Lokalmatadorin Tina Maze gewinnt mit
einem Traumlauf im zweiten Durchgang den Riesenslalom von Maribor. Die
Slowenin feierte damit ihren ersten Sieg seit Oktober 2005. Zweite wurde
mit 0,39 Sekunden Rückstand die Italienerien Denise Karbon vor der
Deutschen Kathrin Hölzl (+0,92).
«Ich habe lange gewartet auf mein
zweites Podium und bin super glücklich, dass die Zeit, in der es nicht
so gut gelaufen ist, vorbei ist», sagte Hölzl, die den Schwung in die
letzten Vorbereitungswochen auf die am 2. Februar beginnende Alpin-WM
mitnehmen möchte.
«Das wurde einfach mal Zeit. Das war
heute eine gute Leistung, aber es ist auch das, was ihrem
Leistungsniveau entspricht», sagte Alpin-Direktor Wolfgang Maier. «Heute
hat sie eine ordentliche sportliche Leistung gebracht und gezeigt, dass
sie die Vorschusslorbeeren auch zurückgeben kann.»
Disziplinen-Leaderin Tanja Poutiainen
kam trotz einer schweren Magen-Darm-Grippe auf den vierten Rang und
verteidigte damit ihre Führung im Disziplinen Weltcup.
Maria Riesch aus Partenkirchen belegte
den zwölften Platz und bleibt im Gesamtweltcup vorn. Sie führt mit 629
Punkten vor Tanja Poutiainen (584 Zähler).
Auch Riesch freute sich mit Kathrin
Hölzl, dagegen haderte sie mit der eigenen Vorstellung. «Ich weiß auch
nicht, was im ersten Durchgang los war. Ich war noch nicht richtig
aufgewacht und hätte mehr attackieren können», sagte die 24-Jährige. Im
zweiten Durchgang fuhr sie die sechstschnellste Zeit und vom 18. auf den
12. Platz vor. «Alles in allem war der zweite Durchgang schon okay.
Insgesamt habe ich mir ein bisschen mehr wartet für das Rennen hier.
Aber ein bisschen ist es auch und besser als gar nichts.»
Für Österreichs Damen brachte das
Rennen nach einem verpatzten ersten Durchgang ein schwaches Ergebnis.
Kathrin Zettel wurde als beste Österreicherin Elfte. "Ich glaube, ich
habe das Maximum herausgeholt", sagte Zettel. "Ein paar Zehntel waren
zwar sicher noch drinnen, bei meinem Gesundheitszustand muss ich aber
zufrieden sein." Erstmals seit Dezember 2007 stand damit keine
Österreicherin auf dem Riesentorlauf-Podest.
Punkte holten aus dem ÖSV-Team nur
noch Michaela Kirchgasser als 18. sowie Andrea Fischbacher mit Rang 23.
Vorjahressiegerin Elisabeth Görgl blieb ohne Weltcup-Punkte, nach Rang
19 im ersten Lauf hatte sie durch einen Fehler im zweiten Durchgang fast
50 Sekunden Rückstand.
Für das Schweizer Ausrufezeichen
sorgte wie so oft das Jungtalent Lara Gut. Die Tessinerin schaffte es
zum vierten Mal in dieser Saison in die Weltspitze. Nach dem ersten Lauf
lag die Frohnatur auf dem neunten Zwsischenrang, im zweiten Durchgang
steigerte sie sich aber wie bei ihrem sensationellen Podestrennen in
Semmering und stiess noch auf den sechsten Schlussrang vor.
Pech beklagte dagegen Fränzi
Aufdenblatten, die nach im ersten Lauf völlig überraschend mit
Startnummer 43 auf den siebten Rang lag. Die Walliserin rutschte aber im
Finaldurchgang früh auf dem Innenski aus und schied aus. Aline Bonjour
fuhr mit Rückenproblemen auf den 25. Rang.
Hinter der zweitplazierten Denis
Karbon kamen drei weitere Südtirolerinnen unter die Top 13: Manuela
Mölgg aus St. Vigil wurde mit einem Rückstand von 1,22 Sekunden Fünfte,
Karen Putzer (Welschnofen) klassierte sich auf Rang neun (+1,89) und
Nicole Gius (Stilfs) wurde 13. (+2,36). Mit Camilla Alfieri (16.) und
Irene Cartoni (22.) holten zwei weitere “Azzurre” Weltcuppunkte beim
prestigeträchtigen Riesentorlauf im slowenischen Wintersportort.
Vor 10.000
Zuschauern und
bei Minus 15
Grad, führt nach
dem 1. Durchgang
beim
Riesenslalom von Maribor auf dem
Bachern, die
italienische
Seriensiegerin
des Vorjahres,
Denis Karbon in
einer Zeit von
1:21,66 Minuten
vor der Slowenin
Tina Maze
(+0,09) und
ihrer
Teamkollegin
Manuela Moelgg
(+0,23).
Mit einem
starken 1. Lauf
setzte sich die
Deutsche Kathrin
Hölzl auf Rang 4
und hat, bei
einem
Zeitrückstand
von 27
Hundertstel
Sekunden, noch
alle
Möglichkeiten im
Finallauf. Im
zweiten
Durchgang möchte Hölzl sich das
erste Podium
seit Lenzerheide
im März 2007
sichern. «Drin
ist noch alles,
der Lauf war
immer noch nicht
perfekt. Ich
werde voll
angreifen und
auf Sieg
fahren», sagte
die 24-Jährige
im ZDF.
Auch für die
Mitfavoritin,
Tanja Poutiainen
(5. Platz - +
0,30), ist nach
einem beherzten
1. Durchgang der
Sprung nach ganz
vorne noch
möglich.
Hinter der
Sechsplazierten
Schwedin Maria
Pietilae Holmer
(+ 0,64) folgt
mit Fränzi
Aufdenblatten (+
0,97) völlig
überraschend die
beste
Schweizerin, die
mit der hohen
Startnummer 43
noch in die Top
10 fahren
konnte.
Ebenfalls mit
aufsteigender
Form
präsentierte
sich die
Französin Ingrid
Jacquemod (+
1,00) auf dem 8.
Rang. Die
17-jährige Lara
Gut (+ 1,07) aus
der Schweiz
stellte auch
beim heutigen
Riesenslalom ihr
außergewöhnliches
Können unter
Beweis und wurde
Neunte.
Die Französische
Überraschungssiegerin
von Aspen, Tessa
Worley (+ 1,10),
die zuletzt
etwas
enttäuschte geht
als Zehnte in
das Finale. Für
Stimmung in
diesem Finallauf
wird sicher auch
Mateja Robnik (+
1,23) bei ihrem
Heimrennen
sorgen. Die
Slowenin konnte
sich mit
Startnummer 23
auf den 11. Rang
vorfahren.
Die zweifache
Riesenslalom-Saisonsiegerin
Kathrin Zettel
(+ 1,42) aus
Österreich
pausierte am
Freitag wegen
einer
Magenverstimmung
und mußte sich
beim heutigen
Rennen mit Rang
17 begnügen. Für
Vorjahressiegerin
Elisabeth Görgl
(+ 1,66) reichte
es nur für Platz
19, Michaela
Kirchgasser (+
2,18) mußte sich
mit Rang 23
begnügen. Andrea
Fischbacher (+
3,20) konnte
sich als 30.
gerade noch für
das Finale
qualifizieren.
Eva-Maria Brem,
Stefanie Köhle,
Anna Fenninger,
Regina Mader,
Silvia Berger
und Karin Hackl
verpassten die
Top 30.
Neben der
Viertplazierten
Kathrin Hölzl,
konnten sich
noch Maria
Riesch (
18.Platz - +
1,55) und
Viktoria
Rebensburg (24.
- + 2,29) für
den 2. Durchgang
qualifizieren. Die Partenkirchenerin
Maria Riesch war
mit der
Vorstellung an
dem Hang, auf
dem sie
Junioren-Weltmeisterin
wurde, nicht
zufrieden. «Dass
ich oben viel
Zeit verloren
habe, wurmt mich
am meisten. Aber
es ist noch was
drin für den
zweiten Lauf».
Im Kampf um den
Gesamtweltcup
darf auch nicht
der 15. Rang von
Lindsey Vonn
(+1,38)
unerwähnt
bleiben.
Das letzte
Rennen - Riesenslalom der Damen am Semmering Kathrin Zettel gewinnt Riesenslalom
am Semmering
Die Niederösterreicherin Kathrin
Zettel bleibt so wie 2006 die Königin im Riesenslalom am Semmering. Die
Niederösterreicherin feiert mit dem Sieg am Zauberg ihren 2.
Saison-Erfolg im Riesentorlauf.
"Es ist unbeschreiblich. Dass ich das
ein zweites Mal schaffe, damit habe ich nicht gerechnet. Umso mehr freut
es mich", war der Jubel von Zettel nach dem Rennen grenzenlos. "Es ist
wahnsinnig schön, daheim Rennen fahren zu können, überhaupt vor so einer
Kulisse und vor solchen Zuschauern. Heute werde ich mir das eine oder
andere Bierchen gönnen, morgen haben wir den Vormittag ja für uns", war
die 22-Jährige in Feierstimmung.
Zettel gewann mit einem Vorsprung von 0,37 Sek. vor der
Halbzeitführenden Manuela Mölgg aus Italien und der 17-jährigen
Schweizerin Lara Gut (+0,55), die von Rang 15 aus noch auf das Podest
fuhr. Das erst 17-jährige Ausnahme-Talent aus Comano bei Lugano schaffte
damit neben der Abfahrt und dem Super G, in ihrer dritten Disziplin
einen Podestplatz.
Fast sechs Jahre nach dem Sieg von
Sonja Nef, die im Januar 2003 in Bormio gewann, schaffte es dank Lara
Gut wieder eine Schweizerin im Riesenslalom aufs Podium. Auch Fabienne
Suter erreichte als 20. ihr bisher bestes Riesenslalom-Ergebnis im
Weltcup, wenngleich bei ihr festzuhalten ist, dass sie es bestimmt noch
besser kann. Aline Bonjour belegte Platz 28.
Nicht richtig freuen konnte sich die
Südtirolerin Mölgg, die nach dem ersten Lauf geführt hatte. Muß sie doch
nach ihrem fünften 2. Platz immer noch auf ihren ersten Sieg warten.
ÖSV Fahrerin Elisabeth Görgl belegte
Rang 7, Michaela Kirchgasser fuhr als 10. ebenfalls in die Top-Ten.
Weltcup-Punkte gab es auch für Andrea Fischbacher (13.), Stefanie Köhle
(19.) und die 19-jährige Karin Hackl (25.) bei ihrem Debüt.
Pech hatte hingegen Nicole Hosp, die
als Dritte in die Entscheidung ging, nach guter Zwischenzeit allerdings
ausschied. "Es werden ein paar blaue Flecken werden, und im Kreuz spüre
ich es ein bisschen", erklärte Hosp nach ihrem Sturz. Morgen gebe ich
Gas, da haben wir sicher wieder ein tolles Rennen, dann wird es schon
hinhauen", war die Tirolerin für den Slalom am Montag dennoch
optimistisch.
Maria Riesch aus Partenkirchen
verpasste als Neunte die Chance, Boden auf die Gesamtweltcup-Führende
Lindsey Vonn aus den USA gutzumachen. Als Fünfte des ersten Durchgangs
lag Riesch am Ende einen Rang hinter der Amerikanerin. Kathrin Hölzl
(Bischofswiesen) wurde 11., Viktoria Rebensburg (Kreuth) kam nicht ins
Ziel.
Carolin Fernsebner hat sich bei einem
Sturz am Knie verletzt. Eine genaue Diagnose steht noch aus. Der
22-Jährigen droht damit das Aus für die Weltmeisterschaften vom 2. bis
15. Februar im französischen Val d'Isère. Die Skirennfahrerin aus Ramsau
wurde zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus nach Inzell gebracht.
Im Vorjahr haben Österreichs Damen in
den alpinen Skibewerben in Maribor einen Doppelsieg gelandet, Elisabeth
Görgl hat sich im Riesentorlauf durchgesetzt und damit ihr erstes
Weltcup-Rennen gewonnen, Nicole Hosp war im Slalom nicht zu schlagen.
2009 ist die Ausgangslage eine andere.
Nachdem Hosp und Marlies Schild
verletzt ausfallen, ruhen am Wochenende in beiden Bewerben die
ÖSV-Hoffnungen auf Kathrin Zettel. Im Riesentorlauf ist die zweifache
Saisonsiegerin aus Niederösterreich trotz aktueller Magenprobleme zu
favorisieren, im Slalom geht die Deutsche Maria Riesch auf den vierten
Sieg in Serie los.
Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Hosp am Sonntag in Zagreb hat
niemand im ÖSV-Technikerinnenteam den Kopf hängen lassen. Sicher fehlt
es momentan an Schlagkraft, aber nicht an Motivation. Mit dem Druck,
plötzlich die Nummer eins in der Mannschaft zu sein, kann Zettel
umgehen.
"Die Kathi steckt das relativ locker weg, sie konzentriert sich auf
sich", sagte ÖSV-Techniktrainer Roman Kneisl, dessen Damen nach zwei
Tagen auf Slalomski am Freitag in Hinterreit Riesentorlauf trainiert
haben und am späten Vormittag nach Slowenien reisten.
Am Freitag nicht im Training dabei war aber Zettel, die mit
Magenschmerzen kämpfte. "Der Tag Pause ist eine Vorsichtsmaßnahme, damit
es besser und nicht schlimmer wird", sagte Kneisl.
ÖSV-Damencheftrainer Herbert Mandl war mit der 22-Jährigen auf der
Anfahrt nach Marburg beim Arzt. Laut Diagnose handelt es sich nicht um
die Magen-Darm-Virus-Erkrankung mit Erbrechen und Durchfall, die derzeit
viele plagt.
"Sie ist schwach, aber sie hat bereits wieder Hunger, das ist ein gutes
Zeichen", so Kneisl am Freitagabend nach dem Team-Captains-Meeting in
Marburg. Zettel wurde aber geschont und für die öffentliche
Startnummern-Auslosung entschuldigt. Wie übrigens auch die Finnin Tanja
Poutiainen, die seit dem Slalom in Zagreb gegen den Infekt mit Erbrechen
und Durchfall kämpft.
Zettel hat am Samstag im Riesentorlauf die Chance, das Rote Trikot der
Ersten im Disziplinweltcup zu übernehmen, auf die führende Poutiainen
fehlen ihr 33 Punkte.
Görgl (Saisonplatzierungen 20, 3, 4, 7) und Kirchgasser (11, Ausfall, 5,
10) haben im Riesentorlauf noch Verbesserungspotenzial, weitaus
niedriger sind die Erwartungen an die vielen jungen Läuferinnen.
Im Europacup am Dienstag auf der Lenzerheide hat gleich ein Trio
aufgezeigt, Karin Hackl siegte, Carmen Thalmann wurde Dritte, Stefanie
Köhle kam auf Platz vier. Im Nachtslalom am Donnerstag in Melchsee-Frutt
(Schweiz) landete die für den SV Berg startende Thalmann auf dem zweiten
Platz.
Wie es derzeit aussieht, steht und fällt nach dem Out von Schild und
Hosp auch im Slalom alles mit der Leistung von Zettel, die auf dem
Sljeme in Zagreb als Fünfte als einzige Österreicherin in die Wertung
gekommen war.
Die 22-Jährige hat auch in dieser Disziplin großes Potenzial, sie
punktete nach einem Ausfall in Levi zum Saisonbeginn mit den Rängen
fünf, drei, vier und fünf ordentlich, ein Sieg fehlt ihr in dieser
Disziplin allerdings noch.
Die Salzburgerin Kirchgasser fährt ihrer Form hinterher, in dieser
Saison hat sie erst ein Top-Ten-Ergebnis zu Buche stehen und nach
zuletzt zwei Ausfällen hofft sie auf die Trendwende.
Komplettiert wird das Aufgebot wie im Riesentorlauf mit jungen
Läuferinnen aus dem Europacup. "Wir nehmen sie nach Marburg mit, weil es
einfach wichtig ist, dass sie im Weltcup Erfahrung sammeln", sagte
ÖSV-Damen-Cheftrainer Herbert Mandl.
Leistungen wie jene von Bernadette Schild, die sich auf dem Semmering
und in Zagreb für das Finale qualifizierte, seien "in Ordnung". Krank
ist Simone Streng, die wegen einer Nierenbeckenentzündung von der
Steirerin Hackl ersetzt wird.
Im Slalomweltcup führt Riesch mit 400 Punkten vor der US-Amerikanerin
Lindsey Vonn (290), der Tschechin Sarka Zahrobska (284), Poutiainen
(256) und Zettel (200).
"Die Form stimmt, und ich möchte wieder um einen Podestplatz kämpfen.
Gerade im Slalom fühle ich mich sicher und habe großes Selbstvertrauen",
so Riesch.
Auch Christine
Sponring (25)
wirft nach ihrer
schweren
Knieverletzung
das Handtuch und
beendet ihre
Karriere.
Vize-Weltmeisterin
2001 in der
Kombination,
wird nicht mehr
zurückkehren.
Nur kurze Zeit
nach ihrem
sensationellen
Debüt im
Ski-Zirkus
verletzte sich
die Tirolerin
erstmals schwer,
es folgte fast
jährlich eine
weitere schwere
Blessur. Ihre
Bilanz seit
2003: Drei
Kreuzbandrisse,
drei
Knorpeleinrisse,
drei
Meniskuseinrisse.
Dazu riss sie
sich das
Innenband,
renkte sich die
Schulter aus.
Ein Knorpelbruch
im vergangenen
September
beendete nun
ihre Laufbahn.
Ein weiterer
Schlag für das
ÖSV-Damenteam,
in dem auch die
beiden
Aushängeschilder
Marlies Schild
und Nicole Hosp
verletzungsbedingt
für die WM in
den
französischen
Alpen ausfallen.
Eine kleine
Chance sieht
Niki Hosp,
zumindest in den
technischen
Disziplinen
starten zu
können. Nach
ihrer Verletzung
bei einem Sturz
im Einfahren zum
Slalom in Zagreb
drohte wegen des
lädierten Knies
noch eine Pause
von sechs
Wochen. „Jetzt
ist der Arzt
über die
Genesungsfortschritte
total
überrascht“,
erzählt Hosp,
die am 12.
Februar als
Titelverteidigerin
beim
WM-Riesentorlauf
am Start stehen
will. „Aber
sicher nicht als
WM-Touristin.
Wenn ich sehe,
dass ich nicht
hundertprozentig
fit bin, starte
ich nicht“, so
Hosp, die von
einer
50:50-Chance
spricht.
Hosp will sich
ihrer Verletzung
nicht beugen.
Sie will am 12.
Februar den
WM-Riesentorlauf
bestreiten. Fünf
Tage davor will
sie wieder auf
Skiern stehen.
Fitness
vorausgesetzt.
"Sonst würde nur
ein Blödsinn mit
einer noch
schwereren
Verletzung
herauskommen."
BLICK
ZURÜCK SAISON 2006/07: Görgl gewinnt Riesenslalom in
Maribor
Die Österreicherin Elisabeth Görgl hat beim
Riesenslalom in Maribor ihren ersten Weltcupsieg gefeiert. Im 146.
Weltcuprennen schaffte die Steirerin erstmals den Sprung nach ganz oben
- 12 Mal stand sie zuvor am Podest. "Ich bin eigentlich sprachlos. Es
ist heute alles relativ einfach gegangen - ich freu mich. Ich hab von
der Fahrt von Mölgg nichts mitgekriegt. Ich hab mich nur auf meinen Lauf
konzentriert. Die Piste war noch sehr gut beisammen - es war eigentlich
kein Problem. Ich bin erleichtert, dass es endlich mit meinem ersten
Sieg geklappt hat." Görgl verwies Manuela Mölgg aus Südtirol auf den
zweiten Rang. Dritte wurde Mölggs Landsfrau Denise Karbon, welche die
ersten vier Riesenslaloms der Saison für sich entschieden hatte und
damit auch im 5. Riesenslalom auf dem Podest steht. Knapp am
Siegertreppchen vorbei schrammte dagegen die Deutsche Kathrin Hölzl die
sich mit dem undankbaren 4. Rang begnügen mußte. Die Riesentorlauf
Weltmeisterin von Are und Disziplinen-Weltcupsiegerin der letzten
Saison, Nicole Hosp verbesserte sich im Finale vom 8. auf den 6. Rang.
Enttäuschung dagegen bei der Niederösterreicherin Kathrin Zettel, die
ihren dritten Platz aus Durchgang 1 nach einem fehlerhaften Lauf
verspielte und am Ende nur auf Rang 9 landete. Auch für Marlies Schild
(11.) und Michaela Kirchgasser (12.) lief es nicht ganz rund, beide
konnten sich nicht in den Top 10 plazieren. Die Italienerin Denise
Karbon führt weiterhin überlegen den Riesenslalom-Weltcup an. Görgl hat
als erste Verfolgerin 141 Punkte Rückstand. Im Gesamtweltcup geht es
weiter ganz eng zur Sache. Hosp führt mit 61 Punkten Vorsprung vor Maria
Riesch - Lindesy Vonn liegt 75 Punkte zurück. Auch Denise Karbon, Julia
Mancuso und Marlies Schild haben weniger als 80 Punkte Rückstand.
BLICK
ZURÜCK SAISON 2005/06:
Riesenslalom in Maribor abgesat
Der Riesenslalom der Damen in Maribor wurde abgesagt.
Auf Grund der schlechten Pistenverhältnisse kann kein Rennen ausgetragen
werden. Der Regen der letzten Tage und der Temperaturanstieg hatten der
Piste zu sehr zugesetzt. Auf der aufgeweichten Schneedecke war daher eine
reguläre Durchführung nicht möglich. Auch der Slalom am Sonntag ist durch
die schlechten Wettervorhersagen fraglich.
BLICK ZURÜCK SAISON 2004/05 Tina Maze
gewinnt Riesenslalom in Maribor
Die
21-Jährige Slowenin Tina Maze hat am Samstag, mit zwei Mal Laufbestzeit
den Riesenslalom der Damen in Marburg auf dem Pohorje-Hügel gewonnen. Die
Lokalmatadorin erreichte Bestzeit vor der Südtirolerin Karen Putzer und
sicherte sich so ihren 3. Weltcupsieg in dieser Saison. Martina Ertl hat
rechtzeitig vor Beginn der Weltmeisterschaften in Bormeo ihre gute Form
unter Beweis gestellt und einen hervorragenden dritten Platz belegt. Für
Ertl war es, nach dem Super G in Cortina, der zweite Podiumsplatz
innerhalb von 10 Tagen. Beste der enttäuschenden ÖSV-Damen wurde Nicole
Hosp, die sich, hinter der Schwedin Anja Pärson, mit einem fünften
Platz, zeitgleich mit US-Girl Julia Mancuso, wohl das Ticket für die WM
in Bormio sicherte. Die weiteren ÖSV-Läuferinnen Michaela Dorfmeister
(16.), Eveline Rohregger (18.), Kathrin Zettel (24.) und Renate Götschl
(25.) landeten im geschlagenen Feld. Silvia Berger schied im zweiten
Durchgang verletzt aus. Marlies Schild verpasste gar die Qualifikation
für den zweiten Durchgang. Die Schweizerinnen lieferten das schlechteste
Saisonergebnis ab. Marlies Oester war mit Rang 20 noch die Beste der drei
gestarteten Fahrerinnen von Swiss-Ski im phasenweise vom Wind
beeinflussten letzten Riesenslalom vor der WM. Sonja Nef musste, nach
aufsteigender Formkurve, mit dem 23. Platz einen Rückschlag hinnehmen.
Fränzi Aufdenblatten (27.) vermochte sich nach drei vergeblichen
Versuchen wenigstens wieder einmal für den finalen Durchgang zu
qualifizieren. Das letztes Weltcup-Wochenende vor der Alpinen Ski-WM in
Bormio und St. Caterina wird am morgigen Sonntag mit einem Slalom beendet.
Die Top 10 Rennläuferinnen beim Riesenslalom der Damen in Maribor: 1.
Tina Maze (SLO) 2:16,36. 2. Karen Putzer (ITA) 0,22 zurück. 3. Martina
Ertl (GER) 0,93. 4. Anja Pärson (SWE) 1,12. 5. Julia Mancuso (USA) und
Nicole Hosp (AUT) 1,22. 7. Tanja Poutiainen (FIN) 1,23. 8. Anna Ottosson
(SWE) 1,25. 9. Lindsey Kildow (USA) 1,63. 10. Allison Forsyth (CAN)
1.
Tina Maze
2. Karen Putzer
3. Martina
Ertl
4. Anja Pärson
5. Julia Mancuso
5. Nicole Hosp (AUT)
7. Tanja Poutiainen
8. Anna Ottosson
BLICK
ZURÜCK 2003/04
Pärson feiert fünften
Sieg in Folge in Maribor !
Dorfmeister Zweite in Marburg
Die Schwedin Anja
Pärson hat am Samstag den Riesenslalom von Maribor gewonnen und sich mit
ihrem sechsten Saisonsieg wieder vor die Österreicherin Renate Götschl
in Führung im Gesamt-Weltcup geschoben. Pärson siegte mit 2:18,27 Min.
und einem Vorsprung von 0,98 Sekunden auf die nach dem 1. Durchgang
Führende Michaela Dorfmeister, dahinter belegte die Spanierin Maria-Jose
Rienda Contreras (+ 1,23) Platz drei. Maria Riesch ist die Überraschung
aus deutscher Sicht. Die 19-Jährige holt sich mit ihrem 4. Platz,
erstmals in dieser Saison im Riesenslalom Weltcup-Punkte - damit punktete
Riesch in dieser Saison bereits in allen Disziplinen. Auf den Rängen 5
bis 10 folgten: Anna Ottosson (SWE - Platz 5), Allison Forsyth (CAN - 6.),
Tanja Poutiainen (FIN - 7.), Elisabeth Görgl (AUT - 8.), Andrine Flemmen
(NOR - 9.) und Alexandra Meissnitzer (AUT - 10.). Nicole Hosp aus
Österreich, Dritte nach dem ersten Durchgang, schied im zweiten Lauf aus.
Hilde Gerg holt beim Riesenslalom-Comeback als 23te Weltcup-Punkte.
BLICK
ZURÜCK 2002/03
Paerson
gewinnt Riesenslalom von Maribor
Die
Schwedin Anja Paerson unterstrich in Maribor ihre derzeitige
Ausnahmestellung im Riesenslalom der Damen und fährt nun als
Topfavoritin zur Ski WM 2003 nach St. Moritz. Mit einem Vorsprung
von 1,22 Sekunden vor der Österreicherin Nicole Hosp und Martina
Ertl sicherte sich die Schwedin unangefochten den Sieg beim letzten
Riesenslalom vor der WM. Große Freud bei Martina Ertl die mit
diesem 3 Platz gestärkt und selbstbewusst die Reise nach St. Moritz
antreten kann. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Michaela
Dorfmeister (AUT), Karen Putzer (ITA), Tanja Poutiainen (FIN), Tina
Maze (SLO), Maria Rienda Contreras (SPA), Genevieve Simard (CAN) und
Eveline Rohregger (AUT). Mit diesem 10. Platz sollte sich Eveline
Rohregger die Fahrkarte für die Weltmeisterschaft 2003 gesichert
haben. Die 4 WM Fahrkarten im ÖSV Team werden an Michaela
Dorfmeister, Nicole Hosp, Alexandra Meissnitzer und Eveline
Rohregger vergeben werden. Nicht mit dabei sind Brigitte Obermoser
(heute 20) und Silvia Berger (heute 21).
BLICK
ZURÜCK 2001/02 Maribor,
04.01.2002
Nef
gewinnt Riesenslalom in Maribor
Hilde Gerg auf Platz 13
Nilsen (3.) - Maze (2.) - Nef (1.)
Der Riesenslalom bleibt das
Sorgenkind der DSV Fahrerinnen. Trotzdem ist ein weiterer Schritt nach vorne gelungen,
habe in Maribor doch drei Läuferinnen Weltcuppunkte einfahren können. Beste Deutsche war
dabei wieder Hilde Gerg auf Platz 13. Erfreulich die Platzierung von Maria Riesch die mit
Platz 20 ihre ersten Weltcuppunkte einfahren konnte. Nicht zufrieden konnte Martina Ertl
mit Ihrer Leistung sein. Nur Platz 28 bei einem Rückstand von fast 4 Sekunden auf die
Siegerin Sonja Nef aus der Schweiz. Rang zwei sicherte sich die Slowenin Tina Maze vor
Stina Hofgard Nilsen.