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Zettel triumphiert beim Weltcupauftakt in Sölden

Was für ein Auftakt für Österreichs Ski-Damen beim Riesentorlauf in Sölden. Die Niederösterreicherin Kathrin Zettel, nach dem 1. Durchgang auf Rang zwei, markiert im zweiten Lauf absolute Bestzeit und gewinnt ihr drittes Weltcup-Rennen.

"Ein Traum, heuer hier zu gewinnen, mit über einer Sekunde Vorsprung, das ist einfach unbeschreiblich", freute sich die Siegerin. "Man hat gesehen: Ich kann es noch. Schwer zu sagen, warum es in Sölden immer so gut läuft, wahrscheinlich weil der Hang technisch sehr anspruchsvoll und schwierig ist. Es wird einem alles abverlangt, das liegt mir."

Auf Rang zwei fuhr die Halbzeit-Führende Tanja Poutiainen auf Finnland (+ 0,98 Sek.), Dritte wurde überraschend die Österreicherin Andrea Fischbacher (+ 1,45).

"Ich bin frei im Kopf und fahre einfach locker drauflos", meinte die 23-Jährige Fischbacher, die auf den neuen Doppeldeckerski von Atomic zurückgriff.

3 Hundertstel Sekunden fehlten der Riesenslalomweltcupsiegerin der Vorsaison, Denise Karbon aus Kastelruth für den Sprung auf das "Stockerl"

In ihrem erst dritten Weltcup-Riesenslalom verpasste die 17-jährige Schweizerin Lara Gut (17) um nur sechs Hundertstel Sekunden einen Podestplatz und wurde Fünfte. Im ersten Lauf war die unbeschwerte Tessinerin mit Startnummer 37 sensationell auf Rang 4 gefahren. Und dies in jener Sorgen-Disziplin, in der im Vorwinter keine Schweizerin einen Rang in den Top 20 erreicht hatte!

Als beste Deutsche fuhr Kathrin Hölzl in 2:24,84 Minuten auf den achten Rang. Vom 20. auf den 13. Platz verbesserte sich Maria Riesch (2:25,68) im zweiten Lauf.

Aus dem ÖSV Team wurde Michaela Kirchgasser zum Auftakt Elfte. Elisabeth Görgl musste sich mit Rang 20 begnügen, Nicole Hosp wurde nach schwerem Fehler nur 28.

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1. Kathrin Zettel AUT 2:22,92


2. Tanja Poutiainen FIN 2:23,97


3. Andrea Fischbacher AUT 2:24,47


4. Denise Karbon ITA 2:24,50


5. Lara Gut SUI 2:24,53


6. Maria Pietilä-Holmner SWE 2:24,56


7. Anja Pärson SWE 2:24,57


8. Kathrin Hölzl GER 2:24,84


9. Lindsey Vonn USA 2:25,16


10. Chemmy Alcott GBR 2:25,41

Poutiainen führt nach 1. Durchgang im Riesenslalom von Sölden

Die Finnin Tanja Poutiainen ist die erste Führende des Weltcup-Winters. Die Finnin liegt nach dem ersten Durchgang des Riesentorlaufs in Sölden 0,15 Sekunden vor der Niederösterreicherin Kathrin Zettel. Auf Rang drei plazierte sich die Riesenslalomweltcupsiegerin der vergangenen Saison, Denise Karbon (+0.64 Sekunden).

Für die Überraschung des Tages sorgte die Schweizerin Lara Gut die sich mit einem Rückstand von 82 Hundertstel Sekunden auf einen ausgezeichneten vierten Zwischenrang schob.

Zweitbeste Österreicherin ist etwas überraschend Andrea Fischbacher (+0,88 Sekunden) auf Rang fünf, gefolgt von der Schwedin Anja Pärson (+0,95 Sekunden). Nicht nach Wunsch ist der Lauf für Nicole Hosp verlaufen, die mit 1,07 Sekunden unmittelbar hinter der Spanierin Maria Rienda-Contreras auf Platz acht landet.

Die Top 10 komplettieren die Schwedin Maria Pietilä-Holmner (+1,10 Sekunden) sowie die Gesamtweltcupsiegerin Lindesey Vonn (+1,30 Sekunden)

Die Deutsche Kathrin Hölzl mußte sich nach einem Fehler mit Rang 11 begnügen. Auch bei Elisabeth Görgl verlief es nicht nach Wunsch, sie geht als 13. in den Finallauf der um 13.00 Uhr gestartet wird.

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Übertragungszeiten:

LIVE: Samstag, 25.10.2008 - 09.15 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Sölden (AUT)
1. Riesenslalom der Damen - 1.Durchgang

LIVE: Samstag, 25.10.2008 - 09.30 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Sölden (AUT)
1. Riesenslalom der Damen - 1.Durchgang

LIVE: Samstag, 25.10.2008 - 09.40 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Sölden (AUT)
1. Riesenslalom der Damen - 1.Durchgang

LIVE: Samstag, 25.10.2008 - 09.40 Uhr - br-fernsehen
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Sölden (AUT)
1. Riesenslalom der Damen - 1.Durchgang

LIVE: Samstag, 25.10.2008 - 12.15 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Sölden (AUT)
1. Riesenslalom der Damen - 2.Durchgang

LIVE: Samstag, 25.10.2008 - 12.40 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Sölden (AUT)
1. Riesenslalom der Damen - 2.Durchgang

LIVE: Samstag, 25.10.2008 - 12.45 Uhr - br-fernsehen
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Sölden (AUT)
1. Riesenslalom der Damen - 2.Durchgang

LIVE: Samstag, 25.10.2008 - 12.45 Uhr - Eurosport 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2007/08 in Sölden (AUT)
1. Riesenslalom der Damen - 2.Durchgang



Das letzte Rennen - Riesenslalom Weltcupfinale der Damen in Bormio
Görgl gewinnt Riesenslalom Finale in Bormio

Die Österreicherin Elisabeth Görgl fuhr beim letzten Saisonrennen, dem Weltcupfinal Riesenslalom von Bormio, ihren zweiten Weltcupsieg ein. Für Österreichs Damen war es der 11. Saisonsieg. Görgl gewann mit einem Vorsprung von 7 Hundertstel Sekunden vor der Südtirolerin Manuela Mölgg und ihrer Teamkollegin Kathrin Zettel aus Niederösterreich.

Natürlich war die Freude bei der 27-jährigen Steirerin groß: "Der erste Sieg ist natürlich etwas riesengroßes. Das möchte man dann bestätigen. Ich bin überglücklich, dass es heute aufgegangen ist. Ich hab den 2. Lauf nicht optimal erwischt, man sieht es, es war sehr eng. Ich hab gekämpft und es hat gereicht. Es ist noch viel zu tun für die nächste Saison. Ich glaube, dass ist erst der Anfang."

Enttäuschung dagegen bei der amtierende Riesenslalom Weltmeisterin Nicole Hosp. Nach dem 1. Durchgang in Führung liegend, baute sie im Mittelteil einen Kapitalenfehler, der sie um jede Siegchance brachte. Hosp fiel am Ende auf den elften Rang zurück. Letzte Saison hatte sie sowohl die Gesamtwertung als auch den Riesenslalom-Weltcup gewonnen, in diesem Winter aber blieb sie ohne Kugel und im Riesenslalom ohne Sieg. Versöhnlich endete die RTL-Saison für "Slalom-Queen" Marlies Schild, die das Rennen auf Rang 6 abschloß.

Die Südtiroler Kristallkugel-Gewinnerin Denis Karbon landete auf Platz acht. Karbon stand bereits vor dem Rennen als Disziplinen-Siegerin fest und lies sich nach dem Rennen mit Sekt und Kugel von ihren Teamkollegin feiern. Sie dominierte den Riesenslalom in dieser Saison beinahe nach Belieben und gewann 5 der 7 Rennen.

Das war's von einer spannenden Damen-Saison. Lindsey Vonn gewinnt den Gesamtweltcup und auch die Abfahrts-Kugel. Maria Riesch sichert sich Super-G und Kombi-Kugel. Karbon gewinnt den Riesenslalom-Weltcup. Marlies Schild sorgt im Slalom dafür, dass Österreichs Damen nicht leer ausgehen.

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1. Elisabeth Görgl AUT 2:24,96


2. Manuela Mölgg ITA 2:25,03


3. Kathrin Zettel AUT 2:25,26


4. Ingrid Jacquemod FRA 2:25,28


5. Tanja Poutiainen FIN 2:25,35


6. Marlies Schild AUT 2:25,38


7. Lindsey Vonn USA 2:25,67


8. Denise Karbon ITA 2:25,76


9. Kathrin Hölzl GER 2:25,88


10. Viktoria Rebensburg GER 2:26,11

Denis Karbon – die Riesenslalom Königin

"Im Training bin ich vorne mit dabei, es passt momentan alles." An Karbon gerichtet und mit einem Schmunzeln meinte Kathrin Zettel: "Wie im letzten Jahr, so lassen wir uns das nicht mehr gefallen." Die 28-jährige Karbon indes denkt überhaupt nicht daran, ihre Vormachtstellung abzugeben. "Ich habe keine Angst. Ich möchte meine Position verteidigen, so gut wie ich kann."

Ob man überhaupt will, dass eine Läuferin eine Disziplin so dominiert? "Nein. Außer man ist es selbst. Aber Scherz beiseite, ich fühle mich sehr wohl - speziell im Riesen", verkündete Elisabeth Görgl, die das Potenzial und die Allround-Qualitäten hat, im Kampf um den Gesamtweltcup mitzureden. Wie auch ihre Head-Teamkolleginnen Anja Pärson aus Schweden und Maria Riesch aus Deutschland.

Sind die Österreicherinnen in den vergangenen Jahren öfters über die eisigen Verhältnisse oder den Steilhang gestolpert, so hoffen Nicole Hosp und Kolleginnen darauf, dieses Mal den Heimvorteil nützen zu können. "In Sölden ist es immer ein bisserl schwierig, weil man nicht genau weiß, wie man steht. Der Hang ist extrem schwierig, es können leicht Fehler passieren. Man braucht halt einfach inzwischen zwei sehr, sehr gute Läufe, um vorne mit dabei zu sein", weiß Hosp, die Riesentorlauf-Weltmeisterin von 2007, die vergangenes Jahr Zwölfte war.

Nach einem schwierigen Skijahr möchte Michaela Kirchgasser wieder dort anschließen, wo sie im März 2007 aufgehört hat: als Gesamtdritte der Riesentorlaufwertung. "Das muss eh eine Wahnsinnssaison werden, damit ich da wieder hinkomme", weiß die 23-Jährige, die in Sölden noch kein Rennen ins Ziel gebracht hat. Worauf es aber ankommt, ist schnell gesagt: "Das wichtigste ist, den Steilhang nicht hirnrissig, sondern sauber technisch zu fahren und den Rest angasen." Warum es zum Saisonauftakt in den vergangenen Jahren für die Österreicherinnen nicht so gut gelaufen ist, kann sie nicht recht erklären, nur vermuten: "Wahrscheinlich, weil sich alle viel erwartet haben, weil jede gewusst hat, sie ist in einer guten Form."

Für Andrea Fischbacher ist das Auftaktrennen richtungsweisend für die Saison: "Man kann hier Selbstvertrauen tanken. Der Hang ist eine richtige Herausforderung, da muss man sich überwinden. Entscheidend wird Ausfahrt Steilhang sein, sonst verliert man im Flachen die entscheidende Zeit. Es ist einer der selektivsten Riesentorläufe im Weltcup", meinte die Salzburgerin, die den Doppeldecker-Ski anschnallen wird.

Obwohl Lara Gut kaum Weltcup-Erfahrung hat, trauen ihr nicht wenige beim ersten Riesenslalom der Saison am Samstag in Sölden den Sprung in die Top Ten zu. Für ihr jugendliches Alter geht die stets fröhliche Tessinerin aber sehr selbstbewusst und locker mit der grossen Erwartungshaltung um. «Wenn ich am Start stehe, überlege ich nicht, warum wir Schweizerinnen im Riesenslalom nicht mehr Weltspitze sind. Ich denke dann vor allem an mich selbst und will nur möglichst schnell fahren.» Dann fügt sie mit einem spontanen Lachen fast entschuldigend hinzu: «Ich weiss, das tönt jetzt sehr egoistisch. Aber so ist es nun mal. Das Skifahren ist in erster Linie eine Einzelsportart.»

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Nicole Hosp hat Gesamtweltcup im Blick

Das österreichische Skiteam startet mit einem herben Verlust in die neue Saison: Marlies Schild verletzte sich bei einem Sturz schwer und fällt für die gesamte Saison aus. Mit Nicole Hosp hat der Österreichische Skiverband (ÖSV) aber ein weiteres "heißes Eisen" für den Gesamtweltcup und die WM im Feuer - auch, wenn die 24-Jährige bei den internen Zeitläufen des ÖSV der Konkurrenz noch hinterherfuhr.

Bei den Damen sind die kleinen Kristallkugeln in den technischen Disziplinen und die WM in Val d'Isere die Hauptziele von Nicole Hosp für den kommenden Skiwinter, der Österreichische Skiverband freilich spitzt auf die große Kristallkugel, die in der Vorsaison die US-Amerikanerin Lindsey Vonn holte.

Die Bichlbacherin Hosp blickt auf eine "optimale Vorbereitung" zurück. Dass sie sich bezüglich Gesamtweltcup mit Äußerungen zurückhält, liegt möglicherweise auch in der Erfahrung aus dem Vorjahr begründet. Nur zwei Siege stehen da zu Buche, beide im Slalom.

Vor allem im Riesentorlauf will sie in naher Zukunft wieder das Gefühl, ganz oben zu stehen, auskosten dürfen. "Ich bin teilweise sehr gut gefahren, aber ich habe nie ein ganzes Rennen ins Ziel gebracht. Ich versuche, wieder konstanter zu sein, und will der Konkurrenz in jedem Fall Paroli bieten", hat sich die 24-Jährige vorgenommen.

Anders als vor Beginn des Wettkampfjahres 2007/08 darf Görgl, die im Frühjahr 2008 zwei Riesentorläufe gewann und auch im Super-G aufs Podest fuhr, als Mitfavoritin auf den Gesamtweltcup genannt werden.

"Ich möchte die Stabilität der vergangenen Saison in die neue hineintragen. Die Zielsetzung liegt auf Riesentorlauf und Super-G, aber auch der Abfahrt. Die ist mir ein großes Anliegen, ich glaube, dass ich da Potenzial habe, das ich noch nicht gezeigt habe. Und in der Super-Kombination möchte ich konstant unter die Top Fünf. Wie weit das für den Gesamtweltcup reicht, wird man sehen. Es ist wichtig, an die Leistungsgrenzen heranzukommen", hat sich die 26-jährige Görgl viel vorgenommen.

Hosp und Görgl, die zwei US-Amerikanerinnen Lindsey Vonn und Julia Mancuso, die Deutsche Riesch und möglicherweise auch die Schwedin Anja Pärson dürften in der Entscheidung um den Gesamtweltcup eine Rolle spielen. Pärson hat auf Head gewechselt, und nach Ansicht von Mandl wird sie sich wohl eher auf den Speed-Bereich konzentrieren.

"Sie wird mehr Gewicht auf die schnellen Disziplinen legen, das hat man auch im Training gesehen. Im Slalom und Riesentorlauf kann ich mir nicht vorstellen, dass sie wieder Anschluss findet und um einen Sieg mitfahren kann."

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Riesenslalom Juwel Kathrin Hölzl

"Ich will im Riesenslalom ganz vorne mitfahren und würde gerne wieder auf das Podium", sagte die 24-Jährige Kathrin Hölzl, die es bislang nur beim Weltcup-Finale 2007 auf der Lenzerheide aufs Stockerl geschafft hatte. "Ich war im letzten Winter immer knapp dran am Podest, aber nie drauf. Immer war irgendwas anderes", sagte die WM-Sechste von 2007. "Hoffentlich ist das Glück auch mal auf meiner Seite."

Maria Riesch wäre es ganz recht, wenn Kathrin Hölzl diesen kleinen Schritt aufs Podest endlich hinbekäme, "denn das würde den Druck ein bisschen von mir nehmen, im letzten Jahr war noch viel von mir abhängig". Zumal sich die beiden auch kaum ins Gehege kommen würden - Riesenslalom ist ihre schlechteste Disziplin. Ihr Fokus liegt aber nicht nur auf der Weltcupsaison, sondern auch auf der WM im Februar in Val d'Isère. Es sind zwar nicht ihre ersten Titelkämpfe, aber die ersten, bei der sie mit guten Medaillenchancen starten könnte.

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Sölden ist mit „Sicherheit“ bereit

Der Tiroler Skiort Sölden ist für das Ski-Weltcup Opening am kommenden Wochenende bestens gerüstet. Die Piste präsentiert sich in perfektem Zustand und die Rennfahrer aus aller Welt haben den Weg auf den Gletscher bereits gefunden.

Am Wochenende werden also die Bilder aus Sölden wieder um die ganze Welt gehen. Und nach einem Jahr Pause wird der Weltcup-Auftakt heuer auch wieder in Deutschland zu sehen sein. Eine unbezahlbare Werbung nicht nur für Sölden.

In Sachen Sicherheit wollen Österreichs alpine Ski-Weltcup-Veranstaltungsorte weiterhin als Maßstab fungieren. Höchstes Niveau in diesem Bereich ist laut Rennleiter Rainer Gstrein auch bei den Auftakt-Riesentorläufen in Sölden garantiert.

"Bei den Weltcup-Rennen in Österreich ist stets der höchste Sicherheitsstandard gewährleistet, das war schon immer so und wird auch heuer in Sölden wieder so sein. Für Sölden ist ein super Sicherheitsplan ausgearbeitet worden", erklärte Gstrein.

Der Rettungshelikopter steht in Sölden - so wie zahlreiche Rettungsautos - im Zielareal direkt neben der Rennstrecke. Im Fall der Fälle wäre der Hubschrauber in spätestens 20 Flugminuten in einem der Verletzung adäquaten Spital. Das Organisationskomitee in Sölden stellt zudem drei Rennärzte zur Verfügung, hinzu kommen die ohnehin anwesenden Mannschaftsärzte der Teams.

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Weltcup-Auftakt der alpinen Ski-Damen live im BR

Die Ski-Fans können sich zum Auftakt der alpinen Weltcup-Saison auf ein Live-Rennen im Fernsehen freuen.

Wie das Bayerische Fernsehen am Wochenende mitteilte, überträgt der Sender am kommenden Samstag (9.45 Uhr/12.30 Uhr) den Riesenslalom der Damen mit Maria Riesch & Co. im österreichischen Sölden. Das Herren-Rennen am Sonntag mit Felix Neureuther wird in einer Zusammenfassung gezeigt.

"Ohne TV-Präsens ist man letztendlich nicht viel wert", sagte Wolfgang Maier, Alpindirektor des Deutschen Skiverbandes, zur Bedeutung der Fernseh-Übertragungen.

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Grünes Licht für Weltcup-Auftakt in Sölden

Den Auftaktrennen des alpinen Skiweltcups in Sölden steht nichts im Weg. Vertreter des Internationalen Skiverbands FIS haben nach der offiziellen Schneekontrolle grünes Licht für die beiden Riesenslaloms vom übernächsten Wochenende zum Auftakt des alpinen Ski-Weltcups 2008/09 in Sölden gegeben.

Die Strecke am Rettenbachferner ist eine Woche vor den Rennen fast rennfertig und fertig präpariert. Laut Rennleiter Rainer Gstrein befinden sich derzeit durchgehend 30 bis 40 Zentimeter Natur- und Maschinenschnee auf dem Hang. Im Start- und Zielbereich wurden Maschinenschneedepots angelegt, um für einen eventuellen Warmwettereinbruch gerüstet zu sein.

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Marlies Schild aus Sanatorium entlassen

Elf Tage nach ihrem schweren Trainingssturz ist Marlies Schild am Montagvormittag aus dem Innsbrucker Sanatorium Kettenbrücke entlassen worden. Schild, die vorerst ins elterliche Haus nach Saalfelden fuhr, muss noch sechs Wochen auf Krücken gehen, um den Unterschenkel zu entlasten.

"Trotz allem war es ein angenehmer Aufenthalt im Sanatorium in Innsbruck", bedankte sich die 27-jährige Salzburgerin bei den betreuenden Schwestern und Ärzte. Immerhin wurde in ihr Krankenzimmer auch ein zweites Bett gestellt, damit ihr Lebensgefährte Benjamin Raich so viel Zeit wie möglich bei ihr verbringen konnte.

Die nötige Therapie wird Schild ebenfalls in Innsbruck absolvieren und dann im Pitztal wohnen. Den Weltcup-Auftakt am Wochenende will Schild vor dem Fernseher verfolgen. "Wenn es mir dann besser geht, werde ich auch bei den Rennen vorbeischauen. Hauptsächlich bei den Herren", scherzte Schild zum Abschied. 

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Marlies Schild muss Ski-Saison abbrechen:
Bei Sturz Schien- und Wadenbein gebrochen
Ein Einfädler bei Riesentorlauf-Training endete fatal

Für Marlies Schild ist die alpine Weltcup-Saison mit dem Höhepunkt WM in Val d'Isere schon zu Ende gegangen, bevor sie überhaupt begonnen hat. Die 27-jährige Salzburgerin zog sich etwas mehr als zwei Wochen vor dem Auftakt-Riesentorlauf in Sölden im Gletscher-Training auf dem Rettenbachferner einen Schien- und Wadenbeinbruch im linken Unterschenkel zu.

Die schwere Verletzung war das Resultat eines Einfädlers auf einem Riesentorlauf-Kurs mit anschließendem Sturz. "Schien- und Wadenbein sind mit Sicherheit ab", erklärte ÖSV-Damencheftrainer Herbert Mandl. Der Niederösterreicher erfuhr diese Diagnose von Teamarzt Andreas Hartmann. Mandl selbst leitete zum Zeitpunkt des Sturzes von Schild das Training einer anderen ÖSV-Damengruppe im Stubaital.

Schild wurde mit dem Hubschrauber in die Privatklinik nach Hochrum geflogen, wo Universitätsprofessor Gernot Sperner noch eine genauere Untersuchung vornehmen wird. Erst danach werde man laut Auskunft des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) abschätzen können, wie lange Schild pausieren muss.

"Ich hoffe, dass die Frakturen nicht kompliziert sind. Doch diese Saison kann sie abhaken", betonte Mandl, für den die Verletzung der Olympiazweiten in der Kombination sowie -dritten im Slalom von Turin/Sestriere 2006 "doppelt bitter" ist, "weil es eine der Besten in unserem Team erwischt hat".

Die fünffache WM-Medaillengewinnerin Schild, die mit ÖSV-Superstar und Doppel-Olympiasieger Benjamin Raich liiert ist, hatte in der abgelaufenen Saison zum zweiten Mal en suite den Slalom-Weltcup gewonnen. In der Gesamt-Wertung war die Saalfeldnerin Fünfte geworden.

Vor Schild hatte in der Saisonvorbereitung der ÖSV-Damen Mitte September bereits Christine Sponring bei einem Sturz im Riesentorlauf-Training in Zermatt verletzt. Die 25-jährige Tirolerin kam aber weit glimpflicher davon als Schild. Die Ex-Vizeweltmeisterin in der Kombination zog sich eine Kreuzbandzerrung sowie einen kleinen Knorpelbruch an der Oberschenkelrolle des linken Knies zu und musste deshalb operiert werden. Nach dem Eingriff sprachen die Mediziner von einer rund fünfwöchigen Pause für Sponring. 

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Offizielle Einkleidung der DSV Sportler
Verleihung des Goldenen Ski

Bei der jährlichen Einkleidung, dem inoffiziellen Startschuss in die Winter-Saison, ehrte der Deutsche Ski Verband einige Sportler mit dem Goldenen Ski für «herausragende Leistungen». Diese höchste DSV-Auszeichnung erhielten die Biathleten Magdalena Neuner (Wallgau), Andrea Henkel (Großbreitenbach) und Alexander Wolf (Oberhof) sowie die Langläufer Claudia Nystad und René Sommerfeld (beide Oberwiesenthal), Skispringer Michael Neumayer (Berchtesgaden) und Kombinierer Ronny Ackermann (Dermbach). Im Alpin-Bereich würden mit dem „Goldenen" Ski Weltcup-Gewinnerin (Super-G und Super-Kombination) Maria Riesch (Partenkirchen) sowie überraschend Junioren-Weltmeister Andreas Sander (Ennepetal) ausgezeichnet.

Maria Riesch - Nur wenige Athletinnen schaffen es, in allen Disziplinen des alpinen Weltcups auf das Siegerpodest zu fahren. Maria Riesch vom SC Partenkirchen zählt trotz ihrer erst 23 Jahre zum Kreis dieser Allrounderinnen „alter Schule“. Mit dem Gewinn der Weltcupkugeln im Super-G und in der Super-Kombination hat Maria Riesch (SC Partenkirchen) eindrucksvoll bewiesen, dass ihre Entwicklung trotz zweier schwerer Knieverletzungen in Folge weiter nach oben führt.

Andreas Sander: Es liest sich wie eine Abenteuergeschichte: Ein Jugendlicher aus dem sauerländischen Dorf Ennepetal-Rüggeberg verlässt seine Heimat, macht sich in die Berge auf, um im alpinen Skirennsport erfolgreich zu sein - und vier Jahre später gewinnt genau dieser Rennfahrer als einziger DSV-Starter bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2008 die Goldmedaille im Super-G!

Saisonausblick: „Ziel ist es, beim Saisonhöhepunkt, den Weltmeisterschaften in Val d’Isère (FRA), Medaillen zu gewinnen,“ sagt Maier. „Im Weltcup sollen die Topfahrerinnen um die Vergabe der einen oder anderen Disziplinenkugel mitkämpfen. Maria Riesch kann bei optimalem Saisonverlauf ohne Verletzungsprobleme in die Vergabe der Weltcup-Gesamtwertung eingreifen. Bei den Herren ist die Zeit reif für Felix Neureuthers ersten Weltcupsieg.“

Bei der Veranstaltung des Deutschen Skiverbandes (DSV) auf dem „Adolf Würth Airport“ in Schwäbisch Hall erhielten die Athleten des DSV von Premiumpartner Audi auch ihre neuen Fahrzeuge. Die verschiedenen Modelle sind einheitlich in Misanorot lackiert.

Am häufigsten gewählt wurde der Audi A4 Avant mit 3.0-Liter-TDI-Motor. Unter anderem Felix Neureuther, Magdalena Neuner, Michael Greis, Evi Sachenbacher-Stehle und Tobias Angerer entschieden sich für dieses Modell. Kati Wilhelm und René Sommerfeldt sowie Sportdirektor Alpin Wolfgang Maier fahren künftig einen Audi Q7, Maria Riesch wählte einen Audi RS6, und Weltcup-Sieger Ronny Ackermann entschied sich für einen A6 Avant.

Die Stimmung im Hangar des Adolf Würth Airports, der in ein winterliches Ambiente getaucht worden war, verströmte Vorfreude auf die bevorstehende Saison. „Die Einkleidung bei Würth war toll organisiert“, sagte Deutschlands schnellste Skirennfahrerin Maria Riesch. „Jetzt sind wir für die ersten Weltcup-Rennen am kommenden Wochenende in Sölden bestens gerüstet.“

Und damit die Fahrzeugübergabe ebenso rasant wie die Ski-Rennen verlief sorgte DTM-Pilot Mike Rockenfeller, der die Gäste in rasantem Tempo im Audi R8 und Audi RS6 über einen Flugplatzkurs chauffierte.

Neben dem DSV unterstützt Audi auch die alpinen Nationalteams aus Schweden, Finnland, Frankreich, Liechtenstein, Italien sowie die Athleten aus Österreich und den Vereinigten Staaten.

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BLICK ZURÜCK SAISON 2007/08:
Denise Karbon gewinnt Riesenslalom in Sölden

Die WM-Dritte des vergangenen Winters, Denise Karbon aus Kastelruth hat zum Saisonauftakt in Sölden den Riesentorlauf auf dem Rettenbach Ferner vor der US-Amerikanerin Julia Mancuso gewonnen. Für Karbon war es der zweite Weltcup-Sieg nach ihrem Erfolg am 13. Dezember 2003 beim Riesenslalom in Alta Badia. Kathrin Zettel, nach dem 1. Durchgang nur auf Rang 24, wurde als beste ÖSV-Läuferin Dritte. Zettel war nach ihrem Podestplatz fassungslos und brach vor lauter Freude in Tränen aus. "Es ist unbeschreiblich, wie in einem Traum. Ich hätte es mir nie träumen lassen, dass ich bei meinem Comeback-Rennen Dritte werde. Es ist einfach so schön", sagte die 21-jährige Niederösterreicherin. Zweitbeste ÖSV-Dame wurde Elisabeth Görgl auf Rang neun, während sich die nach dem ersten Lauf noch Drittplazierte Bichlbacherin Nicole Hosp mit Platz zwölf begnügen musste. Die nach dem ersten Lauf in Führung liegende Finnin Tanja Poutiainen verlor ihrerseits noch drei Positionen und viel auf Rang 4 zurück. Weltcup-Punkte gab es auch für die Österreicherinnen, Alexandra Meissnitzer (17.), Marlies Schild (19.) und Stephanie Köhle (24.). Die deutsche Kathrin Hölzl (Bischofswiesen) konnte sich am Ende über den 8. Platz freuen. Die nach dem ersten Lauf noch fünftplatzierte Garmischerin Maria Riesch schied aus. Carolin Fernsebner aus Ramsau hatte im ersten Lauf das Finale verpasst. Aus Schweizer Sicht begann der Ski-Winter wenig verheissungsvoll. Fabienne Suter, mit Nummer 28 als erste Schweizerin gestartet, hängte mit dem Arm an einem Tor an und schied aus, nachdem die 27 vor ihr gestarteten Fahrerinnen alle das Ziel erreicht hatten. Pascale Berthod, Fränzi Aufdenblatten und Martina Schild verpassten die Qualifikation für das 30er-Finale, und Celina Hangl kam nach SF-Informationen zu spät zum Starthaus.


1. Denise Karbon ITA 2:23,21


2. Julia Mancuso USA 2:23,54


3. Kathrin Zettel AUT 2:23,73


4. Tanja Poutiainen FIN 2:23,78


5. Tessa Worley FRA 2:23,96


6. Ingrid Jacquemod FRA 2:24,05


7. Anja Pärson SWE 2:24,13


8. Kathrin Hölzl GER 2:24,26


9. Elisabeth Görgl AUT 2:24,31


9. Manuela Mölgg ITA 2:24,31

BLICK ZURÜCK SAISON 2005/06:
Tina Maze gewinnt Weltcup-Auftakt in Sölden

Etwas überraschend, aufgrund des Halbzeitstandes, gewinnt die Slowenin Tina Maze den ersten Riesentorlauf der neuen Weltcupsaison. Ihren letzten Söldensieg musste sie sich noch mit Andrine Flemmen (NOR) und Nicole Hosp (AUT) teilen - heute gehört ihr der oberste Stockerlplatz ganz allein. Die Gesamtlaufbestzeit von 2:24,59 ist auch für die 2. Janica Kostelic (SLO +0,34), die Laufbestzeit im 2. Durchgang fuhr, und die 3., Gesamtweltcupsiegerin und Söldensiegerin des Vorjahres Anja Pärson (SWE +0,44), nicht zu knacken. Die erfahrenen ÖSV-Damen halten dem heimischen und dem eigenen Druck nicht stand und müssen sich mit hinteren Plätzen begnügen. Die zwei jungen Österreicherinnen Kathrin Zettel (+1,39) und Andrea Fischbacher (1,63) jedoch zeigen mit ihren heutigen Leistungen ihr Können, holen noch einige Plätze auf und belegen zur Freude der österreichischen Fans Rang 4 und 5. Beide sind mit ihren Rängen mehr als zufrieden und strahlen mit der Tiroler Sonne um die Wette. Pech hat hingegen die Halbzeitführende Tanja Poutianinen während des 2. Laufes und rutscht auf den 11. Platz zurück. Möglicherweise beschädigt ein Stein oder einen Eisbrocken die Kante ihres linken Skis. Zurückgefallen sind im zweiten Durchgang leider auch die DSV-Damen. Martina Ertl (+1,82) und Maria Riesch (+3,57). Sie beenden den Saisonauftakt auf Platz 8 und 24. Die Schweizerinnen Marlies Öster (+3,02) und Sonja Nef (+3,34) erreichen die Plätze 16 und 20. Ausgeschieden sind im 2. Lauf Jessica Lindell-Vikarby (SWE) und Michaela Kirchgasser (AUT).

Der Überbick:
1. Tina Maze (SLO) 2:24.59
2. Janica Kostelic (CRO) +34
3. Anja Pärson (SWE) +0,44
4. Kathrin Zettel (AUT) +1,39
5. Andrea Fischbacher (AUT) +1,63
6. Anna Ottoson (SWE) +1,77
Maria Jose Rienda Contreras (ESP) +1,77
8. Martina Ertl (GER) +1,82
9. Genevieve Simard (CAN) +2,35
10. Elisabeth Görgl (AUT) +2,41

Die nächsten Rennen finden für die Skidamen erst Anfang Dezember in Canada statt.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler


1. Tina Maze (SLO

2. Janica Kostelic (CRO)

3. Anja Pärson (SWE)

4. Kathrin Zettel (AUT)

5. Andrea Fischbacher (AUT)

6. Anna Ottoson (SWE)

Maria Jose Rienda Contreras (ESP)

8. Martina Ertl (GER)

Der Blick zurück - Saison 2004/05
Schwedenbombe wieder gezündet!    

Wie schon im letzten Jahr, wie schon heute im ersten Durchgang: Anja Pärson ist einfach DIE dominierende Läuferin im Riesentorlauf. Sie verteidigt ihre Bestzeit gegenüber der hervorragend fahrenden Finnin Tanja Poutiainen (Platz 2, +0,32 Sek) und der ebenfalls sehr starken Spanierin Marie Jose Rienda Contreras (Platz 3, +1,57 Sek). Hinter der viertplatzieren Amerikanerin Kristina Koznick (+1,74) wird Vorjahressiegerin Martina Ertl sehr gute Fünfte (+1,78 Sek). Auf den weiteren Plätzen: 6. Anna Ottoson (SWE +2,13), 7. Michaela Dorfmeister (AUT +2,26), 8. Janica Kostelic (CRO +2,46), 9. Nicole Hosp (AUT +2,56) und 10. Karen Putzer (ITA +2,69). Leider durch einen Riesenfehler im zweiten Durchgang auf den 15. Platz zurückgefallen ist unsere deutsche Hoffnung Maria Riesch (+3,71) - trotzdem hat sie gezeigt, dass sie in toller Form ist und auch im Riesentorlauf jederzeit vorne mitmischen kann. Insgesamt - trotz 2 Top Ten Platzierungen - etwas enttäuschend die Österreicherinnen: zu viele Ausfälle - nach Meissnitzer im ersten Durchgang nun im zweiten auch die Speedqueen Renate Götschl und, nach toller Fahrt, auch die beiden jungen Wilden Marlies Schild und Michaela Kirchgasser, von denen wir uns nach der guten Leistung im ersten Durchgang doch etwas mehr erwartet hätten.

Obwohl Sölden, wie Trainer und Athleten nicht müde werden zu beteuern, nur das "erste Abtasten" ist, können wir davon ausgehen, dass das heutige Siegerbild wohl eines ist, mit dem wir in der kommenden Saison noch öfter rechnen dürfen. Hoffen wir, dass unsere deutschen und österreichischen Mädchen noch richtig auf Touren kommen und bereits in Übersee um die Stockerlplätze mitmischen!

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C.  Egger

Der Blick zurück - Saison 2003/04
Martina Ertl gewinnt Saisonauftakt in Sölden !
Pärson und Rienda Contreras folgen auf Platz 2 und 3 !

Auftakt nach Maß für die deutsche Ski-Damen. Martina Ertl gewann am Samstag den ersten Weltcup-Riesenslalom in dieser Saison in Sölden. Mit einem grandiosen zweiten Lauf sicherte sich die 31-Jährige aus Bad Tölz ihren ersten Erfolg seit drei Jahren. Zweiter wurde die Schwedin Anja Paerson. Auf dem dritten Platz landete Maria Rienda Contreras (Spanien), die nach dem ersten Lauf noch in Führung gelegen hatte.
"Unglaublich. Der zweite Durchgang war extrem schwer zu fahren, um so mehr freue mich über diesen Sieg", strahlte die Deutsche nach ihrem Triumph. Mit vier hunderstel Sekunden Rückstand auf Rienda Contreras war die Ertl in den zweiten Lauf gestartet. Mit weicher Fahrweise kam Ertl mit der zweitbesten Laufzeit (1,18,33) in Durchgang zwei ins Ziel. Die nach ihr startende Contreras zeigte Nerven, überdrehte im oberen Abschnitt und musste sich am Ende mit einem Rückstand von 39 Hunderstel Sekunden geschlagen geben. Es war der erste Podestplatz für die Spanierin, deren bestes Ergebnis im Weltcup bislang ein fünfter Rang war. Anja Paerson, die nach dem ersten Durchgang noch auf dem dritten Platz lag, fuhr noch auf den zweiten Platz vor. Die Riesenslalom-Weltcup-Gewinnerin der letzten Saison hatte am Ende einen Rückstand von 20 Hunderstel Sekunden auf Martina Ertl. Auf den Plätzen vier bis zehn folgten: Tina Maze (Slowenien), Tanja Poutiainen (Finnland), Karen Putzer (Italien), Sahrah Schleper (USA), Alexandra Meissnitzer (Österreich) und die beiden Schweizerinnen Marlies Oester und Sonja Nef. Elisabeth Görgl (13.) und Renate Götschl (15.) aus Österreich landeten ebenfalls noch in den Top 15. Fränzi Aufdenblatten (Schweiz) wurde 17., Michaela Dorfmeister (Österreich) kam auf dem 27.Platz. Die anderen deutschen Starterinnen, Maria Riesch, Kathrin Hölzl und Petra Haltmayr (Sturz) konnten sich nicht für das Finale qualifizieren.

Aus Sölden berichtet für Skiweltcup.info: Reiner Bohlander
  

Platz 1: Martina Ertl

Platz 2: Anja Paerson

Platz 3: Maria Rienda Contreras

Platz 4: Tina Maze

Der Blick zurück - Saison 2002/03
Skiweltcupauftakt geht in die Annalen ein !
Erster Dreifach-Sieg der Weltcup-Geschichte.

Die Österreicherin Nicole Hosp, die Norwegerin Andrine Flemmen und 
die Slowenin Tina Maze fuhren zeitgleich aufs Podest und teilten sich 
den Sieg. Die 18-jährige Tirolerin Hosp fuhr mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang von Platz 11 an die Spitze. Für Hosp und Maze ist es der jeweils erste Weltcup-Sieg, für Flemmen, die bereits 2000 in Sölden gewann, der dritte Weltcuperfolg ! Hilde Gerg, die nach dem 
1. Durchgang noch auf Platz 9 lag, musste sich, als einzige deutsche Starterin im 2. Lauf, mit Platz 17 begnügen.


Nicole Hosp

Tina Maze

Andrine Flemmen

Der Blick zurück - Saison 2001/02
Michaela Dorfmeister (AUT)  siegt in Sölden

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Michi Dorfmeister ist blendend in die Weltcupsaison 2001/02 gestartet. Mit einem waghalsigen 2.Durchgang verwies Sie die Schweizerin Sonja Nef auf Platz 2. Regine Cavagnoud konnte sich von Platz 11, nach dem 1.Durchgang, auf den 3. Platz verbessern.

Endtäuschend der Auftritt der deutschen Damen. Hilde Gerg könnte sich nicht für den 2.Durchgang qualifizieren - Martina Ertl musste sich nach ihrer Verletzungspause mit Platz 25 begnügen - Petra Haltmayer landete, nach einem guten 1.Durchgang (17.) und einem mit Fehleren gespickten 2.Durchgang nur auf Platz 29.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C.  Egger

 

 

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