Der Schweizer Daniel Albrecht konnte,
nach dem Auftakttriumph in Sölden, seinen zweiten Saison Sieg beim
Riesenslalom Klassiker von Alta Badia auf der „Gran Riesa“ feiern. Mit
einem Vorsprung von 12 Hundertstel Sekunden gewann er vor dem Kroaten
Ivica Kostelic, der zuvor noch nie auf dem Riesenslalom-Podest stand und
dem Österreicher Hannes Reichelt, der nach dem ersten Durchgang noch auf
Platz 14 gelegen war.
"Im oberen Teil und im Steilhang bin
ich sehr gut gefahren. Ich hatte ein gutes Gefühl, war gut auf Zug. Wir
hatten ein gutes Training zuletzt in Österreich. Beim Slalom morgen
möchte ich versuchen gut zu fahren. Ich hoffe, dass es nicht zu weich
wird", freut sich Albrecht bereits auf den Slalom am Montag.
Damit haben die Schweizer drei der
bisherigen vier Riesenslaloms in diesem Winter gewonnen; in Val d'Isère
hatte überraschend Carlo Janka die Nase vorn gehabt.
Dem US Amerikaner Ted Ligety fehlten
am Ende 8 Hundertstel Sekunden für den Sprung auf das Podest, er wurde
mit einem Zeitrückstand von 0,45 Sekunden Vierter.
Auf der Gran Risa in Alta Badia,
zusammen mit dem Kuonisbärgli in Adelboden die schwierigste
Riesenslalom-Strecke im Weltcup, beendete Albrecht eine zehn Jahre
dauernde Durststrecke; 1998 hatte Michael von Grünigen als bislang
letzter Schweizer gewonnen.
Didier Cuche aus der Schweiz, der nach
dem 1. Durchgang in Führung lag beendete den Finallauf als Fünfter. Der
Neuenburger fuhr auf der ramponierten Piste zwar sicher, rutschte aber
das eine oder andere mal von der Ideallinie weg und verlor schliesslich
0,49 Sekunden auf seinen Teamkollegen.
Didier Défago und Carlo Janka fuhren
zwar als 14. und 15. erneut locker in die Punkte, dennoch hatte sich vor
allem letzterer nach dem 6. Zwischenrang nach Lauf 1 mehr versprochen.
Dasselbe gilt auch für Marc Berthod, der nach einem verbremsten zweiten
Durchgang vom 9. auf den 22. Platz zurückfiel.
Benjamin Raich wurde als zweitbester
ÖSV-Läufer 7., Marcel Hirscher fuhr auf Platz 12. Romed Baumann (19.)
und Philipp Schörghofer (23.) komplettieren das rot-weiß-rote Ergebnis.
Die österreichische Siegausbeute in Alta Badia bleibt damit weiterhin
bescheiden, für den bis dato letzten Erfolg hat Christian Mayer am 21.
Dezember 1997 gesorgt.
Raich, in Alta Badia bereits zweimal
Zweiter, war diesmal mit den Leistungen in beiden Durchgängen nicht
wirklich zufrieden. "Im ersten Durchgang habe ich es nicht geschafft,
richtig ans Limit zu gehen. Im zweiten Lauf war die Piste dann natürlich
schon schlechter, aber immer noch besser als meine Fahrt", erklärte der
Pitztaler, zur Halbzeit Fünfter, selbstkritisch.
Im Gesamtweltcup führt weiter der
Norweger Aksel Lund Svindal, der Achter wurde, mit 96 Punkten Vorsprung
auf Cuche. Raich ist nur einen Zähler hinter dem Schweizer Dritter.
Bereits Morgen steht in Alta Badia der
Ersatz Slalom für Val d’Isere auf dem Programm der Skiweltcup Herren.
Schweizerische Doppelführung nach dem
1. Riesenslalom Durchgang in Alta Badia. Auf der Klassikerstrecke „Gran
Riesa“ führt Didier Cuche in einer Zeit von 1:15,30 vor seinem Landsmann
Daniel Albrecht (+0,03) und dem US Amerikaner Ted Ligety (+0,34).
Während die „Gran Riesa“ in den
letzten Jahren immer ein "knuspriges" Kunstschneeband zu bieten hatte,
präsentierte sie sich diesmal aufgrund der Naturschneemassen der
vergangenen Wochen in einem etwas „friedlicherem“ Zustand und forderte
im 1. Lauf keine „Favoritenopfer“.
"Steile Passagen, flache Stücke,
Übergänge, schwierige Kurven", so das Urteil der Fahrer über die Tücken
des Berges, der wohl mit Sölden und Adelboden den Kreis der
anspruchsvollsten Weltcup-Riesentorläufe bildet.
Als 4. Schnellster meisterte der
Sieger von 2005 Massimiliano Blardone (+0,55) aus Italien die
Gran-Risa-Piste mit ihrer Maximalneigung von 53 Prozent, gefolgt vom
Besten Österreicher Benjamin Raich (+0,64).
"Ein Sieg in Alta Badia ist schon
lange ein ganz spezielles Ziel von mir. Leider hat es bis jetzt noch
nicht mit einem Erfolg bei diesem Klassiker gereicht. Ich werde auch
diesmal mein Bestes geben, um es zu schaffen", meinte Raich. In Alta
Badia war Raich erst zweimal auf dem Stockerl, und zwar als Zweiter in
der Saison 04/05 und im Vorjahr.
Die Bilanz der Österreicher auf dieser
Strecke ist alles andere als berauschend. Der letzte ÖSV-Sieg in Alta
Badia ist lange her, 1997 siegte Christian Mayer im Riesentorlauf.
Die überragende Bilanz aus
Schweizersicht unterstrichen Carlo Janka (+0,95) als Sechster und Mark
Berthod (+1,11) als Neunter.
Der US Amerikaner Bode Miller (+1,03)
geht als 7. in den Finallauf. Mit einer starken Leistung wartete auch
Slalomspezialist Jean-Baptiste Grange (+1,05) auf, der sich hinter
Miller auf Rang 8 plazierte.
Der zweite Durchgang der Schweizer
Riesenslalom Festspiele in Alta Badia wird um 13.00 Uhr gestartet,
natürlich sind wir wieder LIVE für Sie dabei.
Das letzte
Rennen - Riesenslalom der Herren in Beaver Creek
Erster Sieg für Carlo Janka in Val
d´Isere
Carlo Janka feiert seinen ersten
Weltcupsieg. Er kommt mit dem schwierigen Hang und der engen Kurssetzung
am besten zurecht und fährt mit 2:22,73 an die Spitze der
Riesentorlaufelite. Janka „Ich hab natürlich nicht mit dem Sieg
gerechnet. Ich hab schon auf ein gutes Resultat gehofft, dass es so weit
nach vorne geht, hätte ich nicht gedacht. Der Hang liegt mir sicher,
auch die Kurssetzung ist mir entgegen gekommen.“. Auch im Gesamtweltcup
macht er einen großen Sprung nach vorne.
Auf Platz 2 ein sichtlich zufriedener
Massimiliano Blardone. Mit Rückstand von 0,20 Sekunden empfiehlt auch er
sich für die WM-Saison.
In die Geschichtsbücher wird der
Franzose Gauthier De Tessieres eingehen. Er startet als erster in den
zweiten Durchgang, kann die frische Piste und hellere Lichtverhältnisse
perfekt nutzen und fährt auf das Podest. Sein Rückstand 0,44 Sekunden.
Weltcupleader Aksel Svindal (NOR
+0,46) baut mit Platz 4 seinen Vorsprung auf Verfolger Raich vor dem
morgigen Slalom komfortabel aus.
Didier Cuche (+0,52) wird auf Platz 5
der zweitbeste Schweizer. Er spielt Routine, Kraft und Spritzigkeit aus
und hält sich auch nach dem zweiten Lauf noch im Spitzenfeld. Er
übernimmt sogar das rote Trikot des Riesentorlaufweltcupführenden.
Halbzeitleader Manfred Mölgg (ITA +
0,58)verliert das Familienduell des heutigen Tages. Er wird nach einigen
Unsicherheiten auf Platz 6 zurückgereicht. Dennoch zeigt er heute, dass
seine Form in Europa zurückkommt und Platz 2 von Schwester Manuela bei
den Damen tröstet vielleich auch.
7. wird Markus Larsson (SWE +0,64),
der in der heurigen Saison bislang nicht nur im Slalom, sondern auch im
RTL und im Super-G aufsteigende Form zeigt.
Erst auf Platz 8 und 9 finden wir die
besten Österreicher: Newcomer Philipp Schörghofer (+ 1,05) und Routinier
Hannes Reichelt (+1,07). Schörghofer ist mit seiner Leistung sehr
zufrieden „Ich habe mich auf dem WM-Hang sehr gut präsentiert ….“ Auf
Platz 11 der nächste Youngstar Marcel Hirscher (+1,31), Platz 14 für
Stephan Görgl (+1,80) und 17. Romed Baumann (+1,96)
Auch Ivica Kostelic (CRO + 1,30) kommt
mit dem Bedingungen in Val d´Isere gut zurecht und wird Zehnter.
Bode Miller wird nur 24. Er laboriert
seit seinem Sturz in Beaver Creek an einem Bänderproblem und fährt mit
Schmerzen.
Nach der gestrigen Superkombi sahen
wir auch heute wieder ein schwieriges Rennen mit vielen Ausfällen. Wir
dürfen gespannt sein, was die Kurssetzer beim morgigen Slalom in das
steile Gelände zaubern und welche Läufer damit am besten zurecht kommen
Aus dem
Skiweltcup
Infopoint
Austria: C.
Egger
Noch mehr Informationen
finden Sie im
Skiweltcup-Forum
1. Carlo Janka
SUI 2:22,73
2. Massimiliano
Blardone ITA
2:22,93
3. Gauthier de
Tessieres FRA
2:23,17
4. Aksel Lund
Svindal NOR
2:23,19
5. Didier Cuche
SUI 2:23,25
6. Manfred Mölgg
ITA 2:23,31
7. Markus
Larsson SWE
2:23,37
8. Philipp
Schörghofer AUT
2:23,78
9. Hannes
Reichelt AUT
2:23,80
10. Ivica
Kostelic CRO
2:24,03
Gran Risa keine Österreicher Strecke
Die Südtiroler Weltcup-Tage gehen
weiter. Nach Gröden ist am Sonntag und Montag Alta Badia an der Reihe,
auf der Gran-Risa-Piste finden ein Riesentorlauf (9.45/12.45 Uhr, live
in ORF1) sowie ein Slalom (10.00/13.00 Uhr, live in ORF1) als Ersatz für
Val d'Isere statt.
Die österreichische Siegausbeute in
Alta Badia ist bescheiden, für den bis dato letzten Erfolg hat Christian
Mayer am 21. Dezember 1997 gesorgt. "Wir sind gut vorbereitet",
versprach jedoch Österreichs Technik-Cheftrainer Christian Höflehner.
Dabei waren die Vorbereitungen der ÖSV-Techniker aufgrund der
Schneemassen im Süden Österreichs und der Wärme oberhalb des
Alpenhauptkamms nicht einfach. Rainer Schönfelder, Mario Matt und Co.
fanden jedoch letztlich in Hinterreit, Kühtai oder auf der Reiteralm
optimale Bedingungen vor.
2007 hatte Kalle Palander den Riesentorlauf-Klassiker in Alta Badia
bereits zum dritten Mal gewonnen, der Finne wird seinen Sieg jedoch
aufgrund seiner Unterschenkel-Verletzung nicht verteidigen können. Platz
zwei war an Benjamin Raich gegangen, der Pitztaler hat in Alta Badia
nach wie vor noch nie gewonnen.
Im Slalom hatte der Franzose Jean-Baptiste Grange triumphiert, Reinfried
Herbst war als bester ÖSV-Athlet Vierter geworden.
Die Weltcup-Piloten könnten diesmal in Alta Badia andere, nämlich
weniger aggressive Schneeverhältnisse vorfinden, dies wäre sicher kein
Nachteil für die Österreicher. Denn während die Gran Risa ansonsten ein
"knuspriges" Kunstschneeband zu bieten hat, wird sie sich diesmal
aufgrund der Naturschneemassen der vergangenen Wochen wohl in etwas
anderem Zustand präsentieren.
Schönfelder will sich nach seiner Schienbeinprellung weiter herantasten,
die ersten ordentlichen Slalom-Trainingstage seit Zermatt im August
haben dem Kärntner dabei gutgetan.
"Es wird schön langsam. Aber in Extremsituationen erlebt er im Training
immer wieder schmerzhafte Schrecksekunden. Das ist fürs Vertrauen nicht
sehr förderlich", meinte Höflehner über den mühsamen Weg des Kärntners
zurück zu alter Stärke.
Ein ganz spezielles Rennen wird Alta Badia auch für Manfred Pranger, der
Tiroler hatte sich vor einem Jahr auf dieser Piste einen Kreuzbandriss
zugezogen. Vor allem für den Slalom am Montag versprüht Höflehner viel
Optimismus.
"Im Slalom haben wir mindestens fünf Läufer, die ganz vorne mitmischen
können. Und zudem noch einige, die in Lauerstellung sind", erklärte der
steirische ÖSV-Trainer.
BLICK
ZURÜCK SAISON 2007/08:
Palander gewinnt Riesenslalom in
Alta Badia
Kalle Palander gewinnt zum dritten Mal den
Riesenslalom der Herren auf der „Gran Riesa“ in Alta Badia. "Vier Mal im
Riesenslalom zu gewinnen, und drei Mal in Alta Badia ist unglaublich.
Heute, das war ein echter Kampfsieg. Ich war mir nach den Fehlern
sicher, dass es nicht reichen wird. Ich habe gehört, dass Benni führt.
Ich hätte mir bei der Fahrt nicht gedacht, dass es noch zu einem Podest
reicht. Ich hatte einige schnelle Passagen, aber viele Fehler. Ein
verrückter Lauf", freute sich Palander nach seinem Triumph. Der Finne
siegt vor dem Österreicher Benni Raich (+ 0,42 Sek.) und Marc Berthod
aus der Schweiz (+ 0,45). Die weiteren Österreicher landen im
geschlagenen Feld. Görgl wurde 15., Reichelt 18., Gruber belegte Rang
19. Für Maier und Matt reicht es nur zu den Plätzen 21 und 25. Außer
Berthod konnten die weiteren Schweizer nicht auf sich Aufmerksam machen:
Daniel Albrecht verpasste die Top 10 und wurde Elfter, Sandro Viletta,
welcher als 30. gerade noch in den zweiten Lauf geschlittert war,
beendete das Rennen an 23. Position. Der US-Amerikaner Ted Ligety, der
wegen „zu spät kommen bei der Startnummern Auslosung“ mit Startnummer 46
ins Rennen gehen mußte trotzte der Bestrafung durch das FIS-Reglement
und plazierte sich auf dem 5. Rang. "Das war wirklich ein großer Lauf.
Natürlich habe ich ein bisserl Wut im Bauch gehabt. Ich kann die Strafe
nicht vergessen - muss mich aber aufs Skifahren konzentrieren." erklärte
der immer noch angesäuerte US Boy im Interview. Der Italiener
Massimilianp Blardone überzeugt nach schwerem Fehler im ersten Lauf und
verbessert sich noch auf Rang 8. Mit dem zweiten Rang in Alta Badia
übernimmt Raich wieder die Führung im Gesamt-Weltcup.Er hat nun 68
Punkte Vorsprung auf Cuche. 521 Punkte - so viel Punkte sammelte Raich
vor Weihnachten noch nie. Bereits Morgen steht in Alta Badia ein Slalom
auf dem Programm der Skiweltcup Herren.
BLICK
ZURÜCK: SAISON 2006/07
Kalle Palander gewinnt den
Riesentorlauf der Herren in Alta Badia.
Der Finne Kalle Palander gewann den 2. Riesenslalom
der Saison 2006/07 auf der Klassikerstrecke Gran Riesa in Alta Badia vor
dem US-Amerikaner Bode Miller (0,51) und dem Schweizer Didier Defago
(0,59). "Dies ist einer der größten Erfolge in meiner Karriere", freute
sich der sympathische Finne, und das nachdem er sich im Sommer noch von
den Folgen eines Kreuzbandrisses im linken Knie erholen mußte. Palander
feierte auf der Gran Risa seinen 13. Weltcup-Erfolg, damit hat der
29-Jährige zwei seiner nun drei Riesentorlauf-Siege in Alta Badia
eingefahren und setzte damit auch die Serie der verschiedenen Gewinner
fort. Die 11 Männer-Rennen des bisherigen Winters haben nun schon 10
verschiedene Sieger ergeben. Für Österreichs Herren, die nun seit zehn
Rennen sieglos sind, blieb nur Rang vier durch den Tiroler Benjamin
Raich (0,84). "Nach dem ersten Lauf war nicht mehr viel drin, so gesehen
bin zufrieden", erklärte Raich beim Interview, nach dem er nach dem
ersten Durchgang auf Platz fünf liegend mit einem Rückstand von 1,32
Sekunden ins Rennen gehen mußte. Zehn Rennen ohne ÖSV-Herren-Erfolg
hatte es zuletzt in der Saison 1994/95 gegeben. ÖSV-Superstar Hermann
Maier fiel im zweiten Durchgang vom dritten auf den 12. Platz zurück.
"Der erste Lauf war phasenweise sehr stark. Im zweiten hätte ich aber
nach drei Toren rausfahren können, da war's vorbei", bilanzierte der
Salzburger, der sich nun für die vorweihnachtlichen Heimrennen in
Hinterstoder ausrasten wird. Für das Swiss Skit Team plazierte sich
neben Didier Défago auch Didier Cuche als Neunter in den Top 10, obwohl
er durch Prellungen handicapiert war, die er am Vortag im
Riesenslalom-Training erlitten hatte. Weltcuppunkte eroberten auch die
übrigen drei Schweizer Starter. Daniel Albrecht wurde 17., Marc Berthod
24. Zwischen diese beiden schob sich der Bündner Carlo Janka. Der erst
20-Jährige aus Obersaxen eroberte sich in seinem erst dritten
Weltcuprennen als 20. seine ersten Zähler. Erfreulich aus Sicht des DSV
ist der 13. Rang von Felix Neureuther zu erwähnen.
1. Kalle Palander FIN 2:28,82
2. Bode Miller USA 2:29,33
3. Didier Defago SUI 2:29,41
4. Benjamin Raich AUT 2:29,66
5. John Kucera CAN 2:29,70
6. Rainer Schönfelder AUT 2:29,74
7. Ted Ligety USA 2:29,87
BLICK ZURÜCK: Saison 2005/06: Italienischer Doppelheimsieg in Alta
Badia
Massimiliano Blardone siegt vor Davide Simoncelli
Der Italiener Massimiliano Blardone drehte den
Zwischenstand noch um und siegt beim Riesentorlauf in Alta Badia mit
2:27,14 vor seinem Landsmann Davide Simoncelli (+0,20). „Der Heimsieg hat
mir schon gefehlt, ich habe den schon sehr angestrebt. Ich war hier oft
hinter Simoncelli, jetzt konnte ich ihn endlich schlagen.“ Die große
Überraschung des heutigen Rennens ist der 26-jährige Kanadier Francois
Bourque (+0,28), der mit zwei sehr guten Läufen Platz 3 belegt. Er lässt
damit große Namen hinter sich. 4. wird Daron Rahlves (USA +0,51), der
weiterhin seinem ersten Riesentorlaufsieg nachfahren muss. An die 5.
Stelle platziert sich der Finne Kalle Palander (+0,82), der hier schon
2003 gewonnen hat. Nur knapp hinter dem Finnen steht der beste
Österreicher, Hermann Maier (+0,88) auf der Ergebnisliste. Maier führt das
Dreierpaket der schwer geschlagenen Österreicher an - hinter ihm sind
Benjamin Raich (+0,92) 7. und Stephan Görgl (+1,31). 8. Danach kommt der
beste Schweizer Didier Cuche (+1,39) auf Platz 9 und Rainer Schönfelder (AUT
+1,41) komplettiert die besten 10 des heutigen Riesenslaloms. Andreas Ertl
aus vom SC Lenggries erreichte mit der 54. Zeit des ersten Laufes leider
nicht das Finale.
Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria:
M. Riedler
Blardone und Simoncelli - Italienischer Doppelsieg in Alta Badia
Francois Bourque: Überraschungs Dritter auf der „Pista Gran Riesa“
Hermann Maier: Bester Österreicher "nur" auf Rang 6
Bode Miller: Es läuft einfach nicht - Aus schon im 1. Durchgang
Der
Blick zurück - Saison 2004/05 Grandi
gewinnt Riesenslalom von Alta Badia
Thomas
Grandi hat am Sonntag beim Riesenslalom in Alta Badia für eine
Überraschung gesorgt. Sein Triumph war der erste kanadische Weltcup-Sieg
im Riesentorlauf überhaupt. "Es ist unglaublich. Ich habe zu meinem
Trainer gesagt: 'Zwick mich, ich glaub ich träume'", jubelte der
31-Jährige, der durch den Zielraum tanzte und den Schnee küsste. Bereits
im Januar 2004 hatte der in Bozen geborene Grandi Skigeschichte
geschrieben, in Kitzbühel hatte er mit Platz zwei hinter Palander den
ersten kanadischen Podestplatz im Slalom eingefahren. Der "Crazy
Canuck" distanzierte den Österreicher Benni Raich, der mit
Laufbestzeit im Finaldurchgang noch vom zehnten auf den zweiten Platz
vorstiess, um mehr als eine halbe Sekunde. Der Halbzeitführende Kalle
Palander (FIN), der unterwegs zum sicheren Sieg war, schied nach einem
Fahrfehler aus. Dritte wurden zeitgleich Hermann Maier und Didier Cuche.
Cuche bestätigte auf der Piste "Gran Risa" seine
Aufwärtstendenz in seiner letztjährigen Sorgendisziplin. Der
Neuenburger, der schon nach dem ersten Lauf auf dem dritten Platz lag,
fuhr auch im zweiten Lauf stark. Cuche sorgte damit für den ersten
Schweizer Podestplatz in dieser Disziplin seit 21 Monaten. Im März 2003
hatte Michael von Grünigen im letzten Weltcup-Riesenslalom seiner
Karriere beim Saisonfinale in Hafjell (NOR) Rang 3 belegt. Hermann Maier
war mit seinem dritten Platz diesmal zufrieden: "Ich wollte unbedingt
gute Punkte machen, das ist mir gelungen. Angesichts der Tatsache, dass
ich das volle Programm bestritten habe, bin ich mit meiner Leistung
zufrieden. Der Grandi fährt hier immer gut, ist aber auch ein guter
Riesentorläufer. Man muss aber sagen, Palander hat eine Gewaltsfahrt
gehabt, da wäre er weit voran gewesen. Diese Disziplin", meinte der
Herminator im ORF, "ist sehr international geworden, aber wir
Österreicher haben wieder den Anschluss gefunden. Jetzt freue ich mich
schon auf den Weltcup in der Flachau!". Hermann Maier ist neben
Grandi heute sicherlich die Sensation - mit Platz drei, seinem dritten
Stockerlplatz in Folge, übernimmt Maier im Riesenslalom-Weltcup die
Führung! Bode Miller - der sechs der bisher 13 Saisonrennen, darunter
auch zwei Riesenslaloms, für sich entschied - konnte als 20. des ersten
Laufs nicht überzeugen, im Finaldurchgang schied er sogar aus. Im
Gesamt-Weltcup verbleibt der Amerikaner trotzdem deutlich an der Spitze.
Miller führt immer noch mit 319 Punkten Vorsprung auf Hermann Maier. Der
DSV-Rennläufer Andreas Ertl konnte nicht mit der Weltspitze
mithalten und schied als einzige deutsche Starter nach einem Fahrfehler
bereits im ersten Durchgang aus.
Die Top 10 Fahrer in Alta Badia: 1. Thomas Grandi (CAN) 2:34,23 Min.
(1:15,11-1:19,12); 2. Benjamin Raich (AUT) 2:34,80 +0,57 Sek.
(1:15,81-1:18,99); 3. Didier Cuche (SUI) 2:35,14 +0,91 (1:15,17-1:19,97);
. Hermann Maier (AUT) 2:35,14 +0,91 (1:15,48-1:19,66); 5. Jean-Philippe
Roy (CAN) 2:35,32 +1,09 (1:15,71-1:19,61); 6. Mirko Deflorian (ITA)
2:35,55 +1,32 (1:15,93-1:19,62); 7. Massimiliano Blardone (ITA) 2:35,89
+1,66 (1:15,22-1:20,67); 8. Daron Rahlves (USA) 2:35,97 +1,74
(1:16,03-1:19,94); 9. Joel Chenal (FRA) 2:35,99 +1,76 (1:15,74-1:20,25);
10. Didier Defago (SUI) 2:36,07 +1,84 (1:15,53-1:20,54)
1.Platz: Thomas Grandi
2. Platz: Benjamin Raich
3. Platz: Didier Cuche (SUI)
3. Platz: Hermann Maier
5. Platz: Jean-Philippe Roy
6. Platz: Mirko Deflorian
7. Platz: Massimiliano Blardone
8. Platz: Daron Rahlves
Der
Blick zurück - Saison 2003/04 - Rennen 1
Palander gewinnt
Riesenslalom in Alta Badia
Simoncelli überrascht mit Rang 2
Platz 1: Kalle Palander
Platz 2: Davide Simoncelli
Der finnische Slalom
Speziallist Kalle Palander feierte in Alta Badia seinen ersten
Riesenslalom Weltcup Sieg. Mit einem deutlichen Vorsprung von 0,92
Sekunden vor dem Überraschungszweiten Davide Simoncelli aus Italien und
1,08 Sek. vor dem Franzosen Frederic Covili sicherte sich der Finne den
obersten Platz am Stockerl ! Bode Miller, der Gewinner der bisherigen zwei
Riesenslaloms, musste sich mit Rang vier begnügen. Auf den Rängen 5 bis
10 folgten: Lasse Kjus (NOR - 5.Platz), Thomas Grandi (CAN - 6.), Didier
Cuche (SUI - 7.), Andreas Schifferer (AUT - 8.), Rainer Schönfelder (AUT
-9.) und Benjamin Raich (AUT - 10.)
Platz 3: Frederic Covili
Platz 4: Bode
Miller
Platz 5:Lasse
Kjus
Platz 5:Thomas
Grandi
Der
Blick zurück - Saison 2003/04 - Rennen 2 Davide Simoncelli
gewinnt in seinem Wohnzimmer
Platz 1: Davide Simoncelli
Platz 2: Kalle Palander
Der Italiener, Davide
Simoncelli feierte auf seiner "Pista Gran Riesa" seinen ersten
Weltcup-Sieg. Zwei Mal schaffte es der 20-jährige in seiner bisherigen
Karriere als Zweiter auf das Podest - jeweils in Alta Badia. Seine beste
Platzierung außerhalb Alta Badias ist ein 17. Platz!
Kalle Palander der vor einer Woche noch als Sieger ganz oben auf dem
Stockerl stand musste sich mit Platz 2 begnügen. Hinter dem Finnen folgt
auf Rang 3 der US-Amerikaner Bode Miller, der sich damit nach einer
Durststrecke wieder zurückmeldet im Kampf um den Gesamtweltcup. Die
starke Leistung der Italiener (4 Rennläufer in den Top Ten) bestätigte
sich mit Rang 4 für Massimiliano Blardone. Bester Österreicher wurde
Benni Raich als Fünfter, der damit die totale Niederlage für das
ÖSV-Team verhindert. Raich: "Es ist ganz okay. Ich hab aber immer
wieder kleine Fehler drin, da verlier ich dann Zeit. Manche von uns haben
heute praktisch das fünfte Rennen in den Beinen - das zehrt natürlich an
der Substanz." Auf den Rängen 6 bis 10 folgten: Thomas Grandi (CAN -
Platz 6), Arnold Rieder (ITA - 7.), Alberto Schieppati (ITA 8.), Lasse
Kjus (NOR - 9.) und Joel Chenal (FRAU - 10.). Für den DSV gab es auch
beim letzten Rennen vor der Weihnachtspause keine freudige Überraschung.
Andreas Ertl, der sich als 29. für das Finale qualifizierte sieht, nach
einem Torfehler, zum 43. Mal in seinem 52. Weltcup-Rennen das Ziel nicht !
Der
Blick zurück - Saison 2002/03 Bode Miller gewinnt
Riesenslalom in Alta Badia
Der US Amerikaner Bode
Miller holte sich im italienischen Alta Badia seinen zweiten Sieg im
Riesenslalom Weltcup und verwies den Italiener Davide Simoncelli auf den
zweiten Platz. Simoncelli war die große Überraschung im Finaldurchgang
von Alta Badia, fuhr er doch von Platz 25 nach dem 1. Lauf auf das
"Stockerl" vor. Der Österreicher Christian Mayer konnte sich
über Rang 3 freuen. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Joel Chenal (FRA),
Massimiliano Blardone (ITA), Hans Knauß (AUT), Didier Defago (SUI),
Benjamin Raich (AUT), Aksel Lund Svindal (NOR) und Uros Pavlovcic (SLO).
Aber auch der DSV kann heute feiern. Mit seinem 11.Platz sammelte Andreas
Ertl nicht nur wertvolle Weltcuppunkte, sondern erzielte die beste
Platzierung in seiner Karriere ! Ein wirklich erfolgreicher Tag für den
DSV, der uns schon jetzt auf die Ski WM 2003 in St. Moritz freuen lässt.
Der
Blick zurück - Saison 2001/02 Alta Badia, 16.12.2001
Covili
siegt in Alta Badia
Bode Miller ausgeschieden
Sieger: Frederic Covili
ausgeschieden: Bode Miller
In einem der spannendsten Rennen der
Saison 2001/02 siegte Frederic Covili beim Riesenslalom in Alta
Badia. Der nach dem ersten
Durchgang in Führung liegende Bode Miller aus den USA, schied nach einem Fahrfehler aus.
Rang zwei sicherte sich der Schweizer Michael von Grünigen, mit einem Rückstand von 2
Hundertstel Sekunden, vor dem Drittplazierten Sami Uotila aus Finnland, der mit einem
Rückstand von 9 Hunderstel Sekunden auf den Sieger ins Ziel kam. Der einzige DSV Starter,
Alois Vogel, konnte sich nicht für den Finallauf qualifizieren.