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Albrecht gewinnt Riesenslalom von Alta Badia

Der Schweizer Daniel Albrecht konnte, nach dem Auftakttriumph in Sölden, seinen zweiten Saison Sieg beim Riesenslalom Klassiker von Alta Badia auf der „Gran Riesa“ feiern. Mit einem Vorsprung von 12 Hundertstel Sekunden gewann er vor dem Kroaten Ivica Kostelic, der zuvor noch nie auf dem Riesenslalom-Podest stand und dem Österreicher Hannes Reichelt, der nach dem ersten Durchgang noch auf Platz 14 gelegen war.

"Im oberen Teil und im Steilhang bin ich sehr gut gefahren. Ich hatte ein gutes Gefühl, war gut auf Zug. Wir hatten ein gutes Training zuletzt in Österreich. Beim Slalom morgen möchte ich versuchen gut zu fahren. Ich hoffe, dass es nicht zu weich wird", freut sich Albrecht bereits auf den Slalom am Montag.

Damit haben die Schweizer drei der bisherigen vier Riesenslaloms in diesem Winter gewonnen; in Val d'Isère hatte überraschend Carlo Janka die Nase vorn gehabt.

Dem US Amerikaner Ted Ligety fehlten am Ende 8 Hundertstel Sekunden für den Sprung auf das Podest, er wurde mit einem Zeitrückstand von 0,45 Sekunden Vierter.

Auf der Gran Risa in Alta Badia, zusammen mit dem Kuonisbärgli in Adelboden die schwierigste Riesenslalom-Strecke im Weltcup, beendete Albrecht eine zehn Jahre dauernde Durststrecke; 1998 hatte Michael von Grünigen als bislang letzter Schweizer gewonnen.

Didier Cuche aus der Schweiz, der nach dem 1. Durchgang in Führung lag beendete den Finallauf als Fünfter. Der Neuenburger fuhr auf der ramponierten Piste zwar sicher, rutschte aber das eine oder andere mal von der Ideallinie weg und verlor schliesslich 0,49 Sekunden auf seinen Teamkollegen.

Didier Défago und Carlo Janka fuhren zwar als 14. und 15. erneut locker in die Punkte, dennoch hatte sich vor allem letzterer nach dem 6. Zwischenrang nach Lauf 1 mehr versprochen. Dasselbe gilt auch für Marc Berthod, der nach einem verbremsten zweiten Durchgang vom 9. auf den 22. Platz zurückfiel.

Benjamin Raich wurde als zweitbester ÖSV-Läufer 7., Marcel Hirscher fuhr auf Platz 12. Romed Baumann (19.) und Philipp Schörghofer (23.) komplettieren das rot-weiß-rote Ergebnis. Die österreichische Siegausbeute in Alta Badia bleibt damit weiterhin bescheiden, für den bis dato letzten Erfolg hat Christian Mayer am 21. Dezember 1997 gesorgt.

Raich, in Alta Badia bereits zweimal Zweiter, war diesmal mit den Leistungen in beiden Durchgängen nicht wirklich zufrieden. "Im ersten Durchgang habe ich es nicht geschafft, richtig ans Limit zu gehen. Im zweiten Lauf war die Piste dann natürlich schon schlechter, aber immer noch besser als meine Fahrt", erklärte der Pitztaler, zur Halbzeit Fünfter, selbstkritisch.

Im Gesamtweltcup führt weiter der Norweger Aksel Lund Svindal, der Achter wurde, mit 96 Punkten Vorsprung auf Cuche. Raich ist nur einen Zähler hinter dem Schweizer Dritter.

Bereits Morgen steht in Alta Badia der Ersatz Slalom für Val d’Isere auf dem Programm der Skiweltcup Herren.


1. Daniel Albrecht SUI 2:32,71


2. Ivica Kostelic CRO 2:32,83


3. Hannes Reichelt AUT 2:33,04


4. Ted Ligety USA 2:33,16


5. Didier Cuche SUI 2:33,20


6. Jean-Baptiste Grange FRA 2:33,23


7. Benjamin Raich AUT 2:33,28


8. Aksel Lund Svindal NOR 2:33,48


. Massimiliano Blardone ITA 2:33,48


10. Thomas Fanara FRA 2:33,68


Endstand Riesenslalom der Herren in Alta Badia - Hier klicken

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Cuche führt beim Riesenslalom von Alta Badia

Schweizerische Doppelführung nach dem 1. Riesenslalom Durchgang in Alta Badia. Auf der Klassikerstrecke „Gran Riesa“ führt Didier Cuche in einer Zeit von 1:15,30 vor seinem Landsmann Daniel Albrecht (+0,03) und dem US Amerikaner Ted Ligety (+0,34).

Während die „Gran Riesa“ in den letzten Jahren immer ein "knuspriges" Kunstschneeband zu bieten hatte, präsentierte sie sich diesmal aufgrund der Naturschneemassen der vergangenen Wochen in einem etwas „friedlicherem“ Zustand und forderte im 1. Lauf keine „Favoritenopfer“.

"Steile Passagen, flache Stücke, Übergänge, schwierige Kurven", so das Urteil der Fahrer über die Tücken des Berges, der wohl mit Sölden und Adelboden den Kreis der anspruchsvollsten Weltcup-Riesentorläufe bildet.

Als 4. Schnellster meisterte der Sieger von 2005 Massimiliano Blardone (+0,55) aus Italien die Gran-Risa-Piste mit ihrer Maximalneigung von 53 Prozent, gefolgt vom Besten Österreicher Benjamin Raich (+0,64).

"Ein Sieg in Alta Badia ist schon lange ein ganz spezielles Ziel von mir. Leider hat es bis jetzt noch nicht mit einem Erfolg bei diesem Klassiker gereicht. Ich werde auch diesmal mein Bestes geben, um es zu schaffen", meinte Raich. In Alta Badia war Raich erst zweimal auf dem Stockerl, und zwar als Zweiter in der Saison 04/05 und im Vorjahr.

Die Bilanz der Österreicher auf dieser Strecke ist alles andere als berauschend. Der letzte ÖSV-Sieg in Alta Badia ist lange her, 1997 siegte Christian Mayer im Riesentorlauf.

Die überragende Bilanz aus Schweizersicht unterstrichen Carlo Janka (+0,95) als Sechster und Mark Berthod (+1,11) als Neunter.

Der US Amerikaner Bode Miller (+1,03) geht als 7. in den Finallauf. Mit einer starken Leistung wartete auch Slalomspezialist Jean-Baptiste Grange (+1,05) auf, der sich hinter Miller auf Rang 8 plazierte.

Der zweite Durchgang der Schweizer Riesenslalom Festspiele in Alta Badia wird um 13.00 Uhr gestartet, natürlich sind wir wieder LIVE für Sie dabei.


Zwischenstand Riesenslalom der Herren in Alta Badia - Hier klicken

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Übertragungszeiten:

LIVE: Sonntag, 21.12.2008 - 09.25 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Alta Badia (ITA)
4. Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Sonntag, 21.12.2008 - 09.35 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Alta Badia (ITA)
4. Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Sonntag, 21.12.2008 - 09.45 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Alta Badia (ITA)
4. Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Sonntag, 21.12.2008 - 12.25 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Alta Badia (ITA)
4. Riesenslalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Sonntag, 21.12.2008 - 12.40 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Alta Badia (ITA)
4. Riesenslalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Sonntag, 21.12.2008 - 12.45 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Alta Badia (ITA)
4. Riesenslalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Sonntag, 21.12.2008 - 13.00 Uhr - ZDF
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Alta Badia (ITA)
4. Riesenslalom der Herren: 2. Durchgang




Startliste Riesenslalom der Herren in Alta Badia - Hier klicken

Das letzte Rennen - Riesenslalom der Herren in Beaver Creek
Erster Sieg für Carlo Janka in Val d´Isere

Carlo Janka feiert seinen ersten Weltcupsieg. Er kommt mit dem schwierigen Hang und der engen Kurssetzung am besten zurecht und fährt mit 2:22,73 an die Spitze der Riesentorlaufelite. Janka „Ich hab natürlich nicht mit dem Sieg gerechnet. Ich hab schon auf ein gutes Resultat gehofft, dass es so weit nach vorne geht, hätte ich nicht gedacht. Der Hang liegt mir sicher, auch die Kurssetzung ist mir entgegen gekommen.“. Auch im Gesamtweltcup macht er einen großen Sprung nach vorne.

Auf Platz 2 ein sichtlich zufriedener Massimiliano Blardone. Mit Rückstand von 0,20 Sekunden empfiehlt auch er sich für die WM-Saison.

In die Geschichtsbücher wird der Franzose Gauthier De Tessieres eingehen. Er startet als erster in den zweiten Durchgang, kann die frische Piste und hellere Lichtverhältnisse perfekt nutzen und fährt auf das Podest. Sein Rückstand 0,44 Sekunden.

Weltcupleader Aksel Svindal (NOR +0,46) baut mit Platz 4 seinen Vorsprung auf Verfolger Raich vor dem morgigen Slalom komfortabel aus.

Didier Cuche (+0,52) wird auf Platz 5 der zweitbeste Schweizer. Er spielt Routine, Kraft und Spritzigkeit aus und hält sich auch nach dem zweiten Lauf noch im Spitzenfeld. Er übernimmt sogar das rote Trikot des Riesentorlaufweltcupführenden.

Halbzeitleader Manfred Mölgg (ITA + 0,58)verliert das Familienduell des heutigen Tages. Er wird nach einigen Unsicherheiten auf Platz 6 zurückgereicht. Dennoch zeigt er heute, dass seine Form in Europa zurückkommt und Platz 2 von Schwester Manuela bei den Damen tröstet vielleich auch.

7. wird Markus Larsson (SWE +0,64), der in der heurigen Saison bislang nicht nur im Slalom, sondern auch im RTL und im Super-G aufsteigende Form zeigt.

Erst auf Platz 8 und 9 finden wir die besten Österreicher: Newcomer Philipp Schörghofer (+ 1,05) und Routinier Hannes Reichelt (+1,07). Schörghofer ist mit seiner Leistung sehr zufrieden „Ich habe mich auf dem WM-Hang sehr gut präsentiert ….“ Auf Platz 11 der nächste Youngstar Marcel Hirscher (+1,31), Platz 14 für Stephan Görgl (+1,80) und 17. Romed Baumann (+1,96)

Auch Ivica Kostelic (CRO + 1,30) kommt mit dem Bedingungen in Val d´Isere gut zurecht und wird Zehnter.

Bode Miller wird nur 24. Er laboriert seit seinem Sturz in Beaver Creek an einem Bänderproblem und fährt mit Schmerzen.

Nach der gestrigen Superkombi sahen wir auch heute wieder ein schwieriges Rennen mit vielen Ausfällen. Wir dürfen gespannt sein, was die Kurssetzer beim morgigen Slalom in das steile Gelände zaubern und welche Läufer damit am besten zurecht kommen

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger
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1. Carlo Janka SUI 2:22,73


2. Massimiliano Blardone ITA 2:22,93


3. Gauthier de Tessieres FRA 2:23,17


4. Aksel Lund Svindal NOR 2:23,19


5. Didier Cuche SUI 2:23,25


6. Manfred Mölgg ITA 2:23,31


7. Markus Larsson SWE 2:23,37


8. Philipp Schörghofer AUT 2:23,78


9. Hannes Reichelt AUT 2:23,80


10. Ivica Kostelic CRO 2:24,03

Gran Risa keine Österreicher Strecke

Die Südtiroler Weltcup-Tage gehen weiter. Nach Gröden ist am Sonntag und Montag Alta Badia an der Reihe, auf der Gran-Risa-Piste finden ein Riesentorlauf (9.45/12.45 Uhr, live in ORF1) sowie ein Slalom (10.00/13.00 Uhr, live in ORF1) als Ersatz für Val d'Isere statt.

Die österreichische Siegausbeute in Alta Badia ist bescheiden, für den bis dato letzten Erfolg hat Christian Mayer am 21. Dezember 1997 gesorgt. "Wir sind gut vorbereitet", versprach jedoch Österreichs Technik-Cheftrainer Christian Höflehner.

Dabei waren die Vorbereitungen der ÖSV-Techniker aufgrund der Schneemassen im Süden Österreichs und der Wärme oberhalb des Alpenhauptkamms nicht einfach. Rainer Schönfelder, Mario Matt und Co. fanden jedoch letztlich in Hinterreit, Kühtai oder auf der Reiteralm optimale Bedingungen vor.

2007 hatte Kalle Palander den Riesentorlauf-Klassiker in Alta Badia bereits zum dritten Mal gewonnen, der Finne wird seinen Sieg jedoch aufgrund seiner Unterschenkel-Verletzung nicht verteidigen können. Platz zwei war an Benjamin Raich gegangen, der Pitztaler hat in Alta Badia nach wie vor noch nie gewonnen.

Im Slalom hatte der Franzose Jean-Baptiste Grange triumphiert, Reinfried Herbst war als bester ÖSV-Athlet Vierter geworden.

Die Weltcup-Piloten könnten diesmal in Alta Badia andere, nämlich weniger aggressive Schneeverhältnisse vorfinden, dies wäre sicher kein Nachteil für die Österreicher. Denn während die Gran Risa ansonsten ein "knuspriges" Kunstschneeband zu bieten hat, wird sie sich diesmal aufgrund der Naturschneemassen der vergangenen Wochen wohl in etwas anderem Zustand präsentieren.

Schönfelder will sich nach seiner Schienbeinprellung weiter herantasten, die ersten ordentlichen Slalom-Trainingstage seit Zermatt im August haben dem Kärntner dabei gutgetan.

"Es wird schön langsam. Aber in Extremsituationen erlebt er im Training immer wieder schmerzhafte Schrecksekunden. Das ist fürs Vertrauen nicht sehr förderlich", meinte Höflehner über den mühsamen Weg des Kärntners zurück zu alter Stärke.

Ein ganz spezielles Rennen wird Alta Badia auch für Manfred Pranger, der Tiroler hatte sich vor einem Jahr auf dieser Piste einen Kreuzbandriss zugezogen. Vor allem für den Slalom am Montag versprüht Höflehner viel Optimismus.

"Im Slalom haben wir mindestens fünf Läufer, die ganz vorne mitmischen können. Und zudem noch einige, die in Lauerstellung sind", erklärte der steirische ÖSV-Trainer. 

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BLICK ZURÜCK SAISON 2007/08:
Palander gewinnt Riesenslalom in Alta Badia

Kalle Palander gewinnt zum dritten Mal den Riesenslalom der Herren auf der „Gran Riesa“ in Alta Badia. "Vier Mal im Riesenslalom zu gewinnen, und drei Mal in Alta Badia ist unglaublich. Heute, das war ein echter Kampfsieg. Ich war mir nach den Fehlern sicher, dass es nicht reichen wird. Ich habe gehört, dass Benni führt. Ich hätte mir bei der Fahrt nicht gedacht, dass es noch zu einem Podest reicht. Ich hatte einige schnelle Passagen, aber viele Fehler. Ein verrückter Lauf", freute sich Palander nach seinem Triumph. Der Finne siegt vor dem Österreicher Benni Raich (+ 0,42 Sek.) und Marc Berthod aus der Schweiz (+ 0,45). Die weiteren Österreicher landen im geschlagenen Feld. Görgl wurde 15., Reichelt 18., Gruber belegte Rang 19. Für Maier und Matt reicht es nur zu den Plätzen 21 und 25. Außer Berthod konnten die weiteren Schweizer nicht auf sich Aufmerksam machen: Daniel Albrecht verpasste die Top 10 und wurde Elfter, Sandro Viletta, welcher als 30. gerade noch in den zweiten Lauf geschlittert war, beendete das Rennen an 23. Position. Der US-Amerikaner Ted Ligety, der wegen „zu spät kommen bei der Startnummern Auslosung“ mit Startnummer 46 ins Rennen gehen mußte trotzte der Bestrafung durch das FIS-Reglement und plazierte sich auf dem 5. Rang. "Das war wirklich ein großer Lauf. Natürlich habe ich ein bisserl Wut im Bauch gehabt. Ich kann die Strafe nicht vergessen - muss mich aber aufs Skifahren konzentrieren." erklärte der immer noch angesäuerte US Boy im Interview. Der Italiener Massimilianp Blardone überzeugt nach schwerem Fehler im ersten Lauf und verbessert sich noch auf Rang 8. Mit dem zweiten Rang in Alta Badia übernimmt Raich wieder die Führung im Gesamt-Weltcup.Er hat nun 68 Punkte Vorsprung auf Cuche. 521 Punkte - so viel Punkte sammelte Raich vor Weihnachten noch nie. Bereits Morgen steht in Alta Badia ein Slalom auf dem Programm der Skiweltcup Herren.

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1. Kalle Palander FIN 2:30,92


2. Benjamin Raich AUT 2:31,34


3. Marc Berthod SUI 2:31,37


4. John Kucera CAN 2:31,46


5. Ted Ligety USA 2:31,50


6. Manfred Mölgg ITA 2:31,58


7. Markus Larsson SWE 2:32,08


8. Massimiliano Blardone ITA 2:32,44


9. Andre Myhrer SWE 2:32,47


10. Jimmy Cochran USA 2:32,48

BLICK ZURÜCK: SAISON 2006/07
Kalle Palander gewinnt den Riesentorlauf der Herren in Alta Badia.

Der Finne Kalle Palander gewann den 2. Riesenslalom der Saison 2006/07 auf der Klassikerstrecke Gran Riesa in Alta Badia vor dem US-Amerikaner Bode Miller (0,51) und dem Schweizer Didier Defago (0,59). "Dies ist einer der größten Erfolge in meiner Karriere", freute sich der sympathische Finne, und das nachdem er sich im Sommer noch von den Folgen eines Kreuzbandrisses im linken Knie erholen mußte. Palander feierte auf der Gran Risa seinen 13. Weltcup-Erfolg, damit hat der 29-Jährige zwei seiner nun drei Riesentorlauf-Siege in Alta Badia eingefahren und setzte damit auch die Serie der verschiedenen Gewinner fort. Die 11 Männer-Rennen des bisherigen Winters haben nun schon 10 verschiedene Sieger ergeben. Für Österreichs Herren, die nun seit zehn Rennen sieglos sind, blieb nur Rang vier durch den Tiroler Benjamin Raich (0,84). "Nach dem ersten Lauf war nicht mehr viel drin, so gesehen bin zufrieden", erklärte Raich beim Interview, nach dem er nach dem ersten Durchgang auf Platz fünf liegend mit einem Rückstand von 1,32 Sekunden ins Rennen gehen mußte. Zehn Rennen ohne ÖSV-Herren-Erfolg hatte es zuletzt in der Saison 1994/95 gegeben. ÖSV-Superstar Hermann Maier fiel im zweiten Durchgang vom dritten auf den 12. Platz zurück. "Der erste Lauf war phasenweise sehr stark. Im zweiten hätte ich aber nach drei Toren rausfahren können, da war's vorbei", bilanzierte der Salzburger, der sich nun für die vorweihnachtlichen Heimrennen in Hinterstoder ausrasten wird. Für das Swiss Skit Team plazierte sich neben Didier Défago auch Didier Cuche als Neunter in den Top 10, obwohl er durch Prellungen handicapiert war, die er am Vortag im Riesenslalom-Training erlitten hatte. Weltcuppunkte eroberten auch die übrigen drei Schweizer Starter. Daniel Albrecht wurde 17., Marc Berthod 24. Zwischen diese beiden schob sich der Bündner Carlo Janka. Der erst 20-Jährige aus Obersaxen eroberte sich in seinem erst dritten Weltcuprennen als 20. seine ersten Zähler. Erfreulich aus Sicht des DSV ist der 13. Rang von Felix Neureuther zu erwähnen.


1. Kalle Palander FIN 2:28,82


2. Bode Miller USA 2:29,33


3. Didier Defago SUI 2:29,41


4. Benjamin Raich AUT 2:29,66


5. John Kucera CAN 2:29,70


6. Rainer Schönfelder AUT 2:29,74


7. Ted Ligety USA 2:29,87

BLICK ZURÜCK: Saison 2005/06:
Italienischer Doppelheimsieg in Alta Badia
Massimiliano Blardone siegt vor Davide Simoncelli

Der Italiener Massimiliano Blardone drehte den Zwischenstand noch um und siegt beim Riesentorlauf in Alta Badia mit 2:27,14 vor seinem Landsmann Davide Simoncelli (+0,20). „Der Heimsieg hat mir schon gefehlt, ich habe den schon sehr angestrebt. Ich war hier oft hinter Simoncelli, jetzt konnte ich ihn endlich schlagen.“ Die große Überraschung des heutigen Rennens ist der 26-jährige Kanadier Francois Bourque (+0,28), der mit zwei sehr guten Läufen Platz 3 belegt. Er lässt damit große Namen hinter sich. 4. wird Daron Rahlves (USA +0,51), der weiterhin seinem ersten Riesentorlaufsieg nachfahren muss. An die 5. Stelle platziert sich der Finne Kalle Palander (+0,82), der hier schon 2003 gewonnen hat. Nur knapp hinter dem Finnen steht der beste Österreicher, Hermann Maier (+0,88) auf der Ergebnisliste. Maier führt das Dreierpaket der schwer geschlagenen Österreicher an - hinter ihm sind Benjamin Raich (+0,92) 7. und Stephan Görgl (+1,31). 8. Danach kommt der beste Schweizer Didier Cuche (+1,39) auf Platz 9 und Rainer Schönfelder (AUT +1,41) komplettiert die besten 10 des heutigen Riesenslaloms. Andreas Ertl aus vom SC Lenggries erreichte mit der 54. Zeit des ersten Laufes leider nicht das Finale.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler


Blardone und Simoncelli - Italienischer Doppelsieg in Alta Badia


Francois Bourque: Überraschungs Dritter auf der „Pista Gran Riesa“


Hermann Maier: Bester Österreicher "nur" auf Rang 6


Bode Miller: Es läuft einfach nicht - Aus schon im 1. Durchgang

Der Blick zurück - Saison 2004/05
Grandi gewinnt Riesenslalom von Alta Badia

Thomas Grandi hat am Sonntag beim Riesenslalom in Alta Badia für eine Überraschung gesorgt. Sein Triumph war der erste kanadische Weltcup-Sieg im Riesentorlauf überhaupt. "Es ist unglaublich. Ich habe zu meinem Trainer gesagt: 'Zwick mich, ich glaub ich träume'", jubelte der 31-Jährige, der durch den Zielraum tanzte und den Schnee küsste. Bereits im Januar 2004 hatte der in Bozen geborene Grandi Skigeschichte geschrieben, in Kitzbühel hatte er mit Platz zwei hinter Palander den ersten kanadischen Podestplatz im Slalom eingefahren. Der "Crazy Canuck" distanzierte den Österreicher Benni Raich, der mit Laufbestzeit im Finaldurchgang noch vom zehnten auf den zweiten Platz vorstiess, um mehr als eine halbe Sekunde. Der Halbzeitführende Kalle Palander (FIN), der unterwegs zum sicheren Sieg war, schied nach einem Fahrfehler aus. Dritte wurden zeitgleich Hermann Maier und Didier Cuche. Cuche bestätigte auf der Piste "Gran Risa" seine Aufwärtstendenz in seiner letztjährigen Sorgendisziplin. Der Neuenburger, der schon nach dem ersten Lauf auf dem dritten Platz lag, fuhr auch im zweiten Lauf stark. Cuche sorgte damit für den ersten Schweizer Podestplatz in dieser Disziplin seit 21 Monaten. Im März 2003 hatte Michael von Grünigen im letzten Weltcup-Riesenslalom seiner Karriere beim Saisonfinale in Hafjell (NOR) Rang 3 belegt. Hermann Maier war mit seinem dritten Platz diesmal zufrieden: "Ich wollte unbedingt gute Punkte machen, das ist mir gelungen. Angesichts der Tatsache, dass ich das volle Programm bestritten habe, bin ich mit meiner Leistung zufrieden. Der Grandi fährt hier immer gut, ist aber auch ein guter Riesentorläufer. Man muss aber sagen, Palander hat eine Gewaltsfahrt gehabt, da wäre er weit voran gewesen. Diese Disziplin", meinte der Herminator im ORF, "ist sehr international geworden, aber wir Österreicher haben wieder den Anschluss gefunden. Jetzt freue ich mich schon auf den Weltcup in der Flachau!". Hermann Maier ist neben Grandi heute sicherlich die Sensation - mit Platz drei, seinem dritten Stockerlplatz in Folge, übernimmt Maier im Riesenslalom-Weltcup die Führung! Bode Miller - der sechs der bisher 13 Saisonrennen, darunter auch zwei Riesenslaloms, für sich entschied - konnte als 20. des ersten Laufs nicht überzeugen, im Finaldurchgang schied er sogar aus. Im Gesamt-Weltcup verbleibt der Amerikaner trotzdem deutlich an der Spitze. Miller führt immer noch mit 319 Punkten Vorsprung auf Hermann Maier. Der DSV-Rennläufer  Andreas Ertl konnte nicht mit der Weltspitze mithalten und schied als einzige deutsche Starter nach einem Fahrfehler bereits im ersten Durchgang aus.
Die Top 10 Fahrer in Alta Badia: 1. Thomas Grandi (CAN) 2:34,23 Min. (1:15,11-1:19,12); 2. Benjamin Raich (AUT) 2:34,80 +0,57 Sek. (1:15,81-1:18,99); 3. Didier Cuche (SUI) 2:35,14 +0,91 (1:15,17-1:19,97); . Hermann Maier (AUT) 2:35,14 +0,91 (1:15,48-1:19,66); 5. Jean-Philippe Roy (CAN) 2:35,32 +1,09 (1:15,71-1:19,61); 6. Mirko Deflorian (ITA) 2:35,55 +1,32 (1:15,93-1:19,62); 7. Massimiliano Blardone (ITA) 2:35,89 +1,66 (1:15,22-1:20,67); 8. Daron Rahlves (USA) 2:35,97 +1,74 (1:16,03-1:19,94); 9. Joel Chenal (FRA) 2:35,99 +1,76 (1:15,74-1:20,25); 10. Didier Defago (SUI) 2:36,07 +1,84 (1:15,53-1:20,54)


1.Platz: Thomas Grandi

2. Platz: Benjamin Raich

3. Platz: Didier Cuche (SUI)

3. Platz: Hermann Maier

5. Platz: Jean-Philippe Roy

6. Platz: Mirko Deflorian

7. Platz: Massimiliano Blardone

8. Platz: Daron Rahlves

Der Blick zurück - Saison 2003/04 - Rennen 1
Palander gewinnt Riesenslalom in Alta Badia
Simoncelli überrascht mit Rang 2


Platz 1: Kalle Palander

Platz 2: Davide Simoncelli

Der finnische Slalom Speziallist Kalle Palander feierte in Alta Badia seinen ersten Riesenslalom Weltcup Sieg. Mit einem deutlichen Vorsprung von 0,92 Sekunden vor dem Überraschungszweiten Davide Simoncelli aus Italien und 1,08 Sek. vor dem Franzosen Frederic Covili sicherte sich der Finne den obersten Platz am Stockerl ! Bode Miller, der Gewinner der bisherigen zwei Riesenslaloms, musste sich mit Rang vier begnügen. Auf den Rängen 5 bis 10 folgten: Lasse Kjus (NOR - 5.Platz), Thomas Grandi (CAN - 6.), Didier Cuche (SUI - 7.), Andreas Schifferer (AUT - 8.), Rainer Schönfelder (AUT -9.) und Benjamin Raich (AUT - 10.)


Platz 3: Frederic Covili

Platz 4: Bode Miller

Platz 5: Lasse Kjus

Platz 5: Thomas Grandi

Der Blick zurück - Saison 2003/04 - Rennen 2
Davide Simoncelli gewinnt in seinem Wohnzimmer


Platz 1: Davide Simoncelli

Platz 2: Kalle Palander

Der Italiener, Davide Simoncelli feierte auf seiner "Pista Gran Riesa" seinen ersten Weltcup-Sieg. Zwei Mal schaffte es der 20-jährige in seiner bisherigen Karriere als Zweiter auf das Podest - jeweils in Alta Badia. Seine beste Platzierung außerhalb Alta Badias ist ein 17. Platz!
Kalle Palander der vor einer Woche noch als Sieger ganz oben auf dem Stockerl stand musste sich mit Platz 2 begnügen. Hinter dem Finnen folgt auf Rang 3 der US-Amerikaner Bode Miller, der sich damit nach einer Durststrecke wieder zurückmeldet im Kampf um den Gesamtweltcup. Die starke Leistung der Italiener (4 Rennläufer in den Top Ten) bestätigte sich mit Rang 4 für Massimiliano Blardone. Bester Österreicher wurde Benni Raich als Fünfter, der damit die totale Niederlage für das ÖSV-Team verhindert. Raich: "Es ist ganz okay. Ich hab aber immer wieder kleine Fehler drin, da verlier ich dann Zeit. Manche von uns haben heute praktisch das fünfte Rennen in den Beinen - das zehrt natürlich an der Substanz." Auf den Rängen 6 bis 10 folgten: Thomas Grandi (CAN - Platz 6), Arnold Rieder (ITA - 7.), Alberto Schieppati (ITA 8.), Lasse Kjus (NOR - 9.) und Joel Chenal (FRAU - 10.). Für den DSV gab es auch beim letzten Rennen vor der Weihnachtspause keine freudige Überraschung. Andreas Ertl, der sich als 29. für das Finale qualifizierte sieht, nach einem Torfehler, zum 43. Mal in seinem 52. Weltcup-Rennen das Ziel nicht !

Der Blick zurück - Saison 2002/03
Bode Miller gewinnt Riesenslalom in Alta Badia

Der US Amerikaner Bode Miller holte sich im italienischen Alta Badia seinen zweiten Sieg im Riesenslalom Weltcup und verwies den Italiener Davide Simoncelli auf den zweiten Platz. Simoncelli war die große Überraschung im Finaldurchgang von Alta Badia, fuhr er doch von Platz 25 nach dem 1. Lauf auf das "Stockerl" vor. Der Österreicher Christian Mayer konnte sich über Rang 3 freuen. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Joel Chenal (FRA), Massimiliano Blardone (ITA), Hans Knauß (AUT), Didier Defago (SUI), Benjamin Raich (AUT), Aksel Lund Svindal (NOR) und Uros Pavlovcic (SLO). Aber auch der DSV kann heute feiern. Mit seinem 11.Platz sammelte Andreas Ertl nicht nur wertvolle Weltcuppunkte, sondern erzielte die beste Platzierung in seiner Karriere ! Ein wirklich erfolgreicher Tag für den DSV, der uns schon jetzt auf die Ski WM 2003 in St. Moritz freuen lässt.

Der Blick zurück - Saison 2001/02
Alta Badia, 16.12.2001
Covili siegt in Alta Badia
Bode Miller ausgeschieden

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Sieger: Frederic Covili
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ausgeschieden: Bode Miller

In einem der spannendsten Rennen der Saison 2001/02 siegte Frederic Covili beim Riesenslalom in Alta Badia. Der nach dem ersten Durchgang in Führung liegende Bode Miller aus den USA, schied nach einem Fahrfehler aus. Rang zwei sicherte sich der Schweizer Michael von Grünigen, mit einem Rückstand von 2 Hundertstel Sekunden, vor dem Drittplazierten Sami Uotila aus Finnland, der mit einem Rückstand von 9 Hunderstel Sekunden auf den Sieger ins Ziel kam. Der einzige DSV Starter, Alois Vogel, konnte sich nicht für den Finallauf qualifizieren.

 

 

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