Die Niederösterreicherin Kathrin
Zettel gewinnt den Riesenslalom von Ofterschwang und sicherte sich damit
wichtige 100 Punkte im Kampf um den Riesenslalomweltcup.
"Das war ein ganz wichtiger Sieg für
mich, denn damit habe ich den Vorsprung auf Tanja vergrößert", sagte
Zettel nach ihrem insgesamt sechsten Weltcupsieg. "Ich musste heute
alles für diesen Sieg geben", sagte die 22-jährige Göstlingerin, die bei
Halbzeit Zweite hinter Maze gewesen war.
In einer Gesamtzeit von 2:36,48 hatte
die Göstlingerin am Ende einen Vorsprung von 12 Hundertstel Sekunden vor
ihrer Teamkollegin Elisabeth Görgl. Rang 3 ging an Zettels ärgste
Verfolgerin im Kampf um die kleine Kristallkugel, Tanja Poutiaien aus
Finnland.
Vor dem Weltcupfinale in Are hat
Zettel mit ihrem vierten Saisonsieg (alle im Riesenslalom) nun einen
Vorsprung von 41 Punkten und könnte mit Platz 3, auch bei einem Sieg der
Finnin, die kleine Disziplinenkugel mit nachhause nehmen.
Die Halbzeitführende, Tina Maze aus
Slowenien müßte sich mit Platz 4 begnügen. Am Ende fehlten ihr 26
Hundertstelsekunden für den Sprung auf das Podium.
Hinter der Fünftplazierten Denise
Karbon aus Südtirol durfte sich Riesenslalom Juniorenweltmeisterin
Viktoria Rebensburg über Rang 6 und damit über ihre beste
Weltcupplazierung freuen.
Als zweitbeste Italienerin reihte sich
Manuela Mölgg, vor der Gesamtweltcupführenden Lindsey Vonn, auf Rang 7
ein.
Die Riesenslalom Weltmeisterin von Val
d’Isere, Kathrin Hölzl verbesserte sich im Finallauf vom 12 auf den 9.
Rang. Slalomweltmeisterin Maria Riesch rutschte dagegen vom 13 auf den
22. Platz zurück und muss ihre Chance wohl eher am Samstag in ihrer
Spezialdisziplin suchen.
Fabienne Suter beendete das Rennen als
beste Schweizerin. Nach dem ersten Lauf noch an 14. Stelle gelegen,
stellt der 10. Platz das beste Riesenslalom-Ergebnis ihrer Karriere dar.
Bislang war dies ein 20. Rang, herausgefahren im Dezember 2008 am
Semmering.
Während Zettel einen Riesenschritt
Richtung Gewinn des Riesentorlauf-Weltcups in Ofterschwang machte, kann
Lindsey Vonn bereits nach dem Slalom am Samstag vorzeitig als erneute
Gewinnerin der Gesamtwertung feststehen. Die US-Doppelweltmeisterin und
Titelverteidigerin hat nach Platz acht am Freitag bereits 414 Punkte
Vorsprung auf ihre erste Verfolgerin, die Deutsche Maria Riesch.
1. Kathrin
Zettel AUT
2:36,48
2. Elisabeth
Görgl AUT
2:36,60
3. Tanja
Poutiainen FIN
2:37,00
4. Tina Maze SLO
2:37,26
5. Denise Karbon
ITA 2:37,76
6. Viktoria
Rebensburg GER
2:38,07
7. Manuela Mölgg
ITA 2:38,26
8. Lindsey Vonn
USA 2:38,33
9. Kathrin Hölzl
GER 2:38,38
10. Fabienne
Suter SUI
2:38,55
Die Slowenin Tina Maze führt nach dem
1. Durchgang auf dem Ofterschwanger Horn in einer Laufzeit von 1:19,18
vor der österreichischen Riesenslalom Weltcupführenden Kathrin Zettel
(+0,38) und der Südtirolerin Manuela Mölgg (+0,62).
In einem „Startnummern Rennen“ zahlte
sich das Losglück des Vorabends aus. So liegen die ersten 6 Starterinnen
in identischer Reihenfolge auf den Plätzen 1 bis 6.
Hinter dem Führungstrio reihten sich
die Österreicherin Elisabeth Görgl (+0,87), Tanja Poutiainen (+0,91) aus
Finnland und die Südtirolerin Denise Karbon (+1,48) ein.
Hinter Maria Pietilae-Holmer (+ 1,58)
aus Schweden, konnte sich die 19-jährige deutsche Junioren Weltmeisterin
im Riesenslalom Viktoria Rebensburg (+1,68), die mit der „hohen“
Startnummer 20 ins Rennen ging, auf einen ausgezeichneten 8 Rang
plazieren.
Auch die Gesamtweltcupführende Lindsey
Vonn (+ 1,89) aus den USA kam mit der ramponierte Piste gut zurecht und
sicherte sich mit dem 9. Rang eine gute Ausgangsposition für den
Finallauf der um 13.00 gestartet wird.
Nicht ganz zufrieden zeigte sich nach
dem 1. Lauf die Riesenslalom Weltmeisterin Kathrin Hölzl (+2,25) die
sich mit Rang 12 begnügen mußte. Direkt hinter ihr folgt auf dem 13.
Rang Maria Riesch (+2,40) aus Garmisch Partenkirchen.
Als beste Schweizerin nach dem 1.
Durchgang qualifizierte sich Fabienne Suter (+2,45) direkt vor dem
17-jährigen „Skiwunderkind“ Lara Gut (+2,62) auf dem 14. Platz für das
Finale.
Das letzte
Rennen - WM Riesenslalom der Damen in Val d'Isere
Kathrin Hölzl
ist
Riesenslalomweltmeisterin
2009
Kathrin Hölzl aus Bischofswiesen hat
in Val d’Isere sensationell die Goldmedaille im Riesenslalom gewonnen.
Die 24-Jährige siegte vor der Silbermedaillengewinnerin Tina Maze aus
Slowenien und der Finnin Tanja Poutiainen die sich über Bronze freuen
durfte.
Hölzl ist damit die erste deutsche
Skirennfahrerin seit 31 Jahren die sich über den Titel
Riesenslalom-Weltmeisterin freuen darf. 1978 hatte Maria Epple bei der
Heim-WM in Garmisch-Partenkirchen Riesenslalom-Gold gewonnen.
"Es ist einfach so unglaublich. Ich
habe noch nie ein Weltcup-Rennen gewonnen, und dann ist das Erste, was
ich gewinne, gleich die WM. Das glaubt man im ersten Augenblich gar
nicht. Ich habe mich im Ziel gar nicht zu schauen getraut. Dass es für
den Sieg reicht, hätte ich nicht zu träumen gewagt. Das ist im zweiten
Durchgang schwerer geworden auf der Piste, viel brutaler als im ersten
Durchgang. Ich war aufgeregt. Ich dachte mir nur, von hinten auf die
Tore fahren und die Ski laufen lassen", sagte die frischgebackene
Weltmeisterin. "Ich habe schon gewusst, dass ich schnell Ski fahren
kann. Heute habe ich alles gegeben und es ist sich ausgegangen", so die
glückliche Deutsche.
Die Freude über diesen Riesenerfolg
war auch bei Trainer Mathias Berthold groß: "Das ist ohne Worte, die
Kathrin hat sich das verdient. Das ganze Trainerteam hat irre gut
gearbeitet. Dieser Sieg bei der WM ist Wahnsinn. Ich hoffe, dass das den
Mädels, dem Felix und Stefan Kogler hilft."
Viktoria Rebensburg fiel von Rang drei
nach dem ersten Lauf noch auf Platz neun zurück: "Oben habe ich es echt
verbockt. Ich muss den ersten Lauf im Kopf behalten, ich kann mit den
Besten mithalten. Es war schwierig zu fahren, und es war ein bisschen zu
aggressiv. Hinterher ist man immer schlauer", sagte sie gegenüber dem
ZDF.
Das gleiche Schicksal ereilte auch
Kathrin Zettel. Die 22-jährige Niederösterreicherin musste sich nach
ihrer Halbzeitführung im Riesentorlauf mit Platz sechs begnügen und
wurde damit knapp hinter Michaela Kirchgasser nicht einmal beste
ÖSV-Läuferin.
Zettel wirkte nach der vergebenen
Führung im ersten Durchgang sichtlich niedergeschlagen: "Natürlich ist
es ein bisschen ärgerlich. Leider hab ich oben gleich den Fehler mit dem
Stock zwischen den Füßen gemacht, dann habe ich einfach alles riskieren
müssen, und leider ist es herunten auch noch einmal schiefgegangen. Das
kann passieren, wenn man gewinnen will."
Zumindest bleibt der Sieg in der
Superkombi als Trost: "Die Welt geht trotzdem nicht unter. Eine
Goldmedaille habe ich schon und die kann mir keiner mehr nehmen."
Elisabeth Görgl (+1,48) wurde Zehnte,
Titelverteidigerin Nicole Hosp, die beim Comeback nach Verletzungspause
im ersten Lauf Probleme mit einer zugeeisten Skibrille gehabt hatte,
rangierte als 23. mit einem Rückstand von 4,14 Sekunden nur im
geschlagenen Feld. Andrea Fischbacher (+4,23) ging es mit Platz 24 sogar
noch schlechter.
Auch für Maria Riesch lief es nach
einem Ausrutscher im zweiten Lauf nicht nach Plan, sie wurde nur 28. und
kann sich ab sofort auf den Slalom am Samstag konzentrieren.
Andera Dettling war die einzige
Schweizerin in zweiten Lauf. Die Schwyzerin verbesserte sich um zwei
Ränge auf Schlussplatz 22, hatte nach vorne aber keine Chance.
Feiern und Spannung pur ist am Freitag
beim Riesenslalom der Damen in Ofterschwang angesagt.
Gefeiert wird mit Sicherheit die
Riesenslalomweltmeisterin Kathrin Hölzel beim ersten Auftritt vor
deutschem Publikum nach dem Titelgewinn von Val d’Isere.
Bei der heutigen Startnummernauslosung
in Ofterschwang mußte sich die 24-jährige vom Skiclub WSV Bischofswiesen
mit Startnummer 7 begnügen.
Das Rennen auf dem Ofterschwanger Horn
wird von der Riesenslalom Vizeweltmeisterin Tina Maze aus Slowenien
eröffnet.
Richtig spannend wird es wenn Kathrin
Zettel aus Niederösterreich mit der Startnummer 2 ins Rennen geht. Die
22-jährige vom Schiclub Goestling-Hochkar, die in dieser Saison bereits
3. Riesenslalomrennen für sich entscheiden konnte hat in der
Riesenslalomweltcupwertung mit 369 Punkten nur einen Punkt Vorsprung vor
der Finnin Tanja Poutiainen (368) die kurz hinter ihr mit Startnummer 5
ins Rennen geht.
Im Vorjahr siegte die Südtirolerin
Denise Karbon, die sich nach einem zwischenzeitlichen Formtief wieder in
der Weltspitze zurückmeldete. Am Dienstag gewann Sie den FIS
Riesenslalom von Kranjska Gora vor ihrer Teamkollegin Manuela Mölgg und
Kathrin Hölzl.
Freuen dürfen sich die Fans auch auf
Slalomweltmeisterin Maria Riesch und Doppelweltmeisterin Lindsey Vonn,
die mit den Startnummer 12 und 14 ins Rennen gehen.
Während in der Gesamtwertung alles auf
eine erfolgreiche Titelverteidigung der US-Amerikanerin Lindsey Vonn
hindeutet, verspricht das Duell im Riesentorlauf-Weltcup Hochspannung.
Vor dem Rennen am Freitag (10.00 und
13.00 Uhr, live in ORF1) in Ofterschwang führt Superkombi-Weltmeisterin
Kathrin Zettel (369) nur einen Punkt vor der Finnin Tanja Poutiainen
(368). Die drittplatzierte Vizeweltmeisterin Tina Maze (218) aus
Slowenien hat bereits 151 Zähler Rückstand auf die Niederösterreicherin.
Theoretisch kann sich Zettel, die drei
von sechs Riesentorläufen in diesem Winter gewonnen hat, die angepeilte
Kristallkugel bereits im Allgäu sichern, allerdings nur, wenn sie
gewinnen und Poutiainen ausscheiden bzw. als 30. nur einen Punkt holen
sollte.
Doch damit rechnet die WM-Sechste nicht. "Tanja wird es mir alles andere
als leicht machen", glaubt Zettel, dass die Entscheidung erst am Samstag
in einer Woche beim Weltcup-Finale in Aare fallen wird.
Nach den jüngsten Trainingseinheiten
reiste die 22-jährige Göstlingerin "voll motiviert" zum ersten
Riesentorlauf im Weltcup seit Cortina d'Ampezzo am 25. Jänner. Bei der
mittlerweile fast sechs Wochen zurückliegenden WM-Generalprobe für Val
d'Isere hatte es einen ÖSV-Dreifachtriumph durch Zettel, Michaela
Kirchgasser und Elisabeth Görgl gegeben.
Während Görgl auch diesmal wieder zum
Favoritenkreis zählt, ist die Saison für Kirchgasser nach ihren im
Abfahrtstraining in Tarvis erlittenen Verletzungen im linken Bein (Meniskuseinriss
und Knorpelimpressionsfraktur am Oberschenkelknochen) bereits vorzeitig
zu Ende gegangen.
Dafür gibt Ex-Weltmeisterin Nicole
Hosp ihr Weltcup-Comeback. Die Tirolerin hat seit ihrer beim Einfahren
für den Zagreb-Slalom am 4. Jänner erlittenen Knieverletzung nur den
WM-Riesentorlauf vor drei Wochen in Val d'Isere bestritten. In diesem
war die 25-jährige Hosp, die sich damals noch nicht hundertprozentig fit
gefühlt hatte, als Titelverteidigerin nicht über Platz 23
hinausgekommen.
BLICK
ZURÜCK SAISON 2007/08: Karbon gewinnt Riesenslalom in
Ofterschwang
Denise Karbon hat am Samstag trotz gebrochenem
Daumen und nur Platz neun im ersten Durchgang auch den
Weltcup-Riesentorlauf in Ofterschwang und damit das fünfte von sechs
Saison-Rennen in dieser Disziplin gewonnen. Über eine Sekunde hatte
Weltcup-Gesamt-Führende Nicole Hosp gegenüber Denise Karbon Reserve, als
sie den zweiten Lauf in Angriff nahm. Doch dieser Vorsprung reichte ihr
nicht zum Sieg.
Die 27-jährige Südtirolerin siegte am Ende mit 0,08
Sek. Vorsprung vor der Halbzeitführenden Nicole Hosp aus Österreich und
deren Teamkollegin Elisabeth Görgl (+0,09). Hinter Hosp und Görgl landen
mit Kathrin Zettel auf Rang vier und Marlies Schild als Siebenter noch
zwei Österreicherinnen in den Top Ten.
Zum ersten Mal in diesem Winter hatten die
deutschen Damen ein Heimrennen. Chef-Trainer Mathias Berthold hatte vor
dem Wettbewerb Zuversicht verbreitet, vor allem auf Kathrin Hölzl ruhten
die Hoffnungen. Die 23-Jährige landete am Ende auf Platz neun, nach dem
ersten Lauf hatte sie noch Platz fünf belegt und Hoffnungen auf einen
Podestplatz gehabt. Maria Riesch hatte wieder einmal großes Pech. Die
Partenkirchnerin wurde im zweiten Lauf an einer Welle ausgehoben, schied
aus dem Rennen aus und verliert damit wichtige Punkte im Kampf um den
Gesamt-Weltcup.
Nichts zu Lachen hatten die Schweizerinnen. Alle
drei - Fabienne Suter (36.), Aline Bonjour (54.) und Andrea Dettling
(55.) - konnten sich nicht für den 2. Lauf qualifizieren.
BLICK
ZURÜCK SAISON 2005/06: Der zweite Riesenslalom
Ofterschwang: Pärson und Rienda ex aequo
Der zweite Weltcup-Riesenslalom der Frauen in
Ofterschwang hat zwei Siegerinnen: In einem spannenden Finish waren Anja
Pärson und Maria Jose Rienda-Contreras, die nach dem ersten Durchgang noch
geführt hatte, am Ende in insgesamt 2:22,18 Minuten zeitgleich. "Es war
wirklich schwierig, die Führung nach dem ersten Lauf zu behalten, aber ich
habe mich gut konzentrieren können. Als ich im Ziel die Zuseher hörte,
wusste ich, dass ich es geschafft habe. Einfach toll", jubelte die
Spanierin. Auch die zweite Siegerin war freilich mit ihrer Leistung
zufrieden: "Ich bin einfach froh darüber, dass ich derzeit gut fahre.
Gemeinsam auf der obersten Stufe zu stehen, ist immer eine spezielle
Sache." Rang drei sicherte sich, mit einem Rückstand von 0,09 Sekunden die
US-Amerikanerin Julia Mancuso. Als beste ÖSV-Starterin belegte Michaela
Kirchgasser hinter der Kanadierin Genevieve Simard den fünften Platz.
"Eineinhalb Durchgänge war es sehr gut, dann habe ich mich aber im
Zielhang ein bissl eingebremst", gestand die die 20-jährige Salzburgerin,
die endlich ihren Ruf als bloßes Talent loswerden will. "Beste
Österreicherin zu sein, tut sehr, sehr gut. Vielleicht klappt's ja auch
endlich mal mit dem Stockerl." Nicole Hosp wurde Siebte, Kathrin Zettel
schied im ersten Durchgang aus. "Zu viel am Innenski und dann auch noch
eine Eisplatte erwischt", erzählte Zettel. Die 19-Jährige steckte den
Ausfall aber nach außen hin locker weg. "So etwas passiert halt, wenn man
am Limit fährt. Jetzt freue ich mich erst einmal auf den Slalom." Beste
Deutsche war überraschend Kathrin Hölzl aus Bischofshofen, die in 2:24,24
Minuten Rang 12 belegte. Martina Ertl-Renz kam in 2:25,06 Minuten nur auf
den 19. Platz. Nachdem sich 24 Stunden zuvor keine Schweizerin für den
zweiten Durchgang qualifiziert hatte, gelang im zweiten Anlauf eine
deutliche Steigerung. Fränzi Aufdenblatten schaffte mit der hohen Nummer
55 als 27. die Qualifikation für den zweiten Lauf, danach steigerte sie
sich auf den 22. Schlussrang, ihrer bisher besten Saison-Klassierung im
Riesenslalom. Nadia Styger, am Vortag enttäuschende 50., sammelte als 27.
ebenfalls ein paar Weltcuppunkte. Die mit Fieber angetretene Janica
Kostelic verpasste nach einer völlig verpatzten Fahrt mit vielen Fehlern
die Qualifikation für den zweiten Lauf. In der Weltcup-Gesamtwertung liegt
sie allerdings noch immer 161 Punkte vor Pärson. Die Top 10
Rennläuferinnen beim Samstag Riesenslalom der Damen in Ofterschwang: 1.
Anja Pärson (SWE) und Maria José Rienda Contreras (ESP) 2:22,18. 3. Julia
Mancuso (USA) 0,09 zurück. 4. Geneviève Simard (CAN) 0,66. 5. Michaela
Kirchgasser (AUT) 1,05. 6. Maria Pietilä-Holmner (SWE) 1,15. 7. Nicole
Hosp (AUT) 1,40. 8. Anna Ottosson (SWE) 1,61. 9. Sarah Schleper (USA)
1,73. 10. Christina Lustenberger (CAN) 1,81.
BLICK ZURÜCK: SAISON 2005/06
DAS RENNEN VOM FREITAG (ERSATZRENNEN MARIBOR)
Rienda Contreras gewinnt Riesenslalom
in Ofterschwang
Maria Jose Rienda-Contreras hat den ersten von zwei
Weltcup-Riesenslaloms in Ofterschwang gewonnen. Die Olympia-Favoritenrolle
macht Contreras kein Kopfweh. "Ich bin derzeit einfach so super drauf. Ich
hoffe, das bleibt so." Für die 30-jährige Spanierin war es der 2.
Weltcup-Sieg der Saison. Mit 2:19,52 Min. siegte sie vor der Schwedin Anja
Pärson und Kathrin Zettel aus Österreich. "Nicht unbedingt das, was ich
mag", sagte "Leichtgewicht" Zettel. "Aber die Piste war derart perfekt,
dass es ein Riesenspaß war, hier zu fahren", strahlte die
Niederösterreicherin, die sich nach Platz drei im "siebenten Himmel"
fühlte. Und das nach zuletzt zwei Ausfällen in Folge. "Deshalb habe ich im
ersten noch gebremst und erst im zweiten angegriffen." Auch die anderen
ÖSV-Damen zeigten sich im vorletzten Riesenslalom vor Olympia in Form.
Cortina-Siegerin Nicole Hosp verpasste als Vierte das Podest knapp.
Michaela Kirchgasser sicherte sich Rang 9 und wahrt damit ihre Chance auf
das 4. Olympia-Ticket im RTL. Andrea Fischbacher wird 13., Marlies Schild
14. Im sechsten Riesenslalom des Winters schaffte zum zweiten Mal keine
Schweizerin den Vorstoss in den Finaldurchgang. Fränzi Aufdenblatten, mit
der Nummer 61 gestartet, scheiterte als 33. nur um vier Hundertstel. Nadia
Styger jedoch, mit der 31 gestartet und damit die einzige Schweizerin mit
einer einigermassen tiefen Nummer. Letzte Woche in Cortina war die
Schwyzerin immerhin 16. geworden, doch der 50. Platz von Ofterschwang kam
einem herben Rückschlag gleich. Die Lenggrieserin Martina Ertl-Renz wurde
als beste Deutsche 21. Kathrin Hölzl aus Bischofswiesen kam auf Platz 23,
Caroline Fernsebner aus Ramsau erreichte Rang 26, und Annemarie Gerg
beendete das Rennen als 29. Veronika Staber konnte sich nicht fürs Finale
qualifizieren. Die Top 10 Rennläuferinnen beim Riesenslalom von
Ofterschwang ( Ersatzrennen für Maribor): 1. Maria José Rienda Contreras (ESP)
2:19,52. 2. Anja Pärson (SWE) 0,64 zurück. 3. Kathrin Zettel (AUT) 0,84.
4. Nicole Hosp (AUT) 1,16. 5. Anna Ottosson (SWE) 1,37. 6. Nadia Fanchini
(ITA) 1,41. 7. Tina Maze (SLO) 1,47. 8. Allison Forsyth (CAN) 1,62. 9.
Michaela Kirchgasser (AUT) 1,66. 10. Julia Mancuso (USA) 1,78.
Siegerbild: Pärson - Rienda Contreras - Zettel
"Ich bin derzeit einfach so super drauf. Ich hoffe, das bleibt so."
Anja Pärson: "Maria war heute in einer eigenen Klasse."
"Im 1. Durchgang noch gebremst und erst im zweiten angegriffen."
Nicole Hosp: Auf dem Sprung ins Rennen - und nach oben
ÖSV-Frauenpower: Andrea Fischbacher & Michaela Kirchgasser