rennen kam und mehr als zufrieden war: "Es war heute ein Super-Tag für mich. Ich habe das, was ich mir vorgenommen habe, voll erreicht. Im Steilhang habe ich vielleicht nicht alles riskiert, aber unten im Flachen habe ich ihn brutal gehen lassen". 

Der österreichische Riesentorlaufeuropacupsieger der letzten Saison Philipp Schörghofer (+1,57) kann sich von Rang 13. auf den 8. Platz verbessern. "Ich bin sehr froh, dass der Saison-Auftakt so geklappt hat. Mein Ziel ist es, nach dieser Saison unter den Top 15 zu sein".

Der Schweizer Carlo Janka (+1,58) Sekunden belegte Platz 9 vor dem US-Amerikaner Bode Miller (+1,59) der im Steilhang einen Platz auf dem Treppchen verschenkte und sich mit Rang 10 begnügen mußte.

Ein bemerkenswertes Comeback gab der Norweger Aksel Lund Svindal. 334 Tage nach seinem schweren Sturz bestritt er sein erstes Weltcuprennen, das er mit 1,76 Sekunden Rückstand als Dreizehnter beendete. Zum drittplatzierten Ted Ligety fehlte ihm indes nur eine halbe Sekunde.

Schweizer, Amerikaner, Österreicher und ein Franzose machten die Plätze in den Top Ten unter sich aus. Die besten Norweger waren Kjetil Jansrud als 11. und Aksel Lund Svindal wie bereits erwähnt als 13. Die Italiener hatten ihre besten Läufer mit Alberto Schiepatti auf Platz 14, Manfred Mölgg wurde 17. gefolgt von Davide Simoncelli auf Rang 18. Von den Schweden kam nur Markus Larsson als 23. in die Ergebnisliste.

Bereits in zwei Wochen steht für Damen und Herren jeweils ein Slalom in Levi an.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler

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1. Daniel Albrecht SUI 2:15,78


2. Didier Cuche SUI 2:15,92


3. Ted Ligety USA 2:17,03


4. Benjamin Raich AUT 2:17,08


5. Thomas Fanara FRA 2:17,22


6. Christoph Gruber AUT 2:17,25


7. Romed Baumann AUT 2:17,34


8. Philipp Schörghofer AUT 2:17,35


9. Carlo Janka SUI 2:17,36


10. Bode Miller USA 2:17,37

Benni Raichs Aufholjagd startet in Beaver Creek

Mit dem Riesentorlauf werden am Sonntag die Nordamerika-Rennen abgeschlossen. Aus dem Ziel geht’s direkt zum Flughafen nach Denver.

Freitagabend trafen Matt, Schörghofer und Hirscher in Beaver Creek ein. Wie berichtet hat ÖSV-Herrenchef Toni Giger die drei Riesentorläufer daheim im Sauerstoffzelt auf die Höhenlage (knapp 3.000 Meter) vorbereiten lassen. Der Rückflug ist für Sonntag geplant.

Ob Raich & Co. das 160-Kilometer-Rennen zum Denver Airport schaffen (Abflug nach Frankfurt um 17.15 Uhr), ist fraglich: Der RTL wird gegen 13.45 zu Ende gehen, danach folgen für die Top 3 Siegerehrung und Dopingkontrolle.

Hermann Maier lässt sich das Rennen an seinem 36. Geburtstag nicht entgehen. Maier-Coach Evers verspricht eine Steigerung gegenüber dem Sölden-Auftakt (nicht für Durchgang zwei qualifiziert): „Weil ihm hoffentlich nichts mehr weh tut.“

Oft werden wir Maier in dieser Disziplin nicht mehr sehen. Auch Marco Büchel (37) reicht’s: Der Liechtensteiner kündigte an, am Sonntag seinen letzten RTL zu bestreiten und macht die Skifans neugierig: „Schaut gut hin, ihr werdet was zu lachen haben.“

Raich hingegen nimmt seine Spezialdisziplin sehr ernst. Um Kräfte zu schonen, ließ er die Abfahrt aus und trainierte mit seinem Bruder Florian Riesentorlauf. Für ÖSV-Trainer Rainer Gstrein zählt der Tiroler am Sonntag zum engsten Favoritenkreis – neben Vorjahrssieger Albrecht (SUI), Miller („Wenn ihm nach dem Sturz nix mehr weh tut“), Matt („So das Höhen-Experiment funktioniert“) und Svindal.

Gstrein blickt für Raich auf den Gesamtweltcup: „Wenn alles halbwegs nach Plan läuft, ist Benni bis Weihnachten unter den Top 3. Im Jänner gibt’s sechs Slaloms, einen Riesentorlauf, zwei Kombis. Da kann sich alles zu seinen Gunsten ändern.“

Viel Zeit zum Rechnen bleibt ohnehin nicht. Am Mittwoch geht’s nach Val d’Isère, wo am Donnerstag die Hangbefahrung auf der WM-Strecke 2009 auf dem Programm steht. Dann folgen sechs Renndurchgänge an drei Tagen (Super-Kombi, RTL, Slalom). Gut, dass Raich zu den Fittesten im Weltcup-Zirkus gehört.

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BLICK ZURÜCK SAISON 2007/08:
Albrecht gewinnt Riesenslalom von Beaver Creek

Anderthalb Stunden nach dem Sieg von Martina Schild im Super-G von Lake Louise (Ka) gewann Daniel Albrecht den Riesenslalom von Beaver Creek (USA). Und dazu wurde Didier Cuche noch Dritter. Damit haben die Schweizer nach nur 13 Weltcuprennen bereits vier Siege und sieben Podestplätze auf ihrem Konto. Erstmals in seiner Karriere fuhr der Österreicher Mario Matt als Zweitplazierter auf ein Riesentorlauf Stockerl. Der Tiroler, nach dem 1. Durchgang auf Platz 10, musste sich nur 5/100 Sekunden von Albrecht geschlagen geben der schon die Super-Kombi am Donnerstag für sich entschieden hatte. Mit Hannes Reichelt (7.), Benjamin Raich (8.) und Christoph Gruber (10.) kamen drei weitere ÖSV-Starter in die Top Ten. Auf den Plätzen 13 - 15 landete mit Mario Scheiber, Hermann Maier und Stephan Görgl ein weiteres ÖSV-Trio. Cuche übernahm mit einem Punkt Vorsprung auf den verletzten Norweger Aksel-Lund Svindal die Weltcup-Führung, Raich ist mit 25 Punkten Rückstand hinter Albrecht Vierter.

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1. Daniel Albrecht SUI 2:24,30


2. Mario Matt AUT 2:24,35


3. Didier Cuche SUI 2:24,41


4. Massimiliano Blardone ITA 2:24,45


4. Ted Ligety USA 2:24,45


6. John Kucera CAN 2:24,51


7. Hannes Reichelt AUT 2:24,79


8. Benjamin Raich AUT 2:24,86


9. Francois Bourque CAN 2:24,88


10. Christoph Gruber AUT 2:24,90


10. Thomas Fanara FRA 2:24,90

BLICK ZURÜCK SAISON 2005/06:
Blardone gewinnt Riesenslalom in Beaver Creek

Massimiliano Blardone heißt der Sieger des 1. Riesenslaloms der Saison 2006/07. Der Italiener feiert, sechs Tage nach seinem 27. Geburtstag, auf der Birds of Prey seinen insgesamt 3. Weltcupsieg! Mit ihm auf dem Podest jubeln der Norweger Ajsek Lund Svindal aus Norwegen und der Drittplazierte US Amerikaner Ted Ligerty, die sich in einem wahren Hundertstel-Krimi um 4 bzw. um 7 Hundertstel Sekunden geschlagen geben mußten. Der nach dem 1. Durchgang in Führung liegende Bode Miller viel nach einem groben Fahrfehler auf Rang 12 zurück. Doch der Amerikaner sah es nicht so tragisch. "Mich hat schon überrascht, dass ich im ersten Lauf Bestzeit hatte. Ich bin doch nur in der Gegend herumgerutscht, hatte keinen Rhythmus", machte Miller klar, dass mit ihm im Winter ganz stark zu rechnen sein wird. Besonders erfreulich aus Schweizer Sicht ist der 4. Rang von Didier Cuche und Platz 5 von Didier Defago zu verzeichnen. Beide haben mit ihren Vorstellungen ein deutliches Signal ausgesandt, dass es im Männer-Team von Swiss-Ski auch in der Sorgendisziplin Riesenslalom wieder aufwärts gehen wird. Im vergangenen Winter war Cuches 9. Rang in Alta Badia die einzige Schweizer Top-Ten-Klassierung geblieben. Große Enttäuschung im Lager der Österreicher. Wie schon im Vorjahr setzt es im Riesenslalom eine Pleite - als bester ÖSV-Läufer landete Rainer Schönfelder auf Rang acht. Hermann Maier wurde unmittelbar vor Mitfavorit Benjamin Raich Zehnter. Damit sind die ÖSV-Herren in allen fünf bisherigen Nordamerika-Rennen sieglos. Die letzte Chance gibt es am Sonntag in Beaver Creek mit dem Spezial-Slalom. Auch dort gilt Schönfelder, der schon als Dritter bester Österreicher der Super-Kombi war, als eine der großen ÖSV-Hoffnungen. "Schon wieder bester Österreicher. Wenn ich das im Slalom auch bin, dann will ich aber endlich auch ganz vorne sein", sagte der Kärntner. Felix Neureuther, der einzige Starter des Deutschen Skiverbandes (DSV), belegte mit 2,31 Sekunden Rückstand auf Blardone Platz 22.


1. Massimiliano Blardone ITA 2:27,88


2. Aksel Lund Svindal NOR 2:27,92


3. Ted Ligety USA 2:27,95


4. Didier Cuche SUI 2:28,46


5. Didier Defago SUI 2:28,65


6. Davide Simoncelli ITA 2:28,66


7. Kalle Palander FIN 2:28,76

BLICK ZURÜCK - Saison 2005/06:
Bode Miller gewinnt Riesenslalom von Beaver Creek

Bode Miller führte am heutigen Samstag einen amerikanischen Riesentorlauftriumph an. Die Plätze 1, 2 und 4 gingen an die Amerikaner. Nur der Finne Kalle Palander konnte auf Platz 3 dazwischenfunken. Auf Platz Eins  Bode Miller (USA 2:34,56) vor Daron Rahlves 2. (USA +0,49), Kalle Palander 3. (FIN +1,23), Eric Schlopy 4. (+1,24), Aksel Lund Svindal 5. (NOR +1,43), Francois Bourque 6. (CAN +1,94), Frederik Nyberg 7. (SWE +2,03), Hermann Maier 8. (AUT +2,14), Davide Simoncelli 9. (ITA +2,21) und Rainer Schönfelder als 10. (AUT +2,28). Bode Miller ist wieder da …. macht schwere Fehler und gewinnt trotzdem. Bewundernswert auch die Leistung des Amerikaners Eric Schlopy, der sich im ersten Lauf einen Knochen des Handgelenkes brach als er an eine Torstange anschlug, trotzdem im zweiten Lauf startete und den hervorragenden vierten Rang erreichte. Der 2. des heutigen Rennens, Daron Rahlves, übernimmt mit seinen heutigen 80 Punkten die Führung im Gesamtweltcup mit 285 Punkten vor Bode Miller mit 282 und Aksel Lund Svindal mit 266 Punkten. Enttäuscht sind heute natürlich die Österreicher, die sich ein weit besseres Ergebnis erwartet hatten. Fünf Österreicher kamen nicht ins Ziel und die, die durchkamen fielen im zweiten Lauf zurück. Der Finaldurchgang fand ohne Deutsche und Südtiroler Beteiligung statt. Für den  Partenkirchener Felix Neureuther reichte es nach dem 1. Lauf mit einem Rückstand von über 3 1/2 Sekunde nur für Rang 45. Der Südtiroler Peter Fill schied im ersten Lauf aus, Manfred Mölgg wurde disqualifiziert und Arnold Rieder als 33. sowie Alexander Ploner als 47. verpaßten den Sprung in die besten 30.Morgen, Sonntag, findet in Beaver Creek noch ein Slalom statt.

Der Blick zurück - Saison 2004/05
Oldie but Goldie: Lasse Kjus siegt im Riesentorlauf von Beaver Creek
  


1.Platz: Lasse Kjus

2. Platz: Hermann Maier

Der norwegische Routinier Lasse Kjus entscheidet den spannenden Riesentorlauf von Beaver Creek in 2:29,82 für sich. Mit einem ruhigen, sicheren Lauf katapultiert er sich vom 5. Platz nach dem ersten Lauf auf das oberste Treppchen des Siegerpodests, wo neben ihm die beiden Österreicher Hermann Maier (+0,45) als zweiter und Benjamin Raich (+0,64) als dritter stehen. Der Führende nach dem ersten Lauf Christoph Gruber schied nach einigen Fehlern im unteren Teil des zweiten Laufes aus. Auf Platz vier ist der zweite Norweger Aksel Lund Svindal (+0,72) vor dem Super G-Sieger vom Donnerstag Stephan Görgl (AUT +0,89). Die Plätze 6 bis 10 erreichten Erik Schlopy (USA +1,01), Davide Simoncelli (ITA +1,38), Didier Defago (SUI +1,40), Michael Walchhofer (AUT +1,43) und Marco Büchel (LIE +1,49). Im zweiten Lauf sind Christoph Gruber (AUT) und Didier Cuche (SUI) ausgeschieden. Kjus überraschte sich mit seinem Erfolg aber selbst: "Es war ein super Tag für mich. Einfach unglaublich. Da ich schon krank hier her gekommen bin, habe ich in der vergangenen Woche kaum fahren können. Im Riesenslalom-Training war ich eh am konstantesten, hier ist es sehr gut gegangen. Ich habe mich heute vom Start weg gut gefühlt und wollte eigentlich nur gut runter kommen." Österreichs bekanntester "SCHUHPRÜFER" Hermann Maier meinte nach dem Rennen: "Ich habe mich langsam ans Limit getastet. Beim jetzigen Schuh liegen die Qualitäten auf den technischen Disziplinen. Im oberen Teil hab ich den Sieg hergeschenkt. Ich habe im Ziel nicht damit gerechnet, dass ich in Führung liege. Für mich ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen, wertvoller als ein Sieg in Abfahrt oder Super G. In Europa muss ich mich entscheiden, welcher Schuh sinnvoller ist." Morgen folgt bei der "Mini-WM" (Rennen in allen vier Disziplinen an 4 Tagen hintereinander) von Beaver Creek noch der Slalom.
Die Plätze 1 bis 10 verteilten sich wie folgt: 1. Lasse Kjus (NOR) 2:29,82. 2. Hermann Maier (AUT) 0,45 zurück. 3. Benjamin Raich (AUT) 0,64. 4. Aksel Lund Svindal (NOR) 0,72. 5. Stephan Görgl (AUT) 0,89. 6. Erik Schlopy (USA) 1,01. 7. Davide Simoncelli (ITA) 1,38. 8. Didier Défago (SUI) 1,40. 9. Michael Walchhofer (AUT) 1,43. 10. Marco Büchel (LIE) 1,49.


3. Platz: Benjamin Raich

4. Platz: Aksel Lund Svindal

5. Platz: Stephan Görgl

6. Platz: Erik Schlopy

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M.Riedler

Der Blick zurück - Saison 2003/04
RIESENSLALOM JEDOCH IN PARK CITY

Bode Miller nicht zu schlagen
Knauss kann Führung nicht halten


Platz 1: Bode Miller

Platz 2: Andreas Schifferer

Das zweite Duell Bode Miller gegen Österreich hat der US-Amerikaner erneut für sich entschieden. Mit einem sensationellen zweiten Lauf fuhr der nach dem ersten Durchgang an zweiter Stelle gelegene Miller mit einer Gesamtzeit von 2.20,84 Minuten zu seinem zweiten Saisonsieg. "Das war eine tolle zweite Fahrt. Ich habe mich auch wirklich gut gefühlt, bin aggressiv in den zweiten Lauf und es hat geklappt", feierte der US-Boy seinen ersten Sieg in Park City. Der Österreicher Hansi Knauss, der nach Lauf eins noch in Front gelegen war, musste sich am Ende mit einer Sekunde Rückstand auf Miller mit dem dritten Platz begnügen. Zweiter wurde Knauss' Landsmann Andreas Schifferer, der mit einer tollen Leistung von Rang acht nach vorne fuhr und sich letztlich 86 Hunderstel hinter Miller platzierte. Vierter wurde der Franzose Frederik Covili, fünfter der Finne Kalle Palander. Hermann Maier belegte trotz hoher Startnummer und angebrochener Rippe am Ende den siebten Platz.
Die beiden deutschen Starter Andreas Ertl (43.) und Felix Neureuther (45.) verpassten den zweiten Durchgang.


Platz 3: Hansi Knauss

Platz 4: Frederik Covili

Der Blick zurück - Saison 2002/03
RIESENSLALOM JEDOCH IN PARK CITY

Von Grünigen gewinnt Riesenslalom in Park City

Michael von Grünigen meldete sich mit einem Sieg beim Riesenslalom von Park City (USA) eindrucksvoll in der Weltspitze zurück. Der Schweizer rettete mit der nur zehntbesten Zeit im 2.Durchgang einen Vorsprung von 28. Hundertstel Sekunden vor dem Österreicher Christian Mayer, der nach dem 1.Lauf noch auf Platz 9 lag, ins Ziel. Rang 3 sicherte sich Benjamin Raich aus Österreich vor dem Italiener Massimiliano Blardone der sich mit dem undankbaren 4. Platz begnügen musste. Auf den Rängen 5 bis 10 folgen, Erik Schlopy (USA) der mit Startnummer 41 ins Rennen ging, Fredrik Nyberg (SWE), Didier Cuche (SUI), Stefan Eberharter (AUT) der mit einem von Fehler gespickten Lauf vom ersten Platz auf Rang 8 zurückfiel, Frederic Covili (FRA) und Hans Knauss (AUT). Der einzige deutsche Läufer Andreas Ertl konnte sich nicht für den Finallauf qualifizieren.


Ch. Mayer (AUT)

Von Grünigen (SUI)

Raich (AUT)

Der Blick zurück - Saison 2001/02
Herren Riesenslalom in Aspen abgesagt

Wie die FIS heute bekannt gab ist der Riesenslalom der Herren, der am
Samstag in Aspen über die Bühne gehen sollte definitiv abgesagt.
Grund: Schneemangel

 

 

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