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Fill gewinnt verrückte Lake Louise Abfahrt!

Sie haben unseren Bericht schon gelesen? Vergessen Sie ihn! Hier folgt der neue:

Wie schon im Vorjahr sorgen die wechselnden Verhältnisse bei der Abfahrt von Lake Louise für ein kurioses Ergebnis. Sieger mit einer Zeit von 1:47,40 wird Peter Fill aus Südtirol/Italien. Peter Fill: „Ich glaub's noch nicht richtig, gratulieren darf man erst, wenn das Rennen komplett zu Ende ist. Aber es könnte der erste Weltcupsieg werden, das wäre perfekt. Natürlich hab ich heute auch Glück gehabt, aber das braucht man.“ Vorsichtiger Optimismus also beim Südtiroler – zu gut erinnert man sich noch an das Rennen im letzten Jahr, als Sonne die hinteren Nummern noch anheizte und das Feld auf den Kopf gestellt wurde. Und es sollte wieder so kommen:

Hatten wir im ersten Bericht noch den Schweden Hans Olsson als Sensationsmann angekündigt, so präsentieren wir Ihnen nun an dieser Stelle als Zweiten den Schweizer Carlo Janka! Er lässt mit Startnummer 65 die vermeintlichen Sieger erzittern und landet mit nur 8 Hundertstel Rückstand auf Platz 2.

Hans Olsson (+0,16) ist aber sicher auch mit seinem dritten Platz hoch zufrieden. „Ich bin wirklich stolz heute. Es ist das erste Mal, dass ein Schwede in einer Weltcup-Abfahrt am Podest steht. Ich bin wirklich stolz. Natürlich muss man manchmal ein bisschen Glück haben, aber so ist es in der Abfahrt!“

Leider dürfen die Österreicher nach dem Lauf von Janka nicht mehr auf ein tröstendes Stockerlplätzchen blicken. Georg Streitberger (+0,21) fällt als bester ÖSV-Läufer auf Platz 4 zurück. Mannschaftlich könnte man mit Klaus Kröll (+ 0,29) auf Platz 5 und Michael Walchhofer auf Platz 13 (+0,61) zwar zufrieden sein. Aber die verwöhnte Schination muss weiterhin auf den ersten Abfahrtssieg dieses Kalenderjahres warten. Zwar zeigt Michael Walchhofer eine beachtlich gute Fahrt für die Verhältnisse, die er mit seiner Nummer vorfindet – Platz 13 ist dennoch eine wenig zufriedenstellende Platzierung!

Platz 6 erfährt sich Christof Innerhofer (ITA) mit nur 3 Zehntel Rückstand auf Landsmann Fill. Südtirol in Feierstimmung!

Aksel Lund Svindal darf sich bei seinem Comeback in der Abfahrt über den beachtlichen 7. Rang (+0,39) freuen. Eine Ideale Spritze für das Selbstbewusstsein, bevor es nächste Woche zu seinem „Schicksalsberg“ nach Beaver Creek geht. Und wer weiß, vielleicht kann er morgen im Super-G noch eins drauf setzen.

Zweitbester Schweizer wird auf Platz 7 Didier Defago (0,43), während Mitfavorit Cuche bei ganz schlechten Bedingungen mit 1,66 Sekunden Rückstand ohne Weltcuppunkte ins Hotel gehen muss. Landsmann Daniel Albrecht zeigt mit einer beherzten und kompromisslosen Fahrt mit Startnummer 33, dass noch einiges möglich ist und rast auf Platz 11. Ob er mit Carlo Janka gefunkt hat im Ziel?

9. wird der beste Amerikaner. Nein, nicht Bode Miller – es ist ein gewisser T.J. Lanning (+ 0,55), der mit Startnummer 39 kurz nach Daniel Albrecht offensichtlich dessen Spur verfolgt.

Erik Guay (CAN +0,55) auf Platz 10 sind wir Ihnen noch schuldig, dann sind die Top Ten komplett.

Was ist mit Bode Miller – dem Dominator der ersten beiden Trainings?
Nein, er ist nicht ausgeschieden. Auch er hatte wie die restlichen Top-Läufer mit Wind und diffuser Sicht zu kämpfen und landet nur auf Platz 16. Sichtlich unzufrieden. Nur 3 Hundertstel hinter Miller ein überraschend zufriedener Hermann Maier. Wenn er so knapp hinter einem bislang dominierenden Bode Miller landet, zaubert das trotz schmerzenden Rückens ein Lächeln auf das Gesicht des Herminators – verständlich!
Großes Pech für Routinier Marco Büchel (LIE), der mit Startnummer 8 bereits eine Wolke erwischt, während vor und nach ihm die Sonne scheint. Er landet auf Platz 21.

Bestens nützen können die DSV-Läufer die besseren Sichtverhältnisse gegen Ende des Rennens: Startnummer 68, Peter Strodl (GER +1,03) auf Platz 22; Startnummer 67 Andreas Strodl (GER +1,45) auf Platz 26; Startnummer 62, Stephan Keppler auf Platz 27; Wann hatte das deutsche Team zuletzt 3 Läufer bei einer Abfahrt in den Weltcuppunkten? Gratulation an die junge Mannschaft!

Ein Rennen, bei dem ein paar Startnummern am Beginn, einige in der Mitte und einige am Ende des Feldes Big Points gemacht haben. Spannend, ja – und dennoch nicht ganz das, was sich der Schifan vor der Mattscheibe erwartet.

Wir dürfen gespannt sein auf den morgigen Super-G – die Favoriten brennen sicher auf Revanche!

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger
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1. Peter Fill ITA 1:47,40


2. Carlo Janka SUI 1:47,48


3. Hans Olsson SWE 1:47,56


4. Georg Streitberger AUT 1:47,61


5. Klaus Kröll AUT 1:47,69


6. Christof Innerhofer ITA 1:47,70


7. Aksel Lund Svindal NOR 1:47,79


8. Didier Defago SUI 1:47,83


9. T.J. Lanning USA 1:47,84


10. Erik Guay CAN 1:47,95


ENDSTAND - Abfahrt der Herren in Lake Louise bitte hier klicken

Übertragungszeiten:

LIVE: Samstag, 29.11.2008 - 19.10 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Lake Louise (CAN)
1. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Samstag, 29.11.2008 - 19.25 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Lake Louise (CAN)
1. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Samstag, 29.11.2008 - 19.30 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Lake Louise (CAN)
1. Abfahrtslauf der Herren

 




Startliste zur Abfahrt der Herren bitte hier klicken

Das letzte Rennen - 2. Abfahrt der Herren in Kvitfjell
Miller gewinnt zweite Kvitfjell-Abfahrt!

Gestern noch vom Überraschungsmann Heel geschlagen, kontert Bode Miller heute mit einem Sensationslauf und gewinnt mit einer Zeit von 1:46,16. Nach einem kleinen Schnitzer im oberen Teil legt der Schweizger Didier Cuche (+0,40) im weiteren Lauf extrem zu und schafft es noch auf Platz 2 - so führt er im Abfahrtsweltcup noch um den Hauch von 5 Punkten vor Rivale Miller und es steht nur noch das Finale in Bormio aus. Der Sieger von gestern, Werner Heel (ITA 0,75) bestätigt seine Leistung und fährt auch heute wieder auf das Postest - Platz 3

Klaus Kröll zeigt zwar wie gestern eine solide Fahrt, mit einem Hundertstel Rückstand auf Heel schrammt er jedoch denkbar knapp am Podest vorbei. Platz 5 für den Kanadier Manuel Osborne (+0,81) vor dem nächsten Österreicher Michael Walchhofer (+0,98) auf Platz 6.

Peter Fill (ITA) und Erik Guay (CAN) teilen sich mit 1,12 Sekunden Rückstand den 7. Platz. Georg Streitberger (AUT +1,26) kann im oberen Teil noch mit Miller mithalten - nur 0,23 Rückstand - auf dem langen Weg ins Ziel summieren sich aber die Fehler und mit +1,26 Sekunden reiht er sich auf Platz 9 ein. Die Top Ten beschließt Didier Defago (SUI +1,39).

Kein Österreicher am Podest, drei in den Top Ten, Baumann und Gruber mit den Plätzen 12 und 13 noch einigermaßen gut dabei, Benjamin Raich nach Torfehler out - eine durchwachsene Bilanz für das rot-weiß-rote Team. Dabei wäre Raich heute mit Piste und Material (da dürfte man sich gestern gehörig vergriffen haben) besser zurecht gekommen: bei den Zwischenzeiten lag er von oben weg konstant etwa 3 Zehntel hinter Christoph Gruber, das hätte heute ein Platz unter den ersten 15 werden können ...

Fest steht: im Abfahrtsweltcup gibt es ein Herzschlagfinale zwischen Cuche und Miller. Im Gesamtweltcup scheint eine Vorentscheidung gefallen zu sein: Miller hat bereits über 200 Punkte Vorsprung auf Raich, der nur noch auf Platz 3 hinter Cuche rangiert. Im morgigen Super-G kann Raich zwar punkten, man kann aber davon ausgehen, dass er Platz 3 nicht abschütteln wird können. In Kranjska Gora nächste Woche könnte Raich die großen Punkte holen (im letzten Jahr Platz 1 und 2 in Riesentorlauf und Slalom), jedoch ist Miller momentan im Stande, in den Technikdisziplinen mehr zu punkten als Raich im Speedbereich und mit diesem satten Polster aus den Kvitfjell-Abfahrten ist der Amerikaner nicht zum letzten Risiko gezwungen. Spiel, Satz und Sieg sind noch nicht entschieden, der Vorteil liegt jedoch eindeutig bei Miller!

Aus dem Austria Skiweltcup Infopoint: Claudia Egger
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Bode Miller
1. Bode Miller USA 1:46,16


2. Didier Cuche SUI 1:46,56


3. Werner Heel ITA 1:46,91


4. Klaus Kröll AUT 1:46,92


5. Manuel Osborne-Paradis CAN 1:46,97


6. Michael Walchhofer AUT 1:47,14


7. Erik Guay CAN 1:47,28


. Peter Fill ITA 1:47,28


9. Georg Streitberger AUT 1:47,42


10. Didier Defago SUI 1:47,55

Kucera mit Bestzeit beim Abschlußtraining

Der Kanadier John Kucera fuhr am Freitag beim abschließenden Training für die erste Weltcupabfahrt der Saison in Lake Louise (Samstag 19.30 Uhr) die schnellste Zeit. Der Lokalmatador setzte sich hauchdünn in 1:47,26 Minuten vor dem Österreicher Georg Streitberger (+0,06 Sek. zurück) und dem Schweizer Ralf Kreuzer (+0,21) durch. Abfahrts-Weltcupsieger Didier Cuche blieb mit leichtem Fieber im Hotel, weil er im Hinblick aufs Rennen nichts mehr riskieren wollte. Und auch der Amerikaner Bode Miller, der die beiden ersten Übungsfahrten als Schnellster absolviert hatte, verzichtete; er allerdings aus freien Stücken.

Wechselnde Verhältnisse mit Wind und teils schlechter Sicht beeinträchtigten das letzte Training. Die Topplatzierten, darunter die beiden rekonvaleszenten Scott Macartney (USA/5.) und Aksel Lund Svindal (NOR/6.) profitierten fast durchwegs von niederen Startnummern. Nach den ersten sechs Piloten kam vermehrt Wind auf, zudem wurde die Sicht schlechter. Ab Nummer 25 wurden die Verhältnisse aber wieder besser.

Mit dem Kanadier Erik Guay (4. Rang) und Andrej Jerman aus Slowenien (7.) landeten zwei weitere Mitfavoriten um den Auftakt-Sieg in der Abfahrt im absoluten Spitzenfeld.

Neben Streitberger schaffte es kein weiterer ÖSV-Läufer in die Top Ten. Mario Scheiber, der genau eine Sekunde auf Kucera verlor, und Christoph Gruber (1,08) belegten die Plätze 13 bzw. 14. Die österreichischen Mitfavoriten Michael Walchhofer als 17. und Klaus Kröll, der nach einem Fehler als 19. ins Ziel fuhr, hatten rund 1,3 Sekunden Rückstand auf Kucera. Der von einer Rückenverletzung gehandicapte Hermann Maier kam mit fast zweieinhalb Sekunden Rückstand ins Ziel.

3. Training zur Weltcup-Abfahrt in Lake Louise (CAN) vom Samstag:1.John Kucera (CAN) 1:47,26. 2. Georg Streitberger (AUT) 0,06. 3. Ralf Kreuzer (SUI) 0,21. 4. Erik Guay (CAN) 0,65. 5. Scott Mccartney (USA) 0,73. 6. Aksel Lund Svindal (NOR) 0,76. 7. Andrej Jerman (SLO) 0,78. 8. Werner Heel (ITA) 0,81. 9. Daniel Albrecht (SUI) 0,86. 10. Tobias Grünenfelder (SUI) 0,87. 11. Christof Innerhofer (ITA) 0,92. 12. Silvan Zurbriggen (SUI) 0,99. Ferner 15. Marco Büchel (LIC) 1,11. 17. Michael Walchhofer (AUT) 1,29. 18. Cornel Züger (SUI) 1,35. 19. Klaus Kröll (AUT) 1,37. 25. Didier Défago (SUI) 1,47. 33. Ambrosi Hoffmann (SUI) 1,93. 47. Hermann Maier (AUT) 2,41. Nicht gestartet u.a. Cuche, Miller (USA) und Benjamin Raich (Ö).

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2. Abfahrtstraining: Bode Miller erneut Schnellster

Der US Amerikaner Bode Miller erzielte auch im zweiten freien Training zur Weltcup-Abfahrt in Lake Louise (CAN) in 1:45,37 Minuten Bestzeit vor dem Österreicher Klaus Kröll (+0,02 Sek.). Die beiden Läufer führten bereits im ersten Training am Mittwoch das Feld an und sind damit die großen Favoriten für die 1. Saisonabfahrt am Samstag.

"Der Ski geht unglaublich schnell, denn ich bin ziemlich sch... gefahren", gestand Miller gegenüber Head-Rennchef Rainer Salzgeber. "Ich war mehrmals unter der blauen Linie, wusste oft nicht, wo oben und unten ist", so der Gesamtweltcup-Titelverteidiger.

"Mitfavorit? Warum nicht?", gab sich der seit langem wieder voll fitte Klaus Kröll prompt selbstbewusst. "Aber ich habe noch kein Rennen gewonnen und einen Sieg kann man sich nicht einfach wünschen. Es tut jedenfalls gut zu sehen, wenn man noch Reserven lässt und trotzdem vorne dabei ist."

Abfahrtsweltcupsieger Didier Cuche (+0,08) aus der Schweiz fuhr auf Rang drei, gefolgt vom Italiener Werner Heel (+0,12). Der Norweger Aksel Lund Svindal (0,55) wurde Fünfter, vor Andrej Jerman aus der Slowakei. Michael Walchhofer (+0,76) musste sich hingegen beim ersten Doppeldeckertest nach einem schweren Fahrfehler mit Platz sieben begnügen.

Die Piste präsentierte sich gegenüber dem ersten Trainingslauf um einiges schneller. Bode Miller war fast zwei Sekunden schneller als 24 Stunden zuvor, aber auch Kröll oder Cuche verbesserten sich in ähnlichem Ausmass. «Heute musste man schneller reagieren, nachdem es etwas kälter geworden war», befand Cuche, der einen zuversichtlichen Eindruck machte. Obwohl der Neuenburger die Schlüsselpassage Fall Away nicht optimal passiert hatte, war er letztlich mit dabei.

2. Training zur Weltcup-Abfahrt in Lake Louise (CAN) vom Samstag: 1. Bode Miller (USA) 1:45,37. 2. Klaus Kröll (AUT) 0,02 zurück. 3. Didier Cuche (SUI) 0,08. 4. Werner Heel (ITA) 0,12. 5. Aksel Lund Svindal (NOR) 0,55. 6. Andrej Jerman (SLO) 0,64. 7. Michael Walchhofer (AUT) 0,76. 8. Mario Scheiber (AUT) 0,92. 9. Didier Défago (SUI) 1,10. 10. Cornel Züger (SUI) 1,11. 11. Daniel Albrecht (SUI) 1,14. 12. Peter Fill (ITA) 1,23.

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Bode Miller im 1. Abfahrtstraining in Lake Louise Schnellster

Bei strahlendem Sonnenschein über den kanadischen Rocky Mountains, und moderaten Temperaturen um die Nullgradgrenze erzielte Bode Miller beim ersten Trainingslauf zur Abfahrt in Lake Louise in 1:47,22 Minuten die schnellste Zeit.

Der US-Amerikaner verwies damit die ÖSV-Läufer Klaus Kröll (+0,08 Sek.) und Michael Walchhofer (+0,18 Sek.) auf die Plätze. Didier Cuche (SUI/+0,26) belegte vor Mario Scheiber (+0,33) den vierten Platz. Neben Cuche schafften es von den Schweizern auch noch Didier Défago (8.) und Ambrosi Hoffmann (10.) in die Top 10.

Hermann Maier riß auf Miller 1,44 Sekunden Rückstand auf und musste sich sogar Benjamin Raich um zwei Hundertstelsekunden geschlagen geben.

Im Mittelpunkt stand bei diesem Prachtwetter mit Scott Macartney aber ein anderer US-Fahrer. Macartney absolvierte erstmals seit seinem Horrorsturz vergangenen Januar in Kitzbühel ein Renntraining und atmete danach durch. "Ich war nervös, aber auf der Strecke hatte ich dann Riesenspaß", gestand Macartney im Ziel.

1. Training zur Weltcup-Abfahrt in Lake Louise (CAN) vom Samstag: 1. Bode Miller (USA) 1:47,22. 2. Klaus Kröll (AUT) 0,08. 3. Michael Walchhofer 0,18 (AUT) 4. Didier Cuche (SUI) 0,26. 5. Mario Scheiber (AUT) 0,33. 6. Peter Fill (ITA) 0,39. 7. Marco Sullivan (USA) 0,57. 8. Didier Défago (SUI) 0,62. 9. Marco Büchel (LIE) 0,65. 10. Aksel Lund Svindal (NOR), Ambrosi Hoffmann (SUI) und Steven Nyman (USA) je 0,73.

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Überseesplitter:
Oldies but Goldies beim Speed-Auftakt der Herren
Hermann Maier und die „blaue Pille“
Stephan Keppler kehrt in den Weltcup zurück

Hermann Maier (bald 36), Michael Walchhofer (33), Didier Cuche (34), Marco Büchel (37). 140 Jahre und 78 Siege "schwer" ist das große Quartett im alpinen Herrenzirkus, das für "Alt, aber sehr gut" steht und dem Skizirkus deshalb bis zumindest Olympia 2010 erhalten bleiben wird. Michael Walchhofer bringt es dabei auf den Punkt: "Die Sucht, Rennen zu gewinnen, ist immer da. Das Verlangen hört nie auf, so viel kann man gar nicht gewonnen haben. Ich fühle mich fit genug, um das Ziel Olympiagold 2010 in Angriff zu nehmen." Fit fühlt sich aber auch Marco Büchel: «Wenn ich die Leistungen bringe, die ich drauf habe, sieht es gut für mich aus.» Eine erste Kostprobe davon will der Routinier an diesem Wochenende zeigen. Keine allzu hohen Erwartungen an die Übersee-Rennen hat dagegen der gesundheitlich angeschlagene Hermann Maier . "Ich muss eben aus dem Wenigen das Beste machen", hofft Maier auf einen Überraschungserfolg. "Ich bin im vergangenen Monat so wenig Ski gefahren, dass das ganz große Rennfieber sicher fehlt. Aber der Körper gibt's derzeit einfach nicht her, im Moment ist weniger einfach mehr."

Benjamin Raich zeigte sich Verwunderung darüber, warum sich die Doping-Kontrollore vergangenen Sommer weit seltener als früher bei ihm blicken ließen: "Mir war's fast schon zu wenig. Wenn sie uns schon so wenig testen, wie schaut's dann bei den anderen aus?" Eine eigene Meinung hatte auch Hermann Maier dazu, dass Viagra nun auf der Dopingliste steht: "Das betrifft unseren Sport nicht, weil bei uns nur keusch gelebt wird." Cheftrainer Toni Giger bringt es dann noch auf den Punkt: "In Anbetracht unserer engen Rennanzüge kann Viagra überhaupt kein Thema sein."

Die deutschen Herren stehen am Wochenende vor ihrer ersten Standortbestimmung im Problembereich Speed. Nach neunmonatiger Pause wegen seines Kreuzbandrisses soll dabei Stephan Keppler (Ebingen) im kanadischen Lake Louise in den Weltcup zurückkehren. Zur DSV- Mannschaft gehören außerdem Peter und Andreas Strodl (beide Partenkirchen) und Tobias Stechert (Oberstdorf). Technik-Spezialist Felix Neureuther (Partenkirchen) blieb zum Training in Europa.

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Marco Büchel: „Ich fühle mich momentan sehr gut“

Skiweltcup.info: Hallo Marco, wie läuft es bei den Vorbereitungen auf die Überseerennen ?

Marco Büchel: "Zur Zeit sind wir hier in Nakiska (nähe Calgary) und die Verhältnisse werden Tag für Tag besser. Bis jetzt stand nur Riesenslalom auf dem Programm aber ab Freitag geht’s los mit dem Speedtraining. Zunächst zum Super G und am Montag zum Abfahrtstraining."

Skiweltcup.info: Im Sommer bist Du beim Training auf dem Gletscher in Zermatt schwer gestürzt und hattest noch Glück im Unglück. Die schlimmsten Befürchtungen bewahrheiteten sich glücklicherweise nicht, anstatt einer Kreuzbandverletzung war es «nur» eine Knochenquetschung. Bist Du schon wieder ganz fit ?

Marco Büchel: "Die Verletzung vom Sommertraining ist auskuriert und ich habe auch den Rückstand wieder aufgeholt. Ich fühle mich momentan sehr gut, und es läuft auch einigermaßen gut. Im Super G und in der Abfahrt muß ich noch ganz kleine Abstimmungen vornehmen, notfalls kann ich das aber auch bei den offiziellen Trainings in Lake Louise machen."

Skiweltcup.info: Im letzten Jahr haben wir dich in Amerika im Schweizer Rennanzug gesehen - wirst du uns wieder mit einem Swiss Outfit überraschen ?

Marco Büchel: „Ich bin zwar mit den Schweizer Team unterwegs, aber starte sicherlich mit meinen eigenen Rennanzügen", lacht und fügt hinzu, „will ja nicht wieder dieselben Probleme haben wie letztes Jahr in Beaver Creek. Die Probleme wurden behoben, und all meine Anzüge sind ohne Beanstandung von der FIS kontrolliert worden. Bin aber schon froh dass ich mich in dieser Saison nicht mehr darum kümmern muß."

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FIS-Renndirektor Hujara: "Jeder trägt ein Risiko"

Günter Hujara, Renndirektor der FIS, macht sich gegen über der KleinenZeitung.at zum"Fall Matthias Lanzinger" und etwaige Folgen Gedanken. Das Interview wurde geführt von Michael Schuen.

Herr Hujara, als FIS-Renndirektor sind Sie für alle Seiten der Böse, wenn es um Sicherheit geht. Sind Sie das gerne?

Günter Hujara: Gerne nicht, aber einer muss den Job tun. Man darf Kritik nicht persönlich nehmen, und muss wissen, was man tut. Sollte ich das nicht mehr können und wollen, bin ich weg.

Macht Ihnen die Arbeit in Zeiten wie diesen Spaß - überhaupt jetzt, wo der Anwalt von Matthias Lanzinger Klage eingebracht hat?

Hujara: Sagen wir so: Es ist eine Herausforderung. Man wird Sicherheit nie gewährleisten können. Man kann auch nicht alle Forderungen auf einmal in die Tat umsetzen. Und zum Fall Lanzinger: Es ist legitim, dass jemand klagt. Für uns wird die Frage interessant sein, ob die Athleten-Erklärung, in der sie unterschreiben, die Haftung selbst zu tragen, rechtlich standhält.

Wobei die Anschuldigungen Sie ja gar nicht wirklich betreffen.

Hujara: Das stimmt, das Gutachten geht nicht darauf ein, was auf der Piste passiert ist - auch ob der Hubschrauber der richtige war, ist keine Diskussion. Ob die medizinische Erstversorgung oder der Transport zuerst nach Lillehammer korrekt war - das liegt nicht in meinem Bereich. Aber ich sehe ein anderes Problem.

Welches?

Hujara: Wenn es jetzt als "Schuldeingeständnis" gewertet wird, dass wir Bestimmungen und Regeln verbessern und überarbeiten, dann wird es schwierig. Dann könnte man ja jedem zum Vorwurf machen, wenn er etwas kontrolliert - Sie zum Beispiel, wenn Sie ihren Text korrigieren. Und ich muss mich dann immer fragen: Ist es ein Schuldeingeständnis, wenn ich einen Sprung verändere?

Wie gehen Sie mit solchen Situationen um?

Hujara: Es ist in der Zwischenzeit so, dass ich mir auf der Piste jedes Wort überlegen muss - eigentlich bräuchte ich dort schon rechtlichen Beistand, um Dinge so zu formulieren, dass sie dann rechtlich halten. Nicht nur die Läufer tragen ein Risiko, die Veranstalter, die Kampfrichter, die ihr Wochenende opfern, und ich auch. Man muss sich einmal überlegen, dass da auch Menschen mit Familie dahinter stehen.

Aber trotzdem regt sich jeder genau über die Funktionäre auf.

Hujara: Eines ist interessant: Schuld sind im Schisport immer die anderen, wenn etwas passiert. Irgendwann muss ich dann das Rennen in Kitzbühel abbrechen, weil eine Wolke da ist. Wir müssen aufpassen, dass das alles nicht in einer Sackgasse endet. 

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BLICK ZURÜCK SAISON 2007/08:
Jan Hudec gewinnt Abfahrt in Lake Louise

Der Kanadier Jan Hudec gewinnt die ersten Saisonabfahrt in Lake Louise Mountain Resort, die wie vor zwei Jahren auf verkürzter Strecke gefahren wurde, in einer Zeit von 1:42,79 Minuten vor dem US Amerikaner Marco Sullivan und dem Österreicher Andreas Buder der damit den ersten Podestplatz der Saison für das ÖSV Herren Team einfuhr und somit den schlechtesten Saisonstart seit 16 Jahren verhindern konnte.

Bei der Windlotterie hatten die Fahrer mit niedrigen Startnummern, trotz der neuen Startregel, klare Vorteile. "Heute war es wirklich schwierig. Normalerweise ist Lake Louise ein eher einfaches Rennen - in diesem Jahr ist wenig Schnee. Und dazu noch schlechte Sicht und starker Wind, aber ich habe meine Chance genutzt und bin glücklich", analysierte der Sieger freudestrahlend im Zielraum.

Auf dem 4. Rang folgt der Italiener Kurt Sulzenbacher vor dem besten Schweizer Tobias Grünenfelder und dem Italiener Werner Heel. Auf einem respektablen 7. Rang plazierte sich mit Startnummer 41 der Kanadier John Kucera vor dem Franzose Adrien Theaux.

Auf den Rängen 9, 10 und 11 folgen die Österreicher Georg Streitberger, Christoph Gruber und Romed Baumann die für einen versöhnlichen Abschluß der ersten Saisonabfahrt aus Sicht der Österreicher sorgten.

Dagegen mussten sich die Favoriten Marco Büchel, Michael Walchhofer, Didier Cuche und Boder Miller mit den Rängen 12, 14, 17 und 20 begnügen. Mit einem solchen Klassement hatte niemand gerechnet.

Die Aussagen von Cuche könnten deshalb stellvertretend für alle gelten: «Mit dem Wetter wars eine Glückssache. Schade, denn zuvor hatten die ganze Woche Super-Verhältnisse geherrscht.» Da er am Wetter aber nichts ändern könne, ärgere er sich gar nicht gross. Unzufrieden zeigte sich Cuche hingegen aber sehr wohl: «Bei diesen schwierigen Verhältnissen sind mir ein paar Fehler unterlaufen, gerade auch im technischen Teil. Ohne diese hätte ich schon einen besseren Platz belegen können.»

Als fairer Verlierer zeigte sich auch Marco Büchel: «Jan hat mit seiner Bestzeit am Freitag gezeigt, dass er es drauf hat. Ich gratuliere ihm». Der Vorjahressieger konnte es sich aber trotzdem nicht verkneifen, noch einen zweiten Satz anzufügen: «Ich denke allerdings nicht, dass Jan den Abfahrtsweltcup gewinnen wird.»

Für Hermann Maier schaute Platz 16 heraus, bei der Zwischenzeit nach dem Mittelteil war er noch eine Zehntelsekunde vor Hudec gelegen. "Ich hatte dann unmittelbar nach dieser Zwischenzeit einen Steher und habe kaum noch das nächste Tor erwischt", erläuterte der "Herminator", dass seine Fahrt "zu fehlerhaft" für einen Spitzenplatz war. "Ich bin mit zu viel Einsatz gefahren. Doch im schwierigen Mittelteil bin ich toll gefahren, das gibt mir Zuversicht für die nächsten Abfahrten."

Die größte deutsche Abfahrtshoffnung Stephan Keppler aus Ebingen kam auf Rang 61 nicht einmal in die Nähe der Weltcup-Punkte. Bester Deutscher war der Partenkirchener Peter Strodl als 47., sein Bruder Andreas wurde 62.

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1. Jan Hudec CAN 1:42,79


2. Marco Sullivan USA 1:43,03


3. Andreas Buder AUT 1:43,13


4. Kurt Sulzenbacher ITA 1:43,29


5. Tobias Grünenfelder SUI 1:43,30


6. Werner Heel ITA 1:43,31


7. John Kucera CAN 1:43,33


8. Adrien Theaux FRA 1:43,39


9. Georg Streitberger AUT 1:43,40


10. Christoph Gruber AUT 1:43,43

BLICK ZURÜCK SAISON 2006/07:
Büchel gewinnt Abfahrt in Lake Louise

Überraschungen in Lake Louise. Marco Büchel aus Lichtenstein gewann in einer Zeit von 1:50.72 Minuten die erste Abfahrt der Skiweltcupsaison 2006/07 und feierte, nach Garmisch (Super G) und Gröden (Abfahrt), den 3. Weltcupsieg seiner Karriere. Auch für Büchel, der mit einer angebrochenen Rippe ins Rennen ging, kam der Sieg etwas überraschend: „Am Start habe ich mir gedacht - häng dich einfach rein. Ein Top-10-Ergebnisse wäre super. Ich bin ins Ziel gekommen, da war es dann ganz still. Da hab ich mir gedacht: Ah, sch... gefahren. Und dann war da der Einser - unglaublich!“ Ganz nebenbei avancierte das Kraftpaket aus Balzers mit 35 Jahren und 21 Tagen zum ältesten Sieger der Weltcup-Geschichte und löschte damit den "Oldie-Rekord" des Tirolers Stephan Eberharter, der am 6. März 2004 18 Tage vor seinem 35. Geburtstag die Kvitfjell-Abfahrt gewonnen hatte, aus. Mit einem Rückstand von 5 Hundertstel Sekunden folgte auf Rang 2 der Kanadier Manuel Osborne vor dem Italiener Peter Fill (+0.14). Angesichts der Dominanz des ÖSV in den letzten Jahren ist dieses Ergebnisse eine Watsch'n. Kein Österreicher am Podest in Lake Louise - das gab es lange nicht mehr. Als Bester ÖSV Fahrer plazierte sich Hans Grugger auf Rang 4 vor dem Schweizer Didier Cuche. Auf den Rängen 6 und 7 folgten die beiden Österreicher Hermann Maier, der nach einer Nebenhöhlenentzündung nicht ganz fit ins Rennen ging und Klaus Kröll vor der nächsten Riesenüberraschung. Der Deutsche Stephan Keppler fuhr mit der hohen Startnummer 42 noch auf Rang 8 vor und verdrängte den Schweizer Bruno Kernen auf den 9. Platz. «Wir haben Büchel in den Trainings auch schon geschlagen. Das macht Mut für den weiteren Verlauf der Saison», meinte jedenfalls Bruno Kernen zur geschlossenen Leistung der Schweizer Equipe. Für den Abfahrtsweltcupsieger der letzen Saison, Michael Walchhofer reichte es zum Saisonstart nur für Platz 10. Weitere Weltcup-Punkte für den ÖSV holten auch Christoph Gruber (12.), Fritz Strobl (19.), Georg Streitberger (22.), Mario Scheiber (23.) und Romed Baumann (30.). Knapp Zähler verpassten hingegen Gesamtweltcup-Titelverteidiger Benjamin Raich (31.) und "Comebacker" Werner Franz (33.).


1. Marco Büchel LIE 1:50,72


2. Manuel Osborne-Paradis CAN 1:50,77


3. Peter Fill ITA 1:50,86


4. Hans Grugger AUT 1:51,11


5. Didier Cuche SUI 1:51,17


6. Hermann Maier AUT 1:51,38


7. Klaus Kröll AUT 1:51,51

BLICK ZURÜCK - Saison 2005/06:
Olympiasieger Fritz Strobl gewinnt erste Herrenabfahrt in Lake Louise

Favoritensterben in Lake Louise – Miller nach einem Ausrutscher gleich am Start jenseits der 20, Maier „nur“ 4, Walchhofer 6., Deneriaz 11. Dafür gewinnt Fritz Strobl seine erste Abfahrt seit seinem Olympiasieg vor 4 Jahren mit 1.40,96 Sek. Lange Zeit liegt der Liechtensteiner Marco Büchel mit + 0,15 Sek Rückstand auf Platz 2 und nachdem die Favoriten allesamt an den Zeiten von Büchel (Startnummer 19) und Strobl (Startnummer 15) zerbröseln, redet alles schon von schlechter werdenden Verhältnissen und keinen Chancen mehr für die hinteren Nummern. Bis Kjetil Andre Aamodt mit Nummer 30 die Führenden erzittern läßt. Über die Hälfte des Rennens führt er sogar knapp vor Strobl und schwingt im Ziel mit nur 9 Hundertstel Rückstand als hervorragender Zweiter ab. Die Leistung des Norwegischen Routiniers ist umso höher einzuschätzen, da sowohl Sicht als auch Witterung die hinteren Nummern sicher nicht bevorzugt haben. Erfreulich das starke Lebenszeichen der Schweizer: Bruno Kernen wird guter 5 mit 0,55 Sek. Rückstand, Didier Defago 9., 0,81 Sek. zurück und Ambrosi Hoffmann 1,05 zurück 13. ex aequo mit dem amerikanischen Newcomer Steven Nyman.


Platz 2: Kjetil Andre Aamodt

Platz 3: Marco Büchel

Platz 4: Hermann Maier

Platz 5: Bruno Kernen


BLICK ZURÜCK - Saison 2004/05:
Bode Miller demoralisiert  die Konkurrenz
ÖSV Abfahrtsteam kassiert "Watschn" vom US-Boy !

Schockzustand im Lager des ÖSV ! Der US-Star Bode Miller feiert im zweiten Weltcup-Rennen den zweiten Sieg - wie schon in Sölden mit Riesen-Vorsprung. Im Riesenslalom von Sölden war er Favorit - der heutige Sieg, vor allem in dieser Dimension, ist überraschend. Im Weltcup liegt er mit 200 Punkten klar voran. Zwar sind die Plätze drei, vier und sechs keine Niederlage - aber der Rückstand auf Bode Miller ist für die Verantwortlichen im ÖSV Lager schon mehr als erschreckend. Der Franzose Antoine Deneriaz hatte als Zweiter in 1:43,72 Minuten fast eine Sekunde Rückstand, der Dritte Weltmeister Michael Walchhofer aus Österreich müsste sich sogar mit 1,17 Sekunden geschlagen geben. Hans Knauß wurde Vierter, Gesamt-Weltcup- Sieger Hermann Maier belegte Rang sechs. Gleichzeitig war es die erste ÖSV-"Niederlage" in Lake Louise seit 17. März 1991 (Super-G-Erfolg von Markus Wasmeier/GER). Seitdem hatten die Österreicher in acht Rennen acht Mal die Nase vorne gehabt. Nach dem Rennen äußerte sich Hermann Maier: "Es war eine sehr gute Vorstellung vom Bode. Der Ski spielt sicher eine Rolle, aber man muss ihn erst dafahren. Ich bin ein super Rennen gefahren - es ist sich aber nicht ganz ausgegangen. Wir werden das sicher analysieren." Der Favorit auf den Gesamtweltcup heißt seit heute Bode Miller - und zwar uneingeschränkt. Mit dem Wechsel zu Atomic ist dem US-Boy auch in den Speed-Disziplinen "der Knopf aufgegangen". Miller nach dem Rennen: "Ich hab heute voll attackieren können, Zeit gut gemacht in Abschnitten wo ich es mir nie gedacht habe."


Platz 2: Antoine Deneriaz

Platz 3: Michael Walchhofer

BLICK ZURÜCK - Saison 2003/04
Michael Walchhofer gewinnt Abfahrt in Lake Louise
Max Rauffer auf hervorragenden 9. Platz


Platz 1: Michael Walchhofer

Platz 2: Erik Guay

Österreichischer Sieg bei der ersten Weltcupabfahrt der Saison 2003/04. Abfahrtsweltmeister Michael Walchhofer sicherte sich den ersten Platz vor dem Kanadischen Überraschungszweiten Erik Guay und dem Franzosen Antoine Deneriaz. Auf den Rängen 4 und 5 folgen die beiden Österreicher Andreas Schifferer und Hans Knauß. Ebenfalls in den Top 10 konnten sich Lasse Kjus (NOR - 6.Platz), Johann Grugger ( AUT - 7.Platz), Ambrosi Hoffmann (SUI - 8. Platz) und Hermann Maier (AUT - 9.Platz) zeitgleich mit dem DSV Fahrer Max Rauffer.


Platz 3: Antoine Deneriaz

Platz 4: Andreas Schifferer

BLICK ZURÜCK - Saison 2002/03
Stefan Eberharter gewinnt Abfahrt in Lake Louise

Der König der letzten Saison hält auch in diesem Jahr das Zepter wieder fest in der Hand. Mit einem Vorsprung von 49 Hundertstel Sekunden gewann Stefan Eberharter die 1. Abfahrt der Saison in Lake Louis vor seinem Landsmann Hannes Trinkl. Alles in Allem stellte sich ein starkes österreichisches Team in Kanada vor und platzierte 11 !!!! Läufer unter den ersten 15. In die Armada der Österreicher konnte nur Kjetil-Andre Aamodt (NOR) auf Platz 3 einbrechen. Auf den Rängen 4 bis 10 folgen, Josef Strobl (AUT), Fitz Strobl (AUT), Michael Walchhofer (AUT), Bode Miller (USA), Peter Rzehak (AUT), Didier Defago (SUI), Werner Franz (AUT). Bester Läufer des DSV war Stefan Stankalla (Rückstand 3,41 Sek.) auf Rang 39 vor Max Rauffer (3,44 Sek.) auf Rang 40. Peter Strodl (4,19 Sek.) musste sich mit Platz 52 begnügen.

 

 

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